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Die Zukunft der Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor

  • IPSASB Image

13.09.2012

Ken Warren, ein Boardmitglied des Rats für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) und gleichzeitig Mitglied des neuseeländischen Rechnungslegungsrats (External Reporting Board, XRB) hat einen Artikel geschrieben, der einen Einblick in die künftige Ausrichtung der Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) des IPSASB bietet. Der Artikel, der den Titel trägt 'IPSAS im Spiegel betrachtet' und der kürzlich auf der Internetseite des neuseeländischen Wirtschaftsprüferinstituts (New Zealand Institute of Chartered Accountants, NZICA) veröffentlicht wurde, ist den konzeptionellen Unterschieden zwischen den IFRS und den IPSAS sowie möglichen Entwicklungen in der Rechnungslegung im öffentlichen Sektor gewidmet.

Der Artikel folgt den Linien des gegenwärtigen Projekts des IPSASB zur Überarbeitung seines Rahmenkonzepts, das darauf abzielt, den Bedürfnissen des öffentlichen Sektors besser gerecht zu werden. In dem Artikel werden die konzeptionellen Unterschiede zwischen den Ansätzen des IASB und des IPSASB, die sich aus den grundlegenden Unterschieden zwischen gewinnorientierten und Unternehmen des öffentlichen Sektors ergeben, dargestellt. Warren erörtert, was diese Unterschiede für die IPSAS als Folge der bis jetzt im Rahmen des Projekts des IASB gefällten Entscheidungen bedeuten können.

Warren erörtert wie der weitere Adressatenkreis von Abschlüssen des öffentlichen Sektors über den Fokus des Rahmenkonzepts des IASB hinausgeht, der auf Entscheidungen von Kapitalgebern in Bezug auf Ressourcenallokation liegt. Dies führt nach Warrens Meinung zu der Wahrscheinlichkeit, dass solche Sachverhalte wie Veränderungen wichtiger sind als gegenwärtige Situationen, dass Budgets und Vorhersagen und langfristige Nachhaltigkeit  betont werden, dass eine Bewegung hin zu Dienstleistungsberichterstattung besteht und dass Leitlinien zu Sachverhalten entwickelt werden, die für den öffentlichen Sektor spezifisch sind, wie beispielsweise Erträge, die sich nicht aus einem Austausch ergeben, und kontrollierte und regulierte Vermögenswerte.

Warren hält allerdings auch fest, dass die IASB-Vorschriften verwendet werden können, wo keine für den öffentlichen Sektor spezifischen Probleme auftreten:

 

Wenn die identifizierten Schlüsselmerkmale nicht greifen, besteht meiner Meinung nach kein Grund, dass der IPSASB die Vorschriften des IASB zu einem bestimmten Sachverhalt ändert. Die Verwendung des IASB-Ansatzes unter solchen Umständen setzt nicht nur Zeit des IPSASB frei, die dieser verwenden kann, um sich kritischeren Erwartungen seiner Anwender zu widmen, sie hätte auch positive Auswirkungen im Hinblick auf Verständlichkeit und Kostenreduzierung, wenn ähnliche Geschäftsvorfälle und Ereignisse ähnliche Bewertungs- und Ansatzkriterien unter IPSAS und IFRS haben.

Die künftige Ausrichtung der IPSAS ist von kritischer Bedeutung in Neuseeland, da in dem derzeit entwickelten gestuften Berichterstattungsrahmenkonzept vorgeschlagen wird, die IPSAS als Grundlage für Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor zu verwenden. Entwürfe, in denen vorgeschlagen wird, IPSAS-basierte Vorschriften umzusetzen, waren im Juni 2012 veröffentlicht worden; Stellungnahmen sind noch bis Mitte Dezember möglich.

Den englischsprachigen Artikel von Warren können Sie direkt auf der NZICA-Internetseite lesen.

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