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Oktober

IASB aktualisiert redaktionelle Korrekturen an den IFRS vom Juni 2011

18.10.2011

Der IASB stellt auf seiner Internetseite eine aktualisierte Fassung des jüngsten Satzes an redaktionellen Korrekturen an den IFRS zur Verfügung, welche am 29. Juni 2011 veröffentlicht worden waren.

Dieser Satz führt zu redaktionellen Änderungen an dem IFRS für KMU (im Juli 2009 herausgegeben), dem Rahmenkonzept für die Rechnungslegung (im September 2010 herausgegeben), den Gesamtausgaben 2011 (rotes und blaues Buch), IFRS 10 Konzernabschlüsse (im Mai 2011 herausgegeben), IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen (im Mai 2011 herausgegeben), IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer (im Juni 2011 herausgegeben) und der Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses (im Juni 2011 herausgegeben).

Konsultation zur künftigen Rolle des britischen FRC

18.10.2011

Der britische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat heute gemeinsam mit dem dem britische Ministerium für Wirtschaft, Innovation und berufliche Bildung (Department for Business, Innovation and Skills, BIS) eine Konsultation veröffentlicht, die Vorschläge enthält, wie der FRC schlanker und effektiver gestaltet werden kann.

Die Reformen zielen darauf ab, einen FRC zu schaffen, dessen Rolle und dessen Ziele klarer gefasst sind, indem sein Fokus auf die Bereiche beschränkt werden, die von größter Bedeutung für das Funktionieren der Kapitalmärkte sind, und indem seine Unabhängigkeit gestärkt wird. In der Konsultation wird außerdem vorgeschlagen, die bestehenden sieben Organe des FRC (eines davon ist der britische Standardsetzer Accounting Standards Board (ASB)) durch zwei Organe zu ersetzen – das eine mit Schwerpunkt Standards und Kodex, das andere mit Schwerpunkt Anwendung.

Auf der Internetseite des FRC finden Sie eine englischsprachige Presseerklärung und die Konsultation selbst (275 KB). Stellungnahmen werden bis zum 10. Januar 2012 erbeten.

Neuer KMU-Newsletter enthält Hinweise zur Bilanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland angesichts der derzeitigen Frankenstärke

18.10.2011

Die neue Ausgabe des KMU-Newsletters der schweizerischen Treuhand-Kammer hat als Themenschwerpunkt "Rechnungslegung und Revision".

Unter anderem wird auf die Bilanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland angesichts der derzeitigen Frankenstärke eingegangen. Im Newsletter heißt es:

 

"Angesichts der Frankenstärke ergeben sich derzeit gewisse Fragen in Bezug auf die Bilanzierung von Vermögenswerten, die in ausländischer Währung denominiert sind. So ist fraglich, ob eine schweizerische Muttergesellschaft mit Tochtergesellschaften im Ausland (EU- oder Dollar-Raum) aufgrund der starken Aufwertung des Schweizerfrankens eine Abwertung ihrer Beteiligungen in ihren Büchern zu erfassen hat.

[...]

Werden Beteiligungen zu historischen Kursen bewertet, bleibt der Buchwert im handelsrechtlichen Abschluss zunächst unverändert. Die Aufwertung des Schweizerfrankens führt somit nicht zu einer unmittelbaren Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes. Jedoch bleibt zu fragen, ob die veränderten Wechselkurse das Geschäft der Tochtergesellschaft negativ beeinflussen. Diesfalls ist auf den inneren Wert (Ertragswert) der Tochtergesellschaft abzustellen. Sollte ein so in fremder Währung ermittelter Unternehmenswert nach der Umrechnung in Schweizerfranken den in der Bilanz der Muttergesellschaft ausgewiesenen Beteiligungsbuchwert nicht mehr decken, ist eine ausserordentliche Abschreibung angezeigt."

Den vollständigen Beitrag sowie weitere Beiträge zu Rechnungslegung und Revision finden Sie im KMU-Newsletter der Treuhand-Kammer (Nr. 7 vom 18. Oktober 2011), den Sie sich direkt aus dem Archiv auf der Internetseite der Treuhand-Kammer herunterladen können.

IASB@AFRAC 2011 – Einladung und genaues Programm verfügbar

18.10.2011

Wie berichtet findet am 24. November 2011 das jährliche Diskussionsforum des österreichischen Standardsetzers Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) IASB@AFRAC statt. Eine Einladung mit dem genauen Programm ist jetzt verfügbar.

Hauptteil der Veranstaltung wird ein Überblick über das aktuelle Arbeitsprogramm des IASB durch IASB-Mitglied Elke König sein, dem sich zwei Parallel-Workshops zu den Themen 'Finanzinstrumente' und 'Erlöserfassung' anschließen.

Einladung und Veranstaltungsprogramm für IASB@AFRAC 2011 können Sie hier herunterladen (392 KB).

Ethikrat finalisiert seine Prioritäten

17.10.2011

Der internationale Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Ethics Standards Board for Accountants, IESBA) hat seinen 'Strategie- und Arbeitsplan 2011-2012' veröffentlicht, in dem die Richtung und die Prioritäten für die Arbeit des IESBA beschrieben sind.

