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September

IAS 19 (geändert 2011) im Überarbeitungsmodus verfügbar

22.09.2011

Der IASB stellt auf seiner Internetseite eine Fassung des im Juni 2011 geänderten IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer zur Verfügung, in der die vorgenommenen Änderungen hervorgehoben sind und so einen direkten Vergleich der beiden Fassungen ermöglichen.

Einen Überblick über alle Änderungen finden Sie in unserer Nachricht vom 16. Juni 2011. Zugang zum Standard im Überarbeitungsmodus auf der Internetseite des IASB haben Sie hier (in englischer Sprache, 586 KB).

Ergebnisprotokoll der zweiten Sitzung der Expertengruppe zur Offenlegung von Informationen nicht-finanzieller Art durch Unternehmen

22.09.2011

Die Expertengruppe zur Offenlegung von Informationen nicht-finanzieller Art durch Unternehmen der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat am 12. September 2011 ihre zweite Sitzung abgehalten.

Die EU-Kommission stellt auf ihrer Internetseite jetzt ein englischsprachiges Protokoll der Sitzung zur Verfügung (57 KB).

Die Diskussionen der Expertengruppe drehten sich um die Fragen, ob ein prinzipienbasierter Ansatz statt eines detaillierten, regelbasierten Ansatzes gewählt werden soll, ob bestehende internationale Regelwerke wie beispielsweise UN Global Compact, die OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen, das UN-Rahmenkonzept "Schützen, Respektieren, Heilen" für Wirtschaft und Menschenrechte, ISO 26000 oder das Leitliniendokument des IASB zur Lageberichterstattung als Referenz verwendet werden sollen, ob ein bestimmter Satz von Themen vorgegeben werden soll, der in Berichten über nicht-finanzielle Themen abgedeckt werden muss, ob es eine Berichtspflicht geben soll und welche positiven Effekte sich für die Rechenschaftspflicht von Unternehmen, die Leistung von Unternehmen sowie die Kapitalmärkte ergeben können.

Die Diskussion stützte sich auf zwei inoffizielle Arbeitspapiere, die dem Bericht als Anhang beigefügt sind.

Die Experten sind jetzt aufgefordert, schriftliche Zusammenfassungen ihrer Ansichten zu den erörterten Themen einzureichen. Die nächste Sitzung ist für den 30. September 2011 geplant. Ein Legislativvorschlag zur Offenlegung von Informationen nicht-finanzieller Art durch Unternehmen ist für das erste Halbjahr 2012 geplant.

Weiterführende Informationen:

Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im September

21.09.2011

Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung vom 19. bis 22. September in London ab.

Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem US-amerikanischen FASB abgehalten. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Sitzung, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, finden Sie hier.

Zusammenfassung der Stellungnahmen zur Überprüfung der Führungsstruktur des IASB

21.09.2011

Das Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung (Monitoring Board, MB) hat einen Bericht herausgegeben, in dem die Stellungnahmen zusammengefasst sind, die auf seinen Konsultationsbericht zur Überprüfung der Führung der IFRS-Stiftung eingegangen sind, der am 7. Februar 2011 veröffentlicht worden war.

Das Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung (Monitoring Board, MB) hat einen Bericht herausgegeben, in dem die Stellungnahmen zusammengefasst sind, die auf seinen Konsultationsbericht zur Überprüfung der Führung der IFRS-Stiftung eingegangen sind, der am 7. Februar 2011 veröffentlicht worden war.

In dem Bericht werden die Meinungen aus den 80 Stellungnahmen zusammengefasst, die eingegangen sind und in denen eine große Bandbreits von Meinungen zum Ausdruck gebracht wurden. Wir geben nachfolgend eine allgemeine Übersicht über die vorgebrachten Meinungen und weisen darauf hin, dass widersprechende Meinungen oft auch von einer großen Anzahl von Stellungnehmenden geäußert wurden.

