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CICA äußert sich zur Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert von Anlagen

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09.10.2008

Das kanadische Institut der Wirtschaftsprüfer (Canadian Institute of Chartered Accountants, CICA) hat eine Verlautbarung zur Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert von Paul Cherry, dem Vorsitzenden des kanadischen Standardsetzers Canadian Accounting Standards Board veröffentlicht.

Kurz zusammengefasst lautet die Botschaft von Cherry: Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten spiegelt die heutige Realität der Märkte wider. Historische Anschaffungskosten tun das nicht. Werfen Sie der Bilanzierungsweise nicht vor, dass sie zeigt, wie es wirklich aussieht. Die gesamte Verlautbarung in englischer Sprache finden Sie hier. Nachfolgend haben wir einen Auszug für Sie übersetzt:

In den allgemein akzeptierten Rechnungslegungsprinzipien wird vorgeschrieben, dass viele Anlagen in Aktien oder Wertpapiere zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. Anlagen, die zu Anschaffungskosten bewertet werden, müssen zum Zeitpunkt der Berichterstattung auf Wertminderung geprüft werden, und wenn festgestellt wird, dass sie im Wert gemindert sind, müssen sie auf den geschätzten beizulegenden Zeitwert zum Berichtszeitpunkt abgeschrieben werden. Im Grunde genommen werden kanadische Unternehmen aufgefordert, eine realistische Einschätzung des Zeitwerts der Aktienanteile zum Bilanzstichtag vorzunehmen und dann den Anlegern klar zu erklären, wie diese Werte bestimmt wurden. Bei der Bestimmung des Zeitwerts des Aktienanteils müssen die Unternehmen den Preis einschätzen, zu dem Markteilnehmer in einem aktiven Markt kaufen oder verkaufen würden, wenn es einen solchen gäbe.

In Zeiten finanzieller Krisen ist es nur natürlich, zu fragen, was falsch gelaufen ist. Einige Leute sehen die Schuld für die derzeitige Krise in der vermehrten Verwendung des beizulegenden Zeitwerts in der Bilanzierung von Finanzinstrumenten. Richtig, die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts in turbulenten Zeiten kann schwierig sein, aber die großen Umschwünge in Marktpreisen spiegeln doch die Realitäten der Märkte wider. Wollen wir wirklich Abschlüsse, die auf Vermutungen der Unternehmensleitung basieren, wie die Marktpreise zu „normalen‟ Bedingungen irgendwann in der Zukunft aussehen könnten? Immer mehr Leuten wird klar, dass die Bilanzierungsvorschriften nicht für die Krise verantwortlich zu machen sind. Die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert zeigt den Anlegern und der Öffentlichkeit nur, „wie es wirklich aussieht‟.

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