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Standardsetzungsprozess in Südafrika ändert sich, 'SA GAAP' werden aufgegeben

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21.03.2012

Der Standardsetzungsprozess in Südafrika ändert sich dahingehend, dass der frühere Standardsetzer South African Accounting Practices Board (APB) aufgelöst und seine Aufgaben an den kürzlich eingerichteten Financial Reporting Standards Council (FRSC) übertragen werden. Im Rahmen dieser Änderungen sollen auch die derzeit geltenden South African Statements of Generally Accepted Accounting Practice (SA GAAP) abgelöst werden.

Der FRSC war durch jüngste Änderungen des Aktiengesetzes Ende 2011 als offiziell eingesetzter Standardsetzer in Südafrika entstanden. Der APB war zuvor der anerkannte Standardsetzer und hatte die Harmonisierung der SA GAAP mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) 2003 angestoßen. Später entschied der APB, die IFRS unverändert als SA GAAP zu übernehmen (diese Regelung galt bis Mai 2011), aber gleichzeitig zusätzliche Leitlinien in Form von Interpretationen der SA GAAP herauszugeben. Vor den jetzigen Entwicklungen war es bestimmten Unternehmen in Abhängigkeit einer Einschätzung des öffentlichen Interesses gestattet, die SA GAAP anzuwenden.

Mit den nun angestoßenen Änderungen dürfen SA GAAP ab Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Dezember 2012 beginnen, nicht mehr angewendet werden. Unternehmen, die bisher die SA GAAP angewendet haben, müssen dann entweder die vollen IFRS (unter Anwendung der Übergangsleitlinien in IFRS 1) oder den IFRS für KMU anwenden. Außerdem ist vorgeschlagen, dass dem FRSC das Recht verliehen werden soll, sogenannte Financial Reporting Pronouncements (FRP) zu verabschieden, um lokale Umstände oder Sachverhalte abzudecken, die in den IFRS oder im IFRS für KMU nicht berücksichtigt werden; die FRP dürfen dabei nicht im Widerspruch zu den IFRS oder dem IFRS für KMU stehen.

APB und FRSC haben eine gemeinsame englischsprachige Presseerklärung herausgegeben, die Sie auf der Internetseite des südafrikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer lesen können (47 KB).

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