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Australische Empfehlungen zur integrierten und Nachhaltigkeitsberichterstattung

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06.07.2011

CPA Australia, eine der berufsständischen Rechnungslegungsorganisationen in Australien, hat einen Bericht mit dem Titel 'Die soziale Verantwortung von Unternehmen – Jüngste Trends und künftige Entwicklungen bei der Förderung verantwortlichen Geschäftsgebarens' veröffentlicht.

Der Bericht enthält eine von Empfehlungen, die eine Reaktion auf einen Bericht des beratenden Ausschusses für Unternehmen und Märkte (Corporations and Markets Advisory Committee, CAMAC) der australischen Regierung mit dem Titel Die soziale Verantwortung von Unternehmen darstellen. Der Bericht von CPA Australia wirft Licht auf die Entwicklungen seit Veröffentlichung des CAMAC-Berichts im Dezember 2006 und enthält eine Reihe von vorgeschlagenen Maßnahmen, die in den Bereichen Angaben und Förderung verantwortlichen Geschäftsgebarens erwogen werden sollten.

 

  • Die australische Regierung sollte durch das Finanzministerium die Entwicklungen in der integrierten Berichterstattung aktive verfolgen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass der internationale Ausschuss für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC) beabsichtigt, Kriterien für die regionale Abdeckung zu entwickeln und den G-20 auf ihrer Sitzung im November 2011 den Vorschlag eines Rahmenkonzepts zu unterbreiten. Des Weiteren sollte dem australischen Standardsetzer (Australian Accounting Standards Board, AASB) ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, damit dieser diese bedeutende Entwicklung im nationalen Interesse verfolgen kann.
  • Dem Ministerium für Nachhaltigkeit, Umwelt, Gewässerschutz und Gemeinwesen sollte kurzfristig Mittel zur Verfügung gestellt werden, um zu prüfen, ob die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität (The Economics of Ecosystems and Biodiversity, TEEB) als Bestandteil in die Entwicklung gegenwärtiger und künftiger Umweltberichtszyklen aufgenommen und als Grundlage für die Einschätzung damit zusammenhängender Entwicklungen in der Umweltpolitik genutzt werden kann. (Zu den gegenwärtigen Entwicklungen im Hinblick auf TEEB s. auch unsere Nachricht vom Mai 2011.)
  • Regierungsbehörden soll vorgeschrieben werden, nach gegenwärtigen Leitlinien erstellt Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen und diese in ihre Jahresberichte gegenüber dem australischen Parlament aufzunehmen.
  • Die Regierung sollte finanzielle Unterstützung für bestimmte Projekte zur Verfügung stellen, die von Zeit zu Zeit unter der Führung des australischen Büros der Global Reporting Initiative (GRI) durchgeführt werden.
  • Es sollte eine regierungsgestützte Zusammenarbeit mit GRI geben, die dabei helfen würde, die Bandbreit der bestehenden Angabevorschriften in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsfaktoren (Environment, Social und Governance, ESG) zu sichten und daraus eine Grundlage für einfache und effektive Berichterstattung abzuleiten.
  • Die Regierung sollte die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsausschusses finanzieren, der Nachhaltigkeitsziele für Australien festlegt und ihre Einhaltung überwacht und der ein Nachhaltigkeitsgesetz entwerfen sollte, das das Nachhaltigkeitsverhalten stärkt.

Der australische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat kürzlich eine Arbeitsgruppe zur integrierten Berichterstattung eingerichtet, und das Thema wird vermutlich auch auf der nächsten Sitzung des AASB im Juli 2011 erörtert. Zugang zum Bericht von CPA Australia haben Sie über die Internetseite der Organisation (in englischer Sprache, 800 KB). Weitere Nachrichten in Bezug auf die Entwicklungen bei der integrierten und Nachhaltigkeitsberichterstattung halten wir auf einer eigenen IAS PLUS-Seite zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für Sie bereit.

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