Konsultationsbericht zur Überprüfung der Führung der IFRS-StiftungZusammenfassung der eingegangenen Stellungnahmen

IASB

In vielen Stellungnahmen wird dem Vorschlag ganz oder teilweise zugestimmt, dass die Bemühungen verstärkt werden sollen, Kandidaten für eine Mitgliedschaft im IASB aus einem größeren Kreis auszuwählen.

In vielen Stellungnahmen wird zugestimmt, dass die Rolle des IASB-Vorsitzenden und des Vorsitzenden der IFRS-Stiftung voneinander getrennt sein sollen.

In vielen Stellungnahmen wird zugestimmt, dass eine klarere Trennung der Verantwortlichkeiten von Stabmitarbeitern, die dem IASB zuarbeiten, und Stabmitarbeitern, die für Administration und Aufsicht bei der IFRS-Stiftung zuständig sind, in Erwägung gezogen werden soll.

Treuhänder

Einige Stellungnehmende sind der Meinung, dass die gegenwärtigen Satzungsvorschriften in Bezug auf die Zusammensetzung der Treuhänder ausreichend sind, aber andere unterbreiteten viele Vorschläge, wie die geografische Ausgewogenheit und die Mischung beruflicher Hintergründe verbessert werden können.

Viele Stellungnehmende stimmen dem Vorschlag zu, die Transparenz in Bezug auf die Nominierung von Treuhändern zu erhöhen, aber viele sind auch der Meinung, dass die gegenwärtigen Vereinbarungen in Bezug auf Einbindung des Überwachungsgremiums in den Nominierungsprozess angemessen sind.

Die überwiegende Mehrheit der Stellungnahmenden stimmt zu, dass eine weitere Klarstellung der Kriterien für eine Kandidatur als Treuhänder dabei helfen würde, das Vertrauen der Anwender zu stärken.

Überwachungsgremium

In der überwiegenden Mehrzahl der Stellungnahmen wird zugestimmt, dass die Mitgliedschaft im Überwachungsgremium auf Kapitalmarktbehörden beschränkt werden soll.

Die meisten Stellungnehmenden stimmen zu, dass die Mitgliedschaft im Überwachungsgremium ausgeweitet werden soll und ständige Mitglieder (aus den großen aufstrebenden Märkten) und Mitglieder, deren Amtszeiten rollieren, (aus anderen Märkten) hinzugefügt werden sollen.

Eine Mehrheit der Stellungnehmenden unterstützt den Vorschlag, die Auswahl der Mitglieder, deren Amtszeit rolliert, durch IOSCO vornehmen zu lassen.

Die meisten Stellungnehmenden stimmen zu, dass das Überwachungsgremium weiterhin Entscheidungen per Konsens fällen soll.

Obwohl die meisten Stellungnehmenden allgemein die Meinung unterstützen, dass das Überwachungsgremium mit anderen Gruppen verstärkt interagieren soll, die ein Interesse an den IFRS haben, weichen die Meinungen stark voneinander ab, wie dies zu erreichen ist.

Eine große Mehrheit der Stellungnehmenden unterstützt allgemein eine verbesserte Transparenz der Arbeitsweise des Überwachungsgremiums und befürwortet die Maßnahmen, die im Konsultationsbricht genannt werden, als eine Möglichkeit, die Sichtbarkeit des Gremiums zu erhöhen.

Eine große Mehrheit der Stellungnehmenden widerspricht einer direkten Einbindung des Überwachungsgremiums in den Agendasetzungsprozess des IASB mit Anordnungsgewalt – generell sagen diese Stellungnehmenden, dass die gegenwärtigen Vereinbarungen absolut sachgerecht sind und eine weitere Einbindung vermieden werden soll, um die Unabhängigkeit des Standardsetzers sowohl faktisch als auch dem äußeren Eindruck nach nicht zu beschädigen.

In den meisten Stellungnahmen wird eine Ausweitung der Einbindung des Überwachungsgremiums in die Nominierung des IASB-Vorsitzenden nicht unterstützt.

