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IFRS für KMU in Mauritius

  • Mauritius Image

24.02.2010

Im Dezember berichteten wir über einen Vorschlag in Mauritius, die Bilanzierungsvorschriften zu ändern und den IFRS für KMU wahlweise für kleine Unternehmen im Staatsbesitz zuzulassen.

Das Gesetz (Finanzgesetz 2009) wurde nun durch das Parlament in Kraft gesetzt. Damit sieht die Struktur der Bilanzierungsstandards in Mauritius nunmehr wie folgt aus:
  1. Börsennotierte Unternehmen wenden die vollen IFRS an.
  2. Unternehmen im Staatsbesitz mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Rupien (ungefähr 1,15 Millionen Euro) wenden die vollen IFRS an.
  3. Einige Unternehmen im Staatsbesitz mit einem Umsatz von 50 Millionen Rupien oder weniger werden die Wahl zwischen den vollen IFRS und dem IFRS für KMU haben.
  4. Die restlichen Unternehmen im Staatsbesitz mit einem Umsatz von 50 Millionen Rupien oder weniger können sich zwischen dem IFRS für KMU und dem Rechnungslegungsrahmen und den Standards nach Abschnitt 72 des Rechnungslegungsgesetzes entscheiden. Die Standards werden vom Rechnungslegungsrat von Mauritius entwickelt (ein Vorschlag war im September 2009 veröffentlicht worden).
  5. Unternehmen in Mauritius, die nicht im Staatsbesitz sind und einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Rupien haben, müssen die vollen IFRS anwenden.
  6. Unternehmen in Mauritius, die nicht im Staatsbesitz sind und einen Umsatz von 50 Millionen Rupien oder weniger haben, sind von der Aufstellung von Abschlüssen befreit, müssen aber eine Aufstellung mit Finanzinformationen bereitstellen (eine Bilanz und GuV in verkürzter Fassung ohne Angaben).

Darüber hinaus laufen derzeit Beratungen zu einem Vorschlag, das Wahlrecht zur Anwendung des IFRS für KMU auf alle Unternehmen, die nicht im Staatsbesitz stehen und einen Umsatz von mehr als 50, jedoch weniger als 200 Millionen Rupien haben, auszudehnen. Damit würde sich der Anwendungsbereich des IFRS für KMU auf die Mehrzahl der in Mauritius domizilierten Unternehmen erstrecken, die Abschlüsse aufstellen müssen.

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