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'Auf dem Weg zur Einführung der European Public Sector Accounting Standards'

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07.06.2013

Am 29. und 30. Mai 2013 fand in Brüssel eine Konferenz statt, bei der hochrangige Interessenvertreter und Entscheidungsträger aus den Bereichen Rechnungslegung im öffentlichen Sektor, Prüfung und Statistik über die künftige Entwicklung harmonisierter Rechnungslegungsstandards für Regierungen in Europa diskutierten. Die Teilnehmer sprachen über die Entwicklung und Einführung von europäischen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (European Public Sector Accounting Standards, EPSAS) als eine Möglichkeit, wirtschaftliche Führung im Kontext der gegenwärtigen Krise auf Grundlage transparenter und vergleichbarer abgegrenzter Rechnungslegungsinformationen zu ermöglichen.

Die Konferenz fand im Nachgang der Veröffentlichung eines Berichts über die Eignung der internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) für die Anwendung durch die Mitgliedstaaten der EU statt, der im März 2013 herausgegeben wurde und dem Rückmeldungen aus der öffentlichen Konsultation zur Eignung der IPSAS für eine Anwendung in der EU zugrunde liegen.

Zwei wesentliche Schlussfolgerungen hatten sich seinerzeit ergeben: (1) Es scheint, dass die IPSAS in ihrer gegenwärtigen Form nicht leicht in den EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden können, und (2) die IPSAS stellen ein angemessenes Rahmenkonzept für die künftige Entwicklung von europäischen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (EPSAS) dar.

Die Diskussionen in Brüssel zu den Ergebnissen und Empfehlungen des Berichts waren in vier Abschnitte unterteilt:

  • In Teil 1 'Der politische Kontext – Staatsschuldenkrise, wirtschaftliche Führung, Transparenz und Vertrauen in Fiskaldaten' wurden der gegenwärtige wirtschaftliche und politische Kontext und die gemeinsamen Anstrengungen erörtert, die notwendig sind, um voranzukommen und um die Transparenz und das Vertrauen in Bezug auf die Fiskaldaten der Europäischen Union als ganzes und insbesondere der einzelnen Mitgliedstaaten wieder herzustellen.
  • Während Teil 2 'Fiskalische Transparenz und öffentliche Rechnungslegung' hoben Fachexperten und Wissenschaftler hervor, wie notwendig starke und verlässliche harmonisierte abgegrenzte Rechnungslegungssysteme für verbesserte internationale Akzeptanz und Legitimität sind.
  • In Teil 3 -'Eignung der IPSAS und nationale Erfahrungen bei der Reform' sprachen Experten nationaler Verwaltungen über ihre Erfahrungen mit der Übernahme der IPSAS und der allgemeinen erfolgreichen Umsetzung abgegrenzter Rechnungslegung im öffentlichen Sektor.
  • Teil 4 'Rechnungslegungsstandards, Governance, der weitere Weg' bestand auch einer Gesprächsrunde zu gezogenen Lehren, bester ausgeübter Praxis und Vorschlägen in Bezug auf Rechnungslegungstandards, die künftige Aufsicht über harmonisierte europäische Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor und die nächsten zu verfolgenden Schritte, zu denen auch die Entwicklung eines Fahrplans gehörte.
    Die Diskussion im Sitzungsteil 4 erfolgten auf der Grundlage zweier Kernvorschläge des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat): (1) das Zwei-Bein-Prinzip mit starker EU-Governance, die unabhängig vom IPSASB ist, und dem Aufsetzen auf den IPSAS als nicht verbindlichen Ausgangspunkt und (2) einer Governance-Struktur die vom europäischen Gesetzgebungsprozess inspiriert ist, einem Kerngremium, das sich aus einem Vertreter jedes Mitgliedslands zusammensetzt und zwei Arbeitsgruppen von Fachexperten zu Standards und zu Interpretation.

Die für die Konferenz angelegte Internetseite bietet eine Fülle von Informationen rund um die Konferenz und die vorgetragenen Meinungen: Biografien der Vortragenden, Abstrakte, vollständige Manuskripte, Videoaufzeichnungen von Vorträgen, Präsentationsfolien und Hintergrundpapiere. Zugang zu dieser Seite der EU-Kommission haben Sie hier (Informationen nur in englischer Sprache).

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