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Agendapapier zur Novation von Derivaten zeigt Umschwenken des IASB-Stabs an

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13.05.2013

Der IASB stellt auf seiner Internetseite die ersten Papiere für seine in der nächsten Woche stattfindende Sitzung zur Verfügung. Im Papier zur Novation vom Derivaten zeichnet sich eine deutliche Lockerung der Position des Stabs des IASB ab.

Der IASB hatte im Februar 2013 den Standardentwurf ED/2013/2 Novation von Derivaten und Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen herausgegeben, mit dem Änderungen an IAS 39 und dem in Kürze erscheinenden Abschnitt zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen in IFRS 9 vorgeschlagen wurde, wonach eine Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung zulässig ist, wenn Sicherungsinstrumente aufgrund einer Änderung in der Gesetzgebung oder Regulierung einer Novation auf eine zentrale Gegenpartei unterliegen.

Fast einhellig hatten dazu die Stellungnahmen gelautet, dass der Anwendungsbereich der vorgeschlagenen Änderungen zu eng umrissen sei - s. dazu beispielsweise die Stellungnahmen von EFRAG, ESMA, DRSC und Deloitte.

Das jetzt auf der Internetseite des IASB in Vorbereitung auf die Sitzung zur Verfügung gestellte Arbeitspapier deutet an, dass der Stab des IASB sich der geäußerten Kritik angenommen hat. Er schlägt vor, die folgenden Änderungen gegenüber dem Entwurf vorzunehmen:

  1. Es sollen sowohl freiwillige als auch gesetzlich vorgeschriebene Novationen abgedeckt werden.
  2. Die Formulierung "nur dann wenn" soll gegen "wenn" ausgetauscht werden, was darauf hindeutet, dass der Stab des IASB nicht ausschließt, dass auch andere Übertragungen von Derivaten für eine Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung in Frage kommen könnten.
  3. Die Novation soll auf folgende Gegenparteien möglich sein: eine zentrale Gegenpartei, eine andere Partei, die mit eine zentralen Gegenpartei verknüpft ist, oder ein Mandant einer Partei, die mit eine zentralen Gegenpartei verknüpft ist. (Damit wäre auch ein indirektes Clearing möglich.)

Wie der Board während seiner Sitzung am 22. Mai auf die geänderten Vorschläge des Stabs reagiert, bleibt abzuwarten.

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