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Neuer Bericht zu Wesentlichkeit im nicht finanziellen Bereich

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09.08.2013

AccountAbility, die globale gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung von Rechenschaftspflicht, nachhaltiger Unternehmenspraxis und unternehmerischer Sozialverantwortung widmet, hat einen neuen Bericht mit dem Titel 'Wesentlichkeit neu definieren II: Warum das wichtig ist, wer betroffen ist und was es für Unternehmen bedeutet' herausgegeben, der einen Rahmen für Unternehmensleiter und Vorstände bietet, die Definition und die Anwendung von Wesentlichkeit im nicht finanziellen Bereich zu überdenken.

Herkömmlicherweise wird Wesentlichkeit aus der Perspektive der Finanzberichterstattung definiert. Da Anleger jedoch zunehmend die finanziellen Auswirkungen, Risiken und Möglichkeiten erkennen, die sich aus nicht fianziellen sozialen, ökologischen und Unternehmensführungsaspekten ergeben und entsprechende Informationen verlangen, ist die notwendigkeit entstanden, die Definition der Wesentlichkeit auszuweiten und sie auch auf solche Bereiche wie Klimawandel, Menschenrechte und unternehmerische Rechenschaftspflicht anzuwenden.

Wesentlichkeit ist also nicht mehr beschränkt auf reine Finanzindikatoren oder einzelne Sachverhalte. Vielmehr muss sie auf alle fünf Kapitalien (produziertes, Finanz-, Sozial-, Human- und natürliches Kapital) angewendet werden, wenn Berichte auch weiterhin sinnvolle Kommunikation gegenüber den Anlegern sein sollen. In unserer Stellungnahme gegenüber dem internationalen Ausschuss für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC) zu dessen Konsultationsentwurf zur integrierten Berichterstattung, dessen Herzstück die Theorie der multiplen Kapitalien ist, halten wir fest: "Wir glauben, dass eine bessere und klarere Aussage im Rahmenkonzept in Bezug darauf nötig ist, wie sich Wesentlichkeit in einem integrierten Bericht von Wesentlichkeit in anderen Berichten (beispielsweise in der Finanzberichterstattung) unterscheidet. Auch muss klargestellt werden, wie die Spannung zwischen Wesentlichkeit und Prägnanz gehandhabt werden kann." Und in seiner im Juni 2013 gehaltenen Rede "Die Phrasendrescherei durchbrechen" betonte der IASB-Vorsitzende Hans Hoogervorst, dass es notwendig sei, klarzustellen, "dass das Prinzip der Wesentlichkeit nicht nur bedeutet, dass wesentliche Posten aufzunehmen sind, sondern auch, dass es besser sein kann, unwesentliche Angaben wegzulassen".

Deshalb wird im Bericht ein Überblick über die verschiedenen globalen Initiativen zu Wesentlichkeit geboten, wobei die Erkenntnisse zu einem Rahmen zusammengeführt werden, der es Vorständen und sonstigen Verantwortlichen ermöglicht

  • zu erkennen, welche Sachverhalte wesentlich für das Unternehmen, seine Anteilseigner, die Branche und das operative Umfeld sind,
  • sachgerechte Mechanismen und Prozesse zu entwickeln, die eine fortlaufende Einschätzung von Prioritäten ermöglichen,
  • ein Wesentlichkeitsmanagementzu betreiben und
  • entsprechende Leistungen zeitnah und transparent zu berichten.

Die folgenden Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite von AccountAbility zur Verfügung:

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