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Australischer AASB äußert Bedenken zur Erlöserfassung

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21.11.2012

Der australische Standardsetzer Australian Accounting Standards Board (AASB) hat an den International Accounting Standards Board (IASB) geschrieben und Bedenken über die Richtung zum Ausdruck gebracht, die die jüngsten Diskussionen des IASB zur Erlöserfassung genommen haben. Unter anderem geht es um eine möglich Wiedereinführung einer Schwelle in Bezug auf die Einbringlichkeit von Erlösen.

Der IASB erörterte das Thema der Einbringlichkeit von Erlösen und einer möglichen Schwelle auf seiner Sitzung im September 2012. Dabei ging es um mögliche Verbesserungen des Erlöserfassungsmodells, um die Vorschläge zum Ausweis des Wertminderungspostens klarzustellen.

In seinem Schreiben hält der AASB fest, dass er "der Meinung ist, dass die Wiedereinführung einer Schwelle in Bezug auf die Einbringlichkeit von Erlösen nicht im Einklang mit dem Kernprinzip des vorgeschlagenen Modells steht, nach dem ein Unternehmen Erlöse erfassen sollte, um die Übertragung von zugesagten Gütern oder Dienstleistungen an Kunden zu einem Betrag darzustellen, der die Gegenleistung widerspiegelt, die zu erhalten sich das Unternehmen im Austausch für diese Güter und Dienstleistungen berechtigt sieht".

Im Schreiben heißt es weiterhin, dass eine Schwelle in Bezug auf die Einbringlichkeit, mit der Kreditrisiko in die Bewertung von Erlösen eingebracht wird, ein bewertungsbezogener und kein transaktionsbezogener Ansatz ist. Es wird auch festgehalten, dass das Kreditrisiko des Kunden in keinem Zusammenhang mit den gelieferten Gütern oder Dienstleistungen steht und die  Aufrechnung von ausfallgefährdeten Forderungen mit Erlösen nützliche Informationen verschleiern könne.

In dem Schreiben wird auch festgehalten, dass der AASB hinsichtlich der Einführung von regelbasierten Vorschriften in Bezug auf Näherungswerte für die Bemessung der Leistung eines Unternehmens besorgt ist. Insbesondere geht es in dem Schreiben darum, dass der IASB auf seiner Sitzung im Oktober 2012 erörtert hat, ob ‘ausgelieferten Einheiten’ oder ‘produzierten Einheiten’ als outputbasierte Verfahren für die Bemessung des Fortschritts geeignet sind.

Ziel des Schreibens des AASB ist es, die in dem Schreiben genannten Sachverhalte dem IASB zu Kenntnis zu bringen, "bevor der IASB dieses wichtige Projekt abschließt".

Sie können auf das englischsprachige Schreiben direkt auf der Internetseite des AASB zugreifen.

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