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Vertreter der SEC betonen die Bedeutung der internationalen Standardsetzung

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02.06.2013

In Reden bei der 32. Jahreskonferenz der SEC und des Rechnungslegungsinstituts im kalifornischen Pasadena sprachen Paul A. Beswick, der Leiter der Abteilung Rechnungslegung der SEC, und die SEC-Kommissarin Elisse B. Walter darüber, warum die Vereinigten Staaten einen stanrken IASB brauchen, und über die Bedeutung hochwertiger Finanzberichterstattung.

Paul Beswick

Unter den Themen, denen sich Paul Beswick widmete, waren "Warum die USA einen starken IASB brauchen und was was wir in diesem Zusammenhang tun" und "Definition einer erfolgreichen Umsetzung eines Rechungslegungsstandards".

In seinen Anmerkungen strich Beswick heraus, dass die Vereinigten Staaten allein schon deswegen ein begründetes Interesse an den IFRS hätten, weil sie stark in Unternehmen investiert seien, die ihre Abschlüsse nach IFRS erstellen. Dabei betonte er das Vertrauen, dass die SEC in die IFRS legen, da diese die IFRS wie vom IASB herausgegeben (für ausländische Emittenten) ohne jegliche Form der Übernahme- oder Qualitätsprüfung akzeptierten, während es in den meisten anderen großen Rechtskreisen irgendeine Form von Endorsement gebe. Die Schlussfolgerung von Beswick lautete: "Dies zeigt ein beträchtliches Vetrauen in den IASB als Institution, seine Führung und seine Fähigkeit, hochwertige Rechnungslegungsstandards zu produzieren."

Dennoch gebe es eine Reihe von Dingen, die die SEC unternähme, um die Anleger zu schützen, die in Unternehmen investieren, die die IFRS anwenden und an US-amerikanischen Märkten gehandelt werden. Diese ergäben laut Beswick jedoch auch "Nutzen für die Finanzberichterstattungsgemeinde insgesamt". Zu diesen Maßnahmen gehörten:

  • Hilfe bei der Sicherstellung, dass die Standards des IASB der höchstmöglichen Qualität entsprechen (beispielswesie dadurch, dass die SEC Mitglied des Überwachungsgremiums ist),
  • Beobachtung des Standardsetzungsprozesses des IASB,
  • Verfolgung aller Standardsetzungsprojekte des IASB und Rückmeldung zu diesen wenn sachgerecht,
  • Teilnahme an Arbeitsgruppen des IASB und
  • Hilfe bei der Sicherstellung, dass die Standards des IASB einheitlich angewendet werden.

Beswick wies auch darauf hin, dass die Vereinigten Staaten (durch den FASB) ein Mitglied es beratenden Forums für Rechungslegung (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) des IASB seien.

Indem er sich der Konvergenz und den gemeinsamen Projekten von IASB und FASB zuwendete, betonte Beswick, dass die erfolgreiche Umsetzung der Rechnungslegungsstandards von übergeordneter Bedeutung für die Harmonisierung sei. Erfolgreiche Umsetzung definierte er wie folgt:


Ich glaube, dass eine erfolgreiche Umsetzung dann stattgefunden hat, wenn die Standards einheitlich unter den registrierten Unternehmen und ihren Prüfern zum Nutzen der Anleger angewendet werden. In dem Maß, wie Ermessen angewendet werden muss, sollte dieses Ermessen gegenüber den Anlegern klar angegeben werden, sodass diese es in ihre Analyse einbeziehen können.

In diesem Zusammenhang sagte Beswick auch, dass er davon ermutigt sei, dass der FASB beabsichtige eine "Übergangsresourcengruppe" einsetzen, um die Umsetzung der Standards zu erleichtern. Wie der künftige FASB-Vorsitzende Russell Golden später am Tag ausführte soll sich die Gruppe auf Sachverhalte im Zusammenhang mit Aus- und Weiterbildung, Änderungen und Interpretation kümmern und werde Mitglieder von FASB und IASB sowie Vertreter aus Ersteller-, Prüfungs- und Anlegerkreisen umfassen. Allgemein merkte Beswick an, dass er der Meinung sei, dass es hilfreich sei, wenn der IASB und der FASB vor dem Hintergrund der notwendigen Kosten und Mühen der Umsetzung der resultierenden Standards lange Übergangsperioden bei den gemeinsamen Projekten gewähren würden.

Der vollständigen Text der Rede von Beswick in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite der SEC.

 

Elisse Walter

Später am Tag ging Elisse Walter in einer Tischrede ebenfalls auf die Konvergenzprojekte von IASB und FASB ein, die sie eine positive Entwicklung nannte, die den Anlegern weltweit dienen würde. Sie wies darauf hin, dass Konvergenz nicht damit ende, harmonisierte Standards zu veröffentlichen, und schlug einen hoffnungsvollen Ton in Bezug auf die IFRS und die Vereinigten Staaten an:


Und die Beendigung der Konvergenzprojekte ist natürlich nicht das Ende der Geschichte in Bezug auf die Vereinigten Staaten und die IFRS. Ich freue mich weiter auf einen Tag, an dem es einen Satz globaler Rechnungslegungsstandards gibt.

Ähnlich wie Paul Beswick hielt sie fest, dass eine erfolgreiche Umsetzung nur die erste Hürde ist, die es zu überwinden gilt, und sie machte vier Säulen aus, die eben diese erfolgreiche Umsetzung unterstützen müssen:

  • Aus- und Weiterbildung aller Anwender auf allen Ebenen,
  • Ressourcen, die Unternehmen in die Aktualisierung ihrer Finanzberichterstattungssysteme im Vorgriff auf die Änderungen investieren,
  • Identifizierung von Interpretationsfragen (zum Beispiel durch die geplanten Umsetzungsgruppen) und
  • Fokussierung von Investorbildung.

Der vollständigen Text der Rede von Walter in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite der SEC.

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