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FAF nimmt Stellung zum 'Übernahmisierungsansatz' der SEC

  • FAF Image

16.11.2011

Die Treuhänder der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF), unter der der amerikanische Standardsetzer FASB arbeitet, haben an die amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) geschrieben und Stellung zu dem sogenannten 'Übernahmisierungsansatz' (Übernahme und Harmonisierung) genommen.

Der Ansatz war in einem Papier der SEC vom Mai 2011 im Hinblick auf eine mögliche Übernahme der International Financial Reporting Standards (IFRS) in den Vereinigten Staaten vorgeschlagen worden.

Die Treuhänder der FAF empfehlen einen Ansatz für die Übernahme der IFRS in den Vereinigten Staaten, der das Konzept der Übernahmisierung beibehält aber gleichzeitig die Bedenken berücksichtigt, die von verschiedenen Interessengruppen in den USA vorgebracht worden sind. In dem Schreiben heißt es:

Der vorgeschlagene Ansatz baut auf der Annahme auf, dass zwar das Verfolgen eines einzigen Satzes weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards einem erstrebenswerten Ziel dient, dass es aber ein praktikableres Ziel für die absehbare Zukunft ist, in hohem Grad vergleichbare (aber nicht notwendigerweise identische) Standards für die Finanzberichterstattung für die am weitesten entwickelten Kapitalmärkte zu haben, die auf einem gemeinsamen Satz internationaler Standards basieren.

Die Treuhänder der FAF unterbreiten in ihrem Schreiben viele Vorschläge, wie der Übernahmisierungsansatz verfeinert werden kann. Darunter sind die folgenden:

  • Aktive Einbringung in und Unterstützung der internationalen Standardsetzung durch die Vereinigten Staaten. Dies würde beinhalten, dass der FASB (und andere Standardsetzer) nicht stimmberechtigte Beobachter beim IASB sein dürften, dass es regelmäßige Treffen zwischen dem FASB und dem IASB gäbe und dass der FASB verantwortlich für den Konsultationsprozess, die Einbindung der Anwender und weitere Aktivitäten in den Vereinigten Staaten wäre.
  • Evaluationskriterien. Der FASB würde Kriterien für eine mögliche Übernahme von IASB-Standards in US-GAAP entwickeln. Dabei ginge es unter anderem um den Vorrang von Anlegerinteressen, unabhängige Standardsetzung, den Konsultationsprozess und die Voraussetzung, dass der Nutzen die Kosten übersteigen muss.
  • Rolle des FASB. Der FASB würde zustimmen, keine eigenen Projekte zu Sachverhalten aufzunehmen, die sich auf der Fachlichen Agenda des IASB befinden; er würde allerdings das Recht behalten, esine eigene fachliche Agenda festzulegen. Nach Abschluss der bestehenden Konvergenzprojekte würde der FASB die verbleibenden bedeutenden Unterschiede zwischen US-GAAP und IFRS bedenken und einen umfassenden Konsultationsprozess im Hinblick auf eine mögliche Übernahme der IFRS-Vorschriften in US-GAAP durchlaufen.

In dem Schreiben werden auch andere Themen wie beispielsweise die Finanzierung des IASB und eine regelmäßige erneute Überprüfung des vorgeschlagenen Ansatzes angesprochen.

Sie können das Schreiben in voller Länge im englischsprachigen Original auf der Internetseite der FAF einsehen.

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