Eine große Mehrheit der Stellungnehmenden stimmt zu, dass die Verantwortlichkeiten des Überwachungsgremiums bei der weiteren Ausarbeitung des Rahmenkonzepts explizit Konsultationen mit den Treuhändern beinhalten soll.

Es gibt viele Meinungsäußerungen gegen die die Einrichtung eines permanenten Sekretariats für das Überwachungsgremium.

Andere Bereiche

Die Mehrheit der Stellungnehmenden sind der Meinung, dass die gegenwärtigen Vereinbarungen in Bezug auf den Standardsetzungsprozess ausreichend sicherstellen, dass alle relevanten Interessengruppen angemessen eingebunden werden und dass alle politischen Zielsetzungen berücksichtigt werden.

Die Einrichtung eines stabileren und unabhängigen Finanzierungsmodell ist nach allgemeiner Übereinkunft im Wesentlichen eine Verantwortlichkeit der Treuhänder.

In der Mehrheit der Stellungnahmen wird die Meinung unterstützt, dass regelmäßige Überprüfungen der Führungsstruktur notwendig sind und dass künftige Überprüfungen der Führungsstruktur durch das Überwachungsgremium und Überprüfungen der Satzung durch die IFRS-Stiftung generell aufeinander abgestimmt werden sollen.

Das Überwachungsgremium beabsichtigt, eng mit den Treuhändern der IFRS-Stiftung zusammenzuarbeiten, die derzeit eine eigenständige Überprüfung der Strategie der IFRS-Stiftung durchführen, um so gemeinsam ein Paket von Verbesserungen zu erzielen. Der Prozess soll noch im vierten Quartal 2011 abgeschlossen werden.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

Presseerklärung des Überwachungsgremium auf der Internetseite von IOSCO (27 KB)

Zusammenfassender Bericht über die eingegangenen Stellungnahmen auf der Internetseite von IOSCO (178 KB)

Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses

20.09.2011

Am 26. September 2011 wird der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten.

Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen — Details finden Sie auf der Internetseite von EFRAG. Die Agenda für die Telefonkonferenz wurde noch nicht bekanntgegeben.

Mitschrift von den ersten beiden Tagen der IASB-Sitzung im September

20.09.2011

Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung vom 19. bis 22. September in London ab.

Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem US-amerikanischen FASB abgehalten. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Sitzung, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, finden Sie hier.

Ergebnisse der jüngsten DSR- und RIC-Sitzungen

20.09.2011

Der Ergebnisbericht der Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 1. und 2. September 2011 steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (48 KB).

Außerdem wurde an gleicher Stelle der aktuelle Stand des Arbeitsprogrammsunter Berücksichtigung der Ergebnisse der Sitzung veröffentlicht (69 KB).

Des Weiteren hat das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) am 12. September 2011 seine 47. Sitzung in Berlin abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht auf der Internetseite des DRSC werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung getroffen wurden (196 KB).

Perspektiven und Empfehlungen in Bezug auf die integrierte Berichterstattung

20.09.2011

Die globale Deloitte-Fachabteilung für Dienstleistungen in Bezug auf Nachhaltigkeits- und Klimawandelfragen hat eine Publikation mit dem Titel 'Integrierte Berichterstattung – Ein besserer Überblick?' herausgegeben.

Die Publikation bietet eine kurze Zusammenfassung der Berichterstattungstrends, eine Erörterung der allgemeinen Herausforderungen und einige praktische Empfehlungen für die Einführung einer integrierten Berichterstattung. In der Einleitung heißt es:

 

Genauso wie die Welt sich unausweichlich auf die Einführung der International Financial Reporting Standards (IFRS) zubewegt hat, scheint die Bewegung hin zu einem einzigen, globalen, gemeinsamen Rahmenkonzept für die integrierte Berichterstattung unvermeidbar. Weniger klar jedoch ist der zeitliche Rahmen einer Einführung, der von einer Vielzahl von wirtschaftlichen, politischen, sozialen und anderen Faktoren abhängen kann.

