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Rechnungsleger sehen Risiken aus Umweltbedingungen, fürchten aber in erster Linie Rufschäden

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19.03.2013

Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat ein die Ergebnisse einer Befragung unter ihren Mitgliedern veröffentlicht, in der es um Bedeutung von Umweltfaktoren für den Privatsektor ging. Obwohl anerkannt wurde, dass der langfristige Erfolg von Unternehmen von Umweltfaktoren abhängt und dass der Privatsektor Verantwortung in diesem Bereich zu tragen hat, sahen die meisten Befragten derzeit Rufschäden aus mangelndem Umweltengagement als größtes Risiko für ihr Unternehmen an.

An der Umfrage nahmen 218 Rechnungsleger aus 50 Ländern und 17 Branchen teil. 63% der Befragten gaben an, dass Umweltfaktoren für den langfristigen Erfolg ihres Unternehmens wichtig ist. 81% sahen eine (starke) Mitverantwortung für den Umweltschutz im Privatsektor.

Die Risiken, die sich derzeit aus Umweltfaktoren ergeben sahen die Befragten allerdings nicht in erster Linie in schwindenden Ressourcen und daraus resultierenden steigenden Kosten; das größte Risiko sehen sie derzeit in Rufschäden als Ergebnis mangelnden Umweltengagements. Diese Tendenz wird sich in fünf Jahren nach Meinung der Befragten sogar noch verstärken, wenn die Gefahr besteht, dass sich mangelnde Umweltengagement in schwindender Kundentreue und damit Verlust an Marktanteilen niederschlägt.

Diese Erkenntnisse zeigen jedoch kaum Auswirkungen. Nur 3% der Befragten arbeiteten in einem Unternehmen, das ausführlich über Nachhaltigkeitsbemühungen berichtet. Weitere 24% nannten Nachhaltigkeitsberichterstattung ein kurz gestreiftes Randthema in ihrer Berichterstattung. Die am häufigsten genannten Gründe für nicht vorhandene oder nicht ausreichende Nachhaltigkeitsberichterstattung waren Mangel an Leitlinien, Mangel an Verständnis und Mangel an einsetzbaren Bewertungsmethoden.

Sie können sich den englischsprachigen Bericht direkt von der ACCA-Internetseite herunterladen.

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