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Ergebnisse des Treffens der Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20

  • G-20 Image

22.04.2012

Am 19. und 20. April 2012 kamen die Finanzminister und die Zentralbankgouverneure der G-20-Staaten zu einer Sitzung in Washington D.C. zusammen, um die Fortschritte bei der Reform der Finanzregulierung zu besprechen.

Im Vorfeld der Sitzung hatten Organisationen wie der IFAC oder die PSTF  die G-20 gedrängt, in ihrem Drängen nach Reform der Finanzregulierung nicht nachzulassen und frühere Empfehlungen weiterzuverfolgen.

Die Projektgruppe des Privatsektors für regulierte Berufsstände und Branchen (Private Sector Taskforce of Regulated Professions and Industries, PSTF), ein von der G-20 2011 eingerichtetes Gremium, forderte die G-20 dringend auf, alle 15 Empfehlungen umzusetzen, die die PSTF in ihrem Bericht 2011 ausgesproche hat. Besondere Aufmerksamkeit sei auf die ersten beiden Empfehlungen zu richten, in denen die G-20 aufgefordert werden, Folgendes zu tun:

  • Sich weiterhin auf regulatorische Konvergenz im Finanzsektor zu konzentrieren und sicherzustellen, dass die G-20-Staaten zusammenarbeiten, um Lücken in der regulatorischen Praxis zu identifizieren und zu schließen, und
  • einzelne Nationen davon abzuhalten, eigene, einseitige, nationale regulatorische Reformen durchzuführen, die nicht im Einklang mit internationalen Standards stehen und die Lücken in der Konvergenz vergrößern und nicht verringern.

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) drängte die G-20, gegen inkonsistente und unverlässliche Finanzberichterstattungurged im öffentlichen Sektor vorzugehen: “Seit 10 Jahren fordert der IFAC unablässig eine bessere Finanzberichterstattung und besseres Finanzmanagement im öfentlichen Sektor. Die Staatsschuldenkrise hat zu einer bedeutenden Anzahl von politischen Entwicklungenauf internationaler Ebene geführt, aber dieser Sachverhalt wurde noch nicht sachgerecht adressiert. Die Anwendung der IPSAS durch Regierungen weltweit würde die Qualität der Finanzinformationen verbessern, die von öffentlichen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies ist unabdingbar für Anleger, Steuerzahler und die generelle Allgemeinheit.”

Am 20. April berichtete der Vorsitzende des Finanzstabilitätsrats (FSR) gegenüber den Finanzministern und Zentralbankgouverneuren der G-20 über Fortschritte bei der Reform der Finanzregulierung. Er sprach über "solide Fortschritte [...] in den priorisierten Bereichen, die von den G-20-Führern in Cannes identifiziert und von den Ministern und Gouverneuren im letzten Februar in Mexiko bestätigt wurden." Der Bericht des FSR wurden von einem gemeinsamen Bericht von des International Accounting Standards Board (IASB) und des Financial Accounting Standards Board (FASB) zu ihrem Fortschritt bei der Konvergenz ihrer Standards begleitet, dem ein Bericht zur Verbesserung der Führungsstruktur des IASB beigefügt war. Die Boards berichteten, dass sie "dem Abschschluss des gemeinsamen Arbeitsprogramms sehr nahe" seien und derzeit davon ausgingen, Standards zu den verbleibenden Sachverhalten bis Mitte 2013 herauszugeben.

Im Kommuniqué, das nach der Sitzung veröffentlich wurde, bestätigten die Finanzminister und Zentralbankgouverneure, dass sie sich weiter der internationalen Konvergenz und der regulatorischen Reform verpflichtet sehen:  "Wir haben die Fortschritte der Umsetzung unserer Agenda zur Reform der Finanzregulierung kritisch erörtert, die wie in unserem Kommuniqué vom Februar 2012 dargestellt dazu führen soll, dass wir unsere Zusagen bis zum Gipfel in Los Cabos erfüllen können, und bestätigen unsere Selbstverpflichtung auf gemeinsame globale Standards durch Verfolgung der Aganda zur Reform der Fianzregulierung im Rahmen des vereinbarten Zeitplans auf eine international einheitliche und nicht diskriminierende Art und Weise." Sie nahmen auch Stellung zu der Aussage im gemeinsamen Bericht von IASB und FASB, ihr Konvergenzprogramm bald abschließen zu können: "Wir unterstützen [...] die Bemühungen des IASB und des FASB, Konvergenz im Hinblick auf einen weltweit akzeptierten Satz von hochwertigen Rechnungslegungsstandrads zu erzielen, und fordern sie drigend auf, ihr Ziel der Veröffentlichung von Standards zu den wesentlichen Konvergenzprojekten bis spätestens Mitte 2013 zu erreichen, damit zu einem einzigen Satz hochwertiger internationaler Rechnungslegungsstandards gelangt werden kann” (unsere Hervorhebung).

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

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