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Japanische Vereinigung der Wertpapieranalysten unterstützt mögliche IFRS Übernahme

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19.04.2012

Der japanische Rat für die handelsrechtliche Bilanzierung (Business Accounting Council of Japan, BAC) ist am 17. April 2012 zu einer Sitzung zusammengekommen, um seine Diskussionen zur Anwendung der IFRS in Japan fortzusetzen. Wichtigste Themen waren 1) die Kommunikation zwischen Anelgern und Emittenten und 2) Auswirkungen auf das regulatorische Umfeld. Während dieser Sitzung wurden keine Entscheidungen gefällt.

Beim ersten Thema drückte die Vereinigung der Wertpapieranalysten von Japan (Security Analyst Association of Japan, SAAJ) Unterstützung für die IFRS als Infrastruktur für die Kommunikation zwischen Anlegern und Emittenten im heutigen globalisierten Umfeld aus. Sie stützte sich dabei auf eine Befragung ihrer Mitglieder aus dem Juni 2010. Die SAAJ wies auch auf Bedenken ihrer Mitglieder im Hinblick auf bestimmte Aspekte der Standards und den Standardsetzungsprozess hin, obwohl diese lösbar seien. Sie bestätigte außerdem ihre Auffassung, dass die IFRS von allen börsennotierten Unternehmen in Japan im Konzernabschluss verpflichtend sein sollte. Sie schlug eine Einführung in mehreren Phasen für alle börsennotierten Unternehmen in Japan über einen ausreichend langen Zeitraum als praktsiche Umsetzung vor.

Die Mitglieder des BAC brachten demgegenüber eine Bandbreite von Sichtweisen zum Ausdruck, die von voller Unterstützung bis zur grundsätzlichen Ablehnung reichte. Bestimmte Mitglieder des BAC, insbesondere diejenigen, die die Wirtschaft vertreten und/oder der Wirtschaft nahe stehen, unterstützen die Ansicht der SAAJ nicht, dass alle börsennotierten Unternehmen in Japan verpflichtet werden sollten, nach IFRS zu bilanzieren. Sie unterstützen eher eine verpflichtende Anwendung mit Ausnahmen und die Verfügbarkeit verschiedener Sätze von Rechnungslegungsstandards.

Zum zweiten Thema sprach ein Bankenvertreter über mögliche Auswirkungen der IFRS auf Kreditvereinbarungen die auf berichtete Finanzzahlen wie beispielsweise das Reinvermögen aufbauen. Er wies darauf hin, dass die Banken angemessen darauf reagieren müssten, da Änderungen an den Vereinbarungen zu einem gewissen Grad notwendig sein würden.

Zusätzlich zu den beiden obengenannten Themen trug die japanische Finanzaufsichtsbhörde (Financial Services Agency, FSA) die Ergebnisse ihrer eigenen Studie zur IFRS-Anwendung weltweit vor.

Die Unterlagen für die Sitzung stehen auf der Internetseite der FSA zur Verfügung (nur in japanischer Sprache)

Die nächste Sitzung, bei der das zweite Thema noch weiter erörtert werden soll und die ansonsten der Situation in Bezug auf die feiwillige vorzeitige Anwendung gewidmet sein wird, ist terminlich noch nicht festgelegt. Die freiwillige vorzeitige Anwendung ist das letzte Thema der 11 spezifischen Aspekte, deren zwingende Erörterung durch den BAC in dessen Papier vom August 2011 vorgeschrieben wird.

Zugehörige Themen

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