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Deloitte-Stellungnahme zu den Frage-und-Antwort-Dokumenten der Gruppe zur Einführung des IFRS für KMU

  • Deloitte Comment Letter Image

16.06.2011

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu den drei neuen Frage-und-Antwort-Dokumenten der Gruppe zur Einführung des IFRS für KMU eingereicht, die diese im April 2011 veröffentlicht hatte.

Die Fragebögen sind folgenden Themen gewidmet:

  • konzerneigene Versicherungsgesellschaften,
  • Interpretation von "an einem öffentlichen Markt gehandelt",
  • Investmentfonds mit nur wenigen Teilnehmern.

In der Stellungnahme werden die Deloitte-Meinung zu den obigen drei Themen mit der Frage der Bedeutung von "öffentlicher Rechenschaftsplicht" im Kontext des Anwendungsbereichs der IFRS für KMU widergegeben und weitere Fragen mit Bezug zum Standardsetzungsprozess über Fragebögen adressiert. Wir übersetzen Ihnen einen Auszug aus der Stellungnahme:

 

Allgemein hinterfragen wir die Angemessenheit dieser Fragebögen aus den folgenden Gründen:
  • Wie in Paragraph 75 der Grundlage für Schlussfolgerungen festgehalten sind lokale Organe wie beispielsweise Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden am besten in der Lage, wie das Konzept der öffentlichen Rechenschaftspflicht in ihrem Rechtskreis auszulegen ist, und
  • bei der Festlegung des Anwendungsbereichs des IFRS für KMU hat sich der Board für ein konzeptionelles Kriterium entschieden. Diese Fragebögen könnten so verstanden werden, dass diesem Konzept jetzt Einzelregelungen hinzugefügt werden soll.

Wir fragen uns auch, ob die Tiefe des Konsultationsprozesses, den die Gruppe zur Einführung des IFRS für KMU mit diesen Fragebögen anlegt, angesichts ähnlicher Aktivitäten bei der IFRS- Stiftung und dem IASB angemessen und einheitlich ist. Die Aufgabenstellung der Gruppe und ihre Vorgehensvorgaben wurden nicht öffentlich zur Stellungnahme gestellt, was ein bedauerliches Versäumnis ist, da dies die Legitimität der Ergebnisse der Erörterungen der Gruppe unterminieren könnte. Da die Fragebögen als IFRS-bezogene Dokumente angesehen werden und in Zusammenhang mit dem IASB gebracht werden, sind wir der Meinung, dass die Schritte des Konsultationsprozesses für IFRIC-Interpretationen, die eine Erörterung des IASB mit Abstimmung in öffentlicher Sitzung, eine öffentliche Konsultation zur Aufnahme bestimmter Themen und eine Zustimmung zu dieser Entscheidung durch den Board beinhalten, für diese und weitere Fragebögen angewendet werden sollten.

Darüber hinaus stellen wir fest, dass im zweiten Fragebogen der Ausdruck "an einem öffentlichen Markt gehandelt", der in den vollen IFRS bereits enthalten ist (IFRS 8, IAS 27 und IAS 33), interpretiert werden soll. Wir sind nicht der Meinung, dass es sachgerecht ist, dass in einem Fragebogen zum IFRS für KMU ein Sachverhalt behandelt wird, der auch auf andere IFRS durchschlägt, da eine solche Interpretation, sei es beabsichtigt oder nicht, auch so gelesen werden könnte, als ob sie auch für die anderen IFRS gilt.

Die vollständige Stellungnahme in englischer Sprache finden Sie hier (71 KB). All unsere früheren Stellungnahmen stehen Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

Zugehörige Themen

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