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Neues IFAC-Positionspapier betont, dass Regierungen und Politiker weiter nach globalen Lösungen suchen sollten

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20.09.2012

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat das Positionspapier Nr. 6 'Globale Regulierungskonvergenz und der Berufsstand der Rechnungsleger' veröffentlicht, in dem betont wird, das fortgesetzte Bemühungen um die Aufrechterhaltung globaler Konvergenz bei Standardsetzung und Regulierung kritisch für die Entwicklung eines stabilen, globalen Finanzsystems sind.

IFAC ist der Meinung, dass dem globalen öffentlichen Interesse am besten durch die weltweit einheitliche Übernahme und Umsetzung hochwertiger, international anerkannter Rechnungslegungs-, Prüfungs-, Beratungs-, Aus- und Weiterbildungs- und ethischer Standards (einschließlich Unabhängigkeitsvorschriften für Prüfer) sowie entsprechender Standards für den öffentlichen Sektor gedient wird. Diese Standard sollten dann für die Finanzberichterstattung and den Kapital- und Schuldenmärkten angewendet werden.

In dem Papier werden sechs Vorteile genannt, die sich aus einer solchen globalen Konvergenz ergeben können:

  • verbesserte Vergleichbarkeit von Finanzinformationen,
  • geminderte Auswirkungen systemischer Risiken,
  • verringertse Informationskosten,
  • weniger Möglichkeiten für aufsichtliche Willkür,
  • Grundlage für ein globales Aufsichtssystem,
  • zusätzlicher Nutzen für Schwellen- und Entwicklungsländer.

In dem Papier werden allerdings auch Heruasforderungen und Beeinträchtigungen aufgeführt. IFAC erkennt an, dass Länder unterschiedlich sind, aber der VErband warnt, dass die Hinzufügung von zusätzlichen Vorschriften oder das Weglassen einzelner Vorschriften die globale Konvergenz unterminieren. IFAC fürchtet um den Schwung der gemeinsamen Suche nach globalen Lösungen, wenn die Berücksichtigung nationaler Interessen vor globalen Lösungen zur Tendenz wird. Im Positionspapier heißt es:

 

Der Fortschritt in Bezug auf globale Lösungen ist gefährdert, aus dem Gleis geworfen zu werden: (i) durch uneinheitliche und/oder einseitige Entscheidungsprozesse einschließlich Reformen, die länderübergreifende Auswirkungen haben; und (ii) wenn Politiker eine nationale  - und nicht globale - Sichtweise bei kritischen wirtschaftlichen Fragen einnehmen.

Das neue Positionspapier ist Ihnen über die englischsprachige Presseerklärung auf der Internetseite des IFAC zugänglich.

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