Der Arbeitsplan, der vom IESBA, dem Beirat des IESBA und dem internationalen Aufsichtsgremium im öffentlichen Interesse (Public Interest Oversight Board, PIOB) genehmigt wurde, enthält die folgenden Prioritäten:

  • Entwicklung von Standards. Der IESBA beabsichtigt, Projekte zur unabsichtlichen Verletzung des Ehrenkodex für den Berufsstand der Rechnungsleger (endgültiger Standard im ersten Quartal 2012 erwartet), zu Interessenkonflikten (Entwurf im vierten Quartal 2011 erwartet) und zum Umgang mit Betrug und ungesetzlichen Handlungen (Entwurf im vierten Quartal 2011 erwartet) voranzutreiben.
  • Übernahme und Umsetzung. Der IESBA beabsichtigt, mit der Beurteilung fortzufahren, welche zusätzlichen Materialien oder Aktivitäten nützlich wären, um diejenigen zu unterstützen, die den Kodex übernehmen und umsetzen.
  • Konvergenz. Der IESBA wird weiter sein Ziel verfolgen, eine Harmonisierung des Kodex und der nationalen Standards und Vorschriften zu erreichen, indem Verbesserungen identifiziert werden, indem der Kodex mit den Standards und Vorschriften von ausgewählten Rechtskreisen verglichen wird und noch mehr Einbindungsaktivitäten durchgeführt werden.

Die englischsprachige Presseerklärung des IESBA finden Sie auf der Internetseite des IFAC.

IFAC aktualisiert Positionspapiere zu Regulierung und Standardsetzung

17.10.2011

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat überarbeitete Fassungen seiner Positionspapiere zur Regulierung des Berufsstands der Rechnungsleger und zur internationalen Standardsetzung veröffentlicht.

Das Positionspapier Nr. 1 Regulierung des Berufsstands der Rechnungsleger war ursprünglich im Dezember 2007 veröffentlicht worden. In der überarbeiteten Fassung ist ein neuer Abschnitt enthalten, in dem die Bedeutung der globalen Konvergenz von Regulierung einschließlich der Übernahme und Umsetzung von internationalen Standards betont wird. IFAC erkennt an, dass die Regulierung des Berufsstandes der Rechnungsleger hauptsächlich auf nationaler Ebene stattfindet. Um internationale Harmonisierung zu erzielen, ist es nach Meinung des IFAC daher notwendig, dass die nationalen Regulierer danach streben, Prinzipien, Ansätze und Verpflichtungen zu übernehmen und umzusetzen, die in den Materialien der maßgeblichen internationalen Organe enthalten sind.

Das Positionspapier Nr. 3 Internationale Standardsetzung im öffentlichen Interesse war ursprünglich im Dezember 2008 veröffentlicht worden. Die überarbeitete und aktualisierte Fassung enthält eine Beschreibung, wie gegenwärtige Vereinbarungen zur Unternehmensführung und die internationalen Standardsetzungsboards, die vom IFAC unterstützt werden, im öffentlichen Interesse funktionieren und wie sie sich dem Bedürfnis nach Legitimität, Transparenz und Leistung widmen. In dem Papier ist einer kurzer Abriss der Führungsstruktur des IFAC einschließlich der Reformen von 2003 und 2006 enthalten. Darin wird auch festgehalten, dass der IFAC erwägt, Änderungen an der Führungsstruktur des Rats für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) vorzunehmen, die möglicherweise eine Aufsicht durch das internationale Aufsichtsgremium im öffentlichen Interesse (Public Interest Oversight Board, PIOB) einschließt.

Auf der Internetseite des IFAC finden Sie eine englischsprachige Presseerklärung zu den überarbeiteten Positionspapieren.

Britischer FRC ruft 'Rechnungslegungslabor' ins Leben

17.10.2011

Der britische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat ein 'Rechnungslegungslabor' ins Leben gerufen, in dem Unternehmen und Anleger zusammengebracht werden sollen, um praxisnahe Lösungen für Finanzberichterstattungsprobleme wie beispielsweise die Länge und die Komplexität von Abschlüssen zu erarbeiten.

Schwerpunkt der Tätigkeiten des Labors soll sein, börsennotierten britischen Unternehmen zu helfen, besser mit Anlegern und Analysten zu kommunizieren. Börsennotierte Unternehmen aus allen Branchen und jeder Größe sowie professionelle Anleger und Privatanleger sind eingeladen worden, in dem Labor mitzuarbeiten.

Die Prioritäten des Labors werden hauptsächlich von den Unternehmen und den Anlegern bestimmt. Unter den Projekten, die bis jetzt vorgeschlagen wurden, befinden sich relativ einfache Verbesserungen der Angaben im Anhang, eine Überprüfung der Wirksamkeit von Elementen der narrativen Berichterstattung und der Angaben zur Führungsstruktur von Unternehmen, die Möglichkeit, die Verwendung von Internetseiten gegenüber gedruckten Berichten noch einmal zu überdenken, sowie die Wesentlichkeit von bestimmten Angaben.

