Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Indem Sie ohne Veränderungen Ihrer Standard-Browser-Einstellung weiterhin diese Seite besuchen, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Möchten Sie mehr Informationen zu den von uns verwendeten Cookies erhalten und erfahren, wie Sie den Einsatz unserer Cookies unterbinden können, lesen Sie bitte unsere Cookie Notice.
Sie können die volle Funktionalität unserer Seite mit Ihrem Browser nicht nutzen, weil Sie entweder eine alte Version von Internet Explorer verwenden oder der Kompatilitätsmodus eingeschaltet ist. Bitte prüfen Sie, ob der Kompatibilitätsmodus ausgeschaltet ist, nutzen Sie eine Version ab IE 9.0, oder verwenden Sie einen anderen Browser wie bspw. Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Vorgeschlagenes Wertminderungsmodell könnte in der islamischen Bilanzierung Schwierigkeiten bereiten

  • Islamische Bilanzierung Image

12.07.2013

In einem Anhang zur allgemeinen Stellungnahme der Gruppe der Standardsetzer aus Asien/Ozeanien (Asian-Oceanian Standard-Setters Group, AOSSG) weist die AOSSG-Arbeitsgruppe zum Thema islamische Finanzgeschäfte auf Probleme hin, die sich aus dem neuen Wertminderungsmodell im Zusammenhang mit der Gewinnausschüttung bei Mudarabah und Musharakah Konten ergeben können.

Unter Mudarabah- oder Musharakah-Verträgen wird angenommen, dass Anleger an den Finanzierungsaktivitäten einer Bank beteiligen. Renditen aus diesen Anlagen müssen auf einem 'tatsächlichen" Gewinn oder Verlust aus den zugrundeliegenden zu Finanzierungszwecken gehaltenen Vermögenswerten resultieren. Damit werden sie zu Erträgen oder Abzügen und sind keine Zinsen, da bei der Scharia'a gemäßen Transaktionen das Verbot, Zinsen zu nehmen, beachtet werden muss.

Das gegenwärtige Modell der eingetretenen Verluste bedeutet, dass es normalerweise ein Verlustereignis gibt, das als der erforderliche 'tatsächliche Verlust' angesehen werden kann. Das jetzt vom IASB vorgeschlagene neue Wertminderungsmodell basiert allerdings auf erwarteten Verlusten, was es recht schwierig macht, den erforderlichen 'tatsächliche Verlust' zu konstruieren, der als Grundlage eines gestatteten Abzugs bei Gewinnausschüttungen bei Mudarabah- oder Musharakah-Verträgen angesehen werden kann.

Weitere Erläuterungen finden Sie in der Stellungnahme der AOSSG-Arbeitsgruppe zum Thema islamische Finanzgeschäfte, die als Anhang A der allgemeinen AOSSG-Stellungnahmen auf der Internetseit der AOSSG beigefügt ist.

Correction list for hyphenation

These words serve as exceptions. Once entered, they are only hyphenated at the specified hyphenation points. Each word should be on a separate line.