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ACCA-Forschungsbericht zur Akzeptanz der IFRS in den Vereinigten Staaten

  • ACCA Image

16.11.2012

Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat einen Bericht 'IFRS in den Vereinigten Staaten: Die Perspektive der Investoren' veröffentlicht, in dem die Ergebnisse einer Umfrage dargestellt werden, die unter fast 500 US-basierten Investoren durchgeführt wurde (professionelle Investmentmanager, Vermögens- und Fondsverwalter). In der Umfrage wurde gefragt, ob die Investoren der Meinung seien, dass die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) schließlich die IFRS übernehmen würde. Die Studie zeigte, dass 57 Prozent der befragten Investoren glaubt, dass eine IFRS-Übernahme in den Vereinigten Staaten "irgendwann" erfolgen wird, und sie sind der Meinung, dass auf lange Sicht der Nutzen größer sein wird als die Kosten.

Sue Almond, fachliche Direktorin bei ACCA, kommentiert die Ergebnisse der Studie: "Eine überwiegende Anzahl der Investoren glaubt, dass eine Übernahme der IFRS in den Vereinigten Staaten, wenn sie kommt, einen Nettogewinn für die amerikanische Wirtschaft mit sich bringt. ACCA ist der Meinung, dass eine US-Übernahme der IFRS die Mission von weltweit vergleichbarer Finanzberichterstattung ungeheuer voranbringen würde, und, was noch wichtiger ist, die Wirtschaft der Vereinigten Staaten und der ganzen Welt auch. ACCA hat wiederholt dazu aufgerufen, die Investoren in den Mittelpunkt des globalen Standardsetzungsprozesses zu stellen, und deshalb habe wir diese Studie in Auftrag gegeben, um zu verstehen, was amerikanische Investoren in Bezug auf die Zukunft der IFRS in den Vereinigten Staaten denken."

Hans Hoogervorst, Vorsitzender des IASB, kommentierte die ACCA-Ergebnisse ebenfalls: "Die Ergebnisse von ACCA stehen im Einklang mit dem, was wir aus Einzelrückmeldungen aus dem Kreis der US-amerikanischen Anleger erfahren. Sie untermauern auch das Argument, dass die Vereinigten Staaten für einen erfolgreichen Übergang auf die IFRS gut vorbereitet sind."

In dem Bericht werden auch einige wesentliche Ergebnisse in Bezug auf die Meinung der Investoren hinsichtlich des eigentlichen Übergangs auf die IFRS festgehalten:

  • Die Investoren, die sich am gründlichsten mit den IFRS auseinandergesetzt haben, sind der Meinung, dass die Unternehmen in den Vereinigten Staaten rund viereinhalb brauchen werden, um sich auf die IFRS vorzubereiten. Sie sprechen sich dafür aus, dass der Konvergenzplan auf eine vollständige Konvergenz abzielt, die genug Zeit für Anleger und die Wirtschaft lässt, um sich umzustellen.
  • Genaue Kenntnisse der IFRS unter den US-Investoren sind eher beschränkt: Nur 34% der Befragten sahen sich in der Lage, bestimmte Unterschiede zwischen US-GAAP und IFRS zu nennen.
  • 38% der Investoren gaben jedoch an, dass sie in der Lage seien, IFRS-Abschlüsse mit US-GAAP-Abschlüssen zu vergleichen.
  • Große Unterschiede zwischen den IFRS und US-GAAP sahen die Investoren nicht: 22% gaben an, dass die Berichterstattung unter IFRS besser sei, 25% zogen US-GAAP vor.
  • Bei den Investoren jedoch, die sich am gründlichsten mit den IFRS auseinandergesetzt haben, verschiebt sich die Balance zu 40% für IFRS und 21% für US-GAAP.

In dem Bericht werden auch Bedenken festgehalten, die die Investoren hinsichtlich eines Übergangs auf die IFRS hegen. Nach der Darstellung im Bericht sind dies die folgenden:

  • Wird die Übernahme der IFRS zu einer reduzierten Komplexität für US-Unternehmen führen?
  • Wird die IFRS-Übernahme zu einem gefährlichen Verlust von US-Einfluss auf den Standardsetzungsprozess führen?
  • Ist es wahrscheinlich, dass den US-Unternehmen Kostenersparnisse und Synergien als Ergebnis der IFRS-Übernahme entstehen?
  • Wird es die IFRS-Übernahme einfacher machen, die Leistung von US-Unternehmen mit denen von ausländischen Unternehmen zu vergleichen?
  • Wird es US-amerikanischen Prüfern als Ergebnis der Übernahme der IFRS öfter gelingen, die Unternehmensführung zu durchschauen?

Auf der Internetseite von ACCA stehen Ihnen eine englischsprachige Presseerklärung sowie der vollständige Bericht zur Verfügung.

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