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IDW sieht Abschreibungsbedarf bei griechischen Staatsanleihen

  • IDW Image

20.07.2011

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat auf seiner Internetseite eine Presseerklärung in Bezug auf die "Abbildung der Risiken aus griechischen Staatsanleihenin Zwischenabschlüssen zum 30. Juni 2011vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen" veröffentlicht.

Das IDW sieht keine Hinweise auf Möglichkeiten mehr, der griechischen Schuldenkrise ohne Beteiligung privater Gläubiger Herr zu werden. In Bezug auf die gestern geführten Beratungen des IDW heißt es in der Presseerklärung dazu insbesondere:

 

Im Mittelpunkt stand dabei die Behandlung in Zwischenabschlüssen von Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen oder anderen Investoren zum 30. Juni 2011, insbesondere ob zu diesem Zeitpunkt ein Erfordernis zu außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. einem impairment auf griechische Staatsanleihen besteht.

Hiervon ist nach Auffassung des IDW nach heutigem Kenntnisstand auszugehen. Die Entwicklung der politischen Diskussionen über die letzten Wochen lässt es mittlerweile als unwahrscheinlich erscheinen, dass ein Stützungspaket für Griechenland ohne Beteiligung privater Gläubiger realisiert werden kann. Dementsprechend sieht das IDW gegenwärtig keine ausreichend belastbaren Hinweise für Lösungsansätze, die eine außerplanmäßige Abschreibung bzw. ein impairment abwenden könnten.

Als Konsequenz sind nach Meinung des IDW in Zwischenabschlüsse zum 30. Juni 2011 entsprechende Abschreibungen für griechische Staatsanleihen vorzunehmen und entsprechende erläuternde Angaben im Lagebericht und/oder Anhang zu leisten. Die vollständige Presseerklärung finden Sie auf der Internetseite des IDW (24 KB).

Der europäische Wirtschaftsprüferverband (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) hat ebenfalls einen allerdings eher allgemein gehaltenen Warnhinweis für die Rechnungslegung in Bezug auf Risiken aus Staatsanleihen veröffentlicht (in englischer Sprache, 38 KB).

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