Unabhängig davon, wie der zeitliche Rahmen ausfällt, nehmen zukunftsorientierte Unternehmen jetzt auf ihre Agenda, da die Vorteile aus der Tatsache, anderen voraus zu sein, bedeutend sein können.

Sie können sich die englischsprachige Publikation hier herunterladen (1,18 MB). Zum Thema integrierte Berichterstattung beachten Sie bitte auch unseren gestern veröffentlichten IFRS in Focus-Newsletter zum IIRC-Diskussionspapier zur integrierten Berichterstattung und unsere Zusammenfassung der wesentlichen Argumente des Papiers in deutscher Sprache auf unserer IAS PLUS-Seite zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Sich am langfristigen Wert orientieren

20.09.2011

Am 12. September hat der internationale Ausschuss für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC) ein Diskussionspapier mit dem Titel 'Auf dem Weg hin zu einer integrierten Berichterstattung – Werte kommunizieren im 21. Jahrhundert' herausgegeben.

Robert Bruce, der Kolumnist unserer englischsprachigen Mutterseite, der auch im Projekt Bilanzierung unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten (Accounting for Sustainability, kurz: A4S) des Prinzen von Wales engagiert ist und Verfasser des ursprünglichen Berichts zur zusammenhängenden Berichterstattung (Connected Reporting) im Jahr 2007 war, setzt sich in seiner neuen Kolumne mit dem Diskussionspapier auseinander:
In einer Zeit, in der sich jede Schlagzeile nur um finanzielle Katastrophen zu drehen scheint, wohnt allem, was sich auf langfristige Nachhaltigkeit von Unternehmertum konzentriert und sich mit der Frage auseinandersetzt, wie diese zu erreichen ist, ein natürliches Geschenk der Erleichterung inne. Hier bringt das Diskussionspapier zur integrierten Berichterstattung, das vom IIRC veröffentlicht wurde, viele Seiten zum klingen. Aber dem Optimismus muss man einige Paradoxa entgegenhalten, die sich im Diskussionspapier finden.

[...]

Was veröffentlicht worden ist, ist ein Diskussionspapier. Die Zielsetzung ist gut, und die Bewegung gewinnt an Fahrt. Aber noch befinden wir uns in einer Anfangsphase der Ideen. Die Feinheiten und die Struktur erfordern noch sehr viel mehr Arbeit, bevor die Ideen das Papiers eine vernünftige Chance auf Erfolg haben.

Zur vollständigen Kolumne in englischer Sprache gelangen Sie hier. Unsere IAS PLUS-Seite zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und integrierten Berichterstattung steht Ihnen hier zur Verfügung.

Verwendung von Optionen innerhalb der Rechnungslegungsrichtlinien in Europa

20.09.2011

Die Dienststellen der EU-Kommission haben einen Bericht über die erhaltenen Stellungnahmen zur Konsultation der Mitglieder des Regelungsausschusses für Rechnungslegung über die Verwendung von Optionen innerhalb der Rechnungslegungsrichtlinien veröffentlicht.

Dieser Bericht beinhaltet eine Aktualisierung, in welchem Umfang bestimmte, in den Rechnungslegungsrichtlinien enthaltene Optionen, in das Recht der Mitgliedsstaaten und der EWR-Staaten aufgenommen wurden.

Der englischsprachige Bericht fasst die Antworten zusammen, die die Vertreter der Mitgliedsländer in einen ihnen zuvor zugesendeten Fragebogen eingetragen haben. Des Weiteren sind alle zusätzlichen Erklärungen aufgenommen, die einzelne Mitgliedsländerbeigefügt haben. Es liegen Antworten aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie aus Norwegen vor. Stand der gegebenen Antworten ist 1. Juli 2010.

Zugang zum Bericht haben Sie auf der Internetseite der EU-Kommission (in englischer Sprache, 816 KB).

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