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Der FASB wird seine Agenda nicht im luftleeren Raum festlegen

  • Russ Golden Image

11.12.2013

In seiner Rede bei der jährlichen Konferenz des amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hinsichtlich Entwicklungen bei der SEC und der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) ging der FASB-Vorsitzende Russell Golden auf die grundlegenden Faktoren ein, die für künftigen Agenda des FASB bestimmend sein werden. Dabei verwies er auch Projekte des IASB und die Zusammenarbeit mit EFRAG.

Golden erklärte, dass nach Abwicklung der gemeinsamen Projekte mit dem IASB die künftigen Projekte des FASB in vier Kategorien fallen werden: grundlegende Projekte, Projekte im Zusammenhang mit Ansatz, Bewertung und Darstellung, Projekte zur Reduzierung der Komplexität und Projekte im Zusammenhang mit Übergang und Umsetzung. In den ersten drei Kategorien wählte Golden internationale Bezugspunkte für seine Erläuterungen.

Zu den grundlegenden Projekten zählte Golden das Rahmenkonzept und das Angabenrahmenkonzept. Die Wiederaufnahme des Projekts zum IFRS-Rahmenkonzept durch den IASB habe auch erneutes Interesse an diesem Projekt beim FASB aufleben lassen. Ausgangspunkt für die weiteren Arbeiten des FASB soll der Stand sein, der im gemeinsamen Projekt mit dem IASB erreicht wurde. Golden erklärte: "Das würde uns helfen, den Prozess der Harmonisierung von US-GAAP und IFRS fortzusetzen." Auch beim Angabenrahmenkonzept verwies er auf internationale Konsultationen: "Wir haben eine bedeutende Menge Zeit damit verbracht, uns bei diesem Projekt mit dem IASB und der European Financial Regulatory Advisory Group – oder EFRAG – auszutauschen, die an ihrem eigenen Angabenprojekt arbeitet."

Bei den Projekten im Zusammenhang mit Ansatz, Bewertung und Darstellung nannte Golden Pensionsbilanzierung als ein Beispiel für Bereiche, in denen der FASB tätig werden sollte. Dabei gab er zwar an, dass der FASB über einen robusten Standard in diesem Bereich verfüge, aber er verwies auch darauf, dass der IASB in diesem Zusammenhang aktiver gewesen sei - beispielsweise mit der Veröffentlichung von IAS 19 (2011). Er meinte: "Wir beabsichtigen ganz sicher, zu berücksichtigen, was der IASB tut, während wir damit beginnen, unsere eigenen nächsten Schritte zu durchdenken." Er verwies auch auf Kommentare der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC), dass bestimmte Sachverhalte in den IFRS adressiert werden, unter US-GAAP aber nicht.

Schließlich gab Golden auch an, dass die Projekte zur Reduzierung der Komplexität von den gemeinsamen Erfahrungen mit dem IASB profitieren würden. Er verwies dabei insbesondere auf den Standard zur Erlöserfassung, der als Ergebnis des gemeinsamen Projekts mit dem IASB im ersten Quartal des nächsten Jahres erscheinen soll.

Zum Manuskript der vollständigen Rede von Golden in englischer Sprache gelangen Sie auf der Internetseite des FASB.

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