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ACCA fordert aussagekräftige Verpflichtung auf Nachhaltigkeit bei der Rio+20-Konferenz

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01.06.2012

Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat ein Papier veröffentlicht, in dem mögliche Änderungen bei einem wesentlichen Aspekt des Ergebnisdokuments der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (United Nations Conference on Sustainable Development, UNCSD) untersucht werden, die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfindet und auch als Rio+20-Konferenz bezeichnet wird. Nach Meinung von ACCA muss der in dem Erstentwurf des Ergebnisdokuments enthaltene Absatz zur Nachhaltigkeitsberichterstattung "härter gefasst und ausgeweitet werden".

Der Erstentwurf des Ergebnisdokuments (in englischer Sprache auf der Rio+20-Internetseite verfügbar) enthält de folgenden Absatz (Absatz 24) als Teil seinen "Handlungsrahmenkonzepts":

 

Wir fordern ein globales politisches Rahmenkonzept, nach dem alle börsennotierten und großen nicht börsennotierten Unternehmen Sachverhalte der Nachhaltigkeit berücksichtigen und Nachhaltigkeitsinformationen in ihren Berichtskreislauf aufnehmen müssen.

ACCA ist der Meinung, dass diese Worte ein klares Ziel ausdrücken, aber meint:  "Der Absatz muss sich stärker auf die Rolle des Privatsektors und dessen Rechenschaftspflicht beziehen und kann eindeutig stärker handlungsbezogen sein". Da die Umsetzung von Resolutionen sich oft als die Crux internationaler Vereinbarungen herausgestellt hat, schlägt ACCA vor, dass der Absatz so neu formuliert wird, dass er zu einer Verpflichtung für die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen führt, auf nationaler Ebene Mechanismen in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung einzuführen, die gleichzeitig globale Standards erfüllen.

ACCA ist auch der Meinung, dass der Absatz 24 Unternehmen verpflichten sollte, bei ihrer Berichterstattung einen 'comply-or-explain’-Ansatz anzuwenden, also jede Nichteinhaltung öffentlich zu erläutern. Dies würde die Unternehmen zwingen, Chancen und Risiken, die sich aus einer nachhaltigen Entwicklung ergeben, tatsächlich zu erwägen und zu diskutieren und Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategie und -prozesse einzubetten.

Während ACCA auf diese Änderungen drängt, gibt es auch Bedenken, dass der Absatz 24 nicht heil in der Rio+20-Vereinbarung ankommt. ACCA warnt vor jeglicher Verwässerung des Absatzes (beispielsweise durch Ersetzen des Wortes "fordern" durch "ermutigen") und betont: "Ein wirksamer Absatz 24 würde die Relevanz von Nachhaltigkeit für Investoren und Unternehmen stärken und gute ausgeübte Praxis weltweit verbreiten."

Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite des ACCA zur Verfügung:

 

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