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Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20 'besorgt' über Konvergenz

  • G-20 Image

06.11.2012

Die Ergebnisse der Sitzung der Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20, die am 4. und 5. November in Mexiko-Stadt stattfand, sind in einem gemeinsamen Kommuniqué festgehalten worden. Darin heißt es, die Teilnehmer der Sitzung zeigten 'Besorgnis über die langsamen Fortschritte, die auf dem Weg zu einem einzigen Satz hochwertiger Rechnungslegungsstandards gemacht würden'.

Im Kommuniqué heißt es weiterhin:

Wir ermutigen den International Accounting Standards Board (IASB) und den Financial Accounting Standards Board (FASB), ihre Arbeit unverzüglich abzuschließen und uns bei unserer nächsten Sitzung Bericht zu erstatten.

Bei der Sitzung wurde auch ein Bericht des Finanzstabilitätsrats (FSR) mit dem Titel Fortschritte bei den Reformen der Finanzregulierung entgegengenommen, der eine Zusammenfassung der Harmonisierung der Rechnungslegung enthält. Darin werden die Fortschritte erörtert, die IASB und FASB gemacht haben, und es wird die jüngste Annäherung in Bezug auf die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zur Kenntnis genommen. Allerdings wird in dem Bericht auch bedauernd festgestellt, dass bei der Wertminderung von Finanzinstrumenten keine Harmonisierung erkennbar ist. Der FSR führt dazu aus:

Vernünftige Vorsorge in Bezug auf erwartete Verluste durch Finanzinstitute ist von kritischer Bedeutung für die Finanzstabilität. Endgültige Standards von IASB und FASB sollten zu verbesserter Vorsorgepraxis führen, die eine größere Bandbreite verfügbarer Kreditinformationen berücksichtigt als bisher der Fall ist, damit die Wertverluste in Kreditportfolien zu einem frühen Zeitpunkt erkannt werden. Der FSR ist besorgt, dass die beiden Boards in diesem wichtigen Bereich kein gemeinsames Modell entwickelt haben, und ermutigt sie, ihre Konvergenzbemühungen zu erneuern.

In dem Bericht des FSR werden auch die Bedeutung des übergeordneten Konvergenzprozesses zwischen IASB und FASB erneut betont und ein Bericht von beiden Boards bis Ende Juni 2013 gefordert.

Sowohl im G-20-Kommuniqué als auch im FSR-Bericht werden viele andere Themen abgedeckt, die sich auf die Stärkung der Widerstandskraft des Finanzsystems im Nachgang der globalen Finanzmarktkrise beziehen. Außerdem enthält das Kommuniqué eine Zusage, "freiwillig uns selbst gegenüber 2013 Bericht zu erstatten, wie weit wir grünes Wachstum und nachhaltige Entwicklung in unsere strukturelle Reformagenda integriert haben, wobei die Ergebnisse der Rio+20-Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung berücksichtigt werden sollen".

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

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