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Australische Analyse des Nutzens von IFRS-Abschlüssen

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25.02.2013

CPA Australia, eine der berufsständischen Rechnungslegungsorganisationen in Australien, stellt auf ihrer Internetseite eine Analyse des früheren IASB-Mitglieds Warren McGregor zur Verfügung, in der er der Kritik nachgeht, die von Vorständen und anderen in Australien und international in Bezug auf IFRS-Abschlüsse erhoben wird, und in der er den Nutzen von IFRS-Abschlüssen zu belegen versucht.

Warren McGregor, IASB-Mitglied von dessen Gründung 2001 bis 2011, untersucht die Erwartungen hinsichtlich des Nutzens, der aus der IFRS-Übernahme erwartet wurde, und die später immer wieder erhobenen Vorwürfe, dass dieser Nutzen nicht entstanden ist und dass die IFRS-Angaben in Abschlüssen auf einen nicht mehr handhabbaren Umfang angewachsen sind.

Der Autor gruppiert seine Analyse um vier Themenbereiche:

  • Investoren lesen IFRS-Abschlüsse nie.
  • Investoren halten sich lieber an alternative Profitkennzahlen.
  • IFRS-Abschlüsse sind zu komplex.
  • Bringen IFRS-Abschlüsse den erhofften Nutzen?

In dem Papier werden die Schlussfolgerungen gezogen, dass IFRS-Abschlüsse sowohl von Investoren als auch Analysten genutzt werden und entscheidungsnützlich sind, dass die Verwendung alternativen Profitkennzahlen und anderer Indizes die Informationen in den IFRS-Abschlüssen ergänzen und nicht ein Zeichen dafür sind, dass diese nutzlos sind, und dass die Rechnungslegungsvorschriften nicht die Hauptquelle von Komplexität in der Finanzberichterstattung ist, sondern dass die Komplexität sich in erster Linie aus der Komplexität moderner Wirtschaftstätigkeit und den unterschiedlichen Bedürfnissen von Abschlussadressaten herleitet. McGregor kommt auch zu der Schlussfolgerung, dass der "IASB sein Konvergenzprojekt sobald wie möglich beenden sollte", da regelbasierte Vorschriften zu Komplexität führen würden, und obwohl die Konvergenz nicht die einzige Quelle regelbasierter Vorschriften in den IFRS sei, sei "die Tendenz des FASB, eher mehr Regeln zu fordern als weniger" eine Bedrohung für den prinzipienbasierten Ansatz des IASB, der darauf abzielt, die Rechnungslegung zu verbessern und Komplexität abzubauen.

McGregor schließt mit einer positiven Einschätzung des Nutzens, der von Ländern und Unternehmen aus der Übernahme der IFRS anstelle ihrer nationalen Rechnungslegungsvorschriften erwartet wurde:

Die bis heute gesammelten Hinweise scheinen zu belegen, dass die Annahme, dass die Übernahme der IFRS zu einer Erhöhung der Vergleichbarkeit, der Verständlichkeit und der Transparenz von Finanzinformationen geführt hat, allgemein unterstützt wird. Darüber hinaus zeigen Studien von Akademikern, dass die IFRS zu einer Steigerung der Markteffizienz geführt haben und grenzüberschreitende Anlagetätigkeit fördern. Dennoch sind die Hinweise bisher nicht nur eindeutig und scheinen darauf hinzuweisen, dass eine wirksame Umsetzung oder ihr Fehlen Einfluss auf den Nutzen haben.

Sie können sich den englischsprachigen Artikel direkt von der Internetseite von CPA Australia herunterladen: In defence of IFRS financial statements.

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