Die Einrichtung des Labors folgt ähnlichen Initiativen wie beispielsweise dem Bericht über die Entschlackung von Abschlüssen des britischen Standardsetzers (Accounting Standards Board, ASB), dem Bericht zur Reduzierung von IFRS-Angaben des Instituts der Wirtschaftsprüfer von Schottland (Institute of Chartered Accountants of Scotland, ICAS) und des Instituts der Wirtschaftsprüfer von Neuseeland (New Zealand Institute of Chartered Accountants, NZICA) sowie dem allgemeineren Ruf nach integrierter Berichterstattung.

Auf der Internetseite des FRC finden Sie eine englischsprachige Presseerklärung zur Einrichtung des Labors.

EBA veröffentlicht Folgebericht zur Transparenz von Bankangaben in den Berichten nach Säule 3 für das Jahr 2010

17.10.2011

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA) hat den Bericht zur Folgeüberprüfung der Transparenz von Bankangaben in Berichten nach Säule 3 für das Jahr 2010 veröffentlicht.

Mit diesem Bericht wird eine Arbeit fortgeführt, die die Vorgängerorganisation der EBA, der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) seit 2008 in jährlichem Turnus durchgeführt hat. Berichte nach Säule 3 sind wegen der Interaktion von Vorschriften nach Säule 3 und nach IFRS 7 von besonderem Interesse. Die EBA hofft, auf diesem Gebiet eine Diskussion anregen zu können.

Insgesamt ist die EBA zu dem Ergebnis gekommen, "dass die Banken große Anstrengungen unternommen haben, ihre Angaben zu verbessern und ihr Risikoprofil auf eine umfassende Art den Marktteilnehmern deutlich zu machen". In dem Bericht wird jedoch auch festgehalten, dass einige der Feststellungen aus dem letzten Bericht, der im Juni 2010 veröffentlicht wurde, immer noch gelten.

Folgende Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite der EBA zur Verfügung:

Offizielle Verlautbarungen zum 1. Januar 2011 erscheinen demnächst

17.10.2011

Die IFRS-Stiftung teilt mit, dass die deutsche Ausgabe der International Financial Reporting Standards 2011 am 24. Oktober 2011 erscheint und ab sofort bestellt werden kann.

Die IFRS-Stiftung teilt mit, dass die deutsche Ausgabe der International Financial Reporting Standards 2011 am 24. Oktober 2011 erscheint und ab sofort bestellt werden kann.

 

International Financial Reporting Standards 2011 ist die einzige offizielle gedruckte Ausgabe der konsolidierten Fassung der vom IASB veröffentlichten maßgeblichen Verlautbarungen zum 1. Januar 2011. Die Ausgabe ist in zwei Teile gegliedert:

  • Teil A (Rahmenkonzept und Vorschriften) enthält die neueste Fassung der International Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich IFRS 9, International Accounting Standards (IAS) sowie der IFRIC- und SIC-Interpretationen und des Rahmenkonzepts für die Rechnungslegung.
  • Teil B enthält vom IASB verabschiedete ergänzende Dokumente wie erläuternde Beispiele, Anwendungsleitlinien, Grundlage für Schlussfolgerungen und abweichende Meinungen.

Das Set aus beiden Teilen kostet € 89, inklusive USt und zuzüglich Versandkosten. Es gibt Mengenrabatte und Nachlässe für Buchhandlungen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie hier im Internetshop des IASB.

IFAC-Empfehlungen an die G-20 betreffen auch integrierte Berichterstattung

16.10.2011

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat eine Reihe von Empfehlungen veröffentlicht, die die G-20 bei ihrem Treffen in Cannes am 3. und 4. November 2011 in Erwägung ziehen sollen.

Mit dem IFAC-Schreiben, dem ähnliche Schreiben an die G-20 2009 und 2010 vorausgegangen sind, sollen die G-20 darin bestärkt werden, ihre unentbehrlichen Arbeiten bei der Lösung der wichtigen Sachverhalte fortzusetzen, die sich aus der Finanzmarktkrise ergeben haben, und die Zusagen einzulösen, die in den Kommuniqués 2008 bis 2010 und in den Berichten der Arbeitsgruppen gemacht wurden. Nach Ansicht des IFAC müssen die G-20 zur Erreichung dieser Ziele auf hochwertige, international einheitliche, relevante und verlässliche Informationen sowohl in der Finanzberichterstattung als auch in der Berichterstattung über nicht-finanzielle Informationen in allen Sektoren drängen.

IFAC empfiehlt, dass die G-20 die drei Ziele in Erwägung zieht, zu denen auch die integrierte Berichterstattung zählt. IFAC ermutigt die G-20 die Weiterentwicklung und die Anwendung der integrierten Berichterstattung zu unterstützen und insbesondere die Arbeit des internationalen Ausschusses für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC) für die Entwicklung eines weltweit akzeptierten Rahmenkonzepts für die integrierte Berichterstattung zu fördern.

Das englischsprachige Schreiben an die G-20 können Sie direkt von der Internetseite des IFAC herunterladen (390 KB).

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