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November

Tagesordnung für die Dezembersitzung des IASB

29.11.2013

Der IASB wird im Dezember 2013 nur einen einzigen Tag öffentlich tagen: am 12. Dezember. Erörtert werden sollen die Überprüfung nach der Einführung von IFRS 3, aktuelle Entwicklungen beim IFRS Interpretations Committee, die begrenzten Projekte zu IAS 28, IAS 16/IAS 38, IAS 19 und IFRS 13, eine vorgeschlagene Änderung an IFRS 1 sowie die Finanzinstrumentethemen Wertminderung und begrenzte Änderungen an IFRS 9.

Die genaue Tagesordnung für die Sitzung finden Sie hier. Sollten sich Änderungen an der Tagesordnung ergeben, werden wir sie dort nachpflegen und Sie bei größeren Änderungen in einer separaten Nachricht informieren. Übersetzungen von Mitschriften werden wir ebenfalls dort zur verfügung stellen.

Die Agendapapiere für die Sitzung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

EFRAG will Generalversammlung ausweiten

29.11.2013

Als Reaktion auf den Maystadtbericht, der Anfang des Monats veröffentlicht wurde und dem der Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union (ECOFIN) in Bezug auf die Reform von EFRAG einstimmig zustimmte, beginnt EFRAG mit der Umsetzung von Änderungen, die die eigene Organisation betreffen.

Die Ausweitung der Generalversammlung zur Aufnahme der nationalen Finanzierungsmechanismen (National Funding Mechanisms, NFM) und möglicherweise anderer europäischer Organisationen soll zum einen eine frühere Forderung von NFM insbesondere aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien erfüllen, mehr Mitsprache und Verantwortung im Zusammenhang mit EFRAG zu erhalten. Im Jahresbericht 2012 des DRSC hatte es dazu geheißen:

Die Standardsetzer haben deutlich mehr Mitsprachemöglichkeiten bei allen nicht durch die IAS-Verordnung explizit geregelten Entscheidungen von EFRAG gefordert. Dies geschah nicht nur vor dem Hintergrund, dass die großen Standardsetzer EFRAG zu einem nicht unerheblichen Teil mitfinanzieren, ohne jedoch über adäquate Mitentscheidungsmöglichkeiten zu verfügen, sondern vor allem angesichts des insgesamt als nicht ausreichend angesehenen Einflusses in London.

Zum anderen sollen dadurch auch Mitgliedstaaten, die bisher nicht über einen solchen Finanzierungsmechanismus verfügen, ermutigt werden, diesen einzurichten.

NFM sind nationale Systeme zur Erhebnung von Beiträgen, die der Finanzierung von EFRAG dienen. Bisher gibt es NFM in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen und Schweden. Bis 2010 wurde EFRAG ausschließlich von den Mitgliedorganisationen und den NFM finanziert. Seit 2010 trägt auch die EU-Kommission mit einer Finanzierungszusage bei, aber Maystadt hatte in seinem Bericht gewarnt, dass "aufgrund budgetärer Beschränkungen der Beitrag der EU für 2014 [...] geringer ausfallen wird".

Im abschließenden Bericht war daher empfohlen worden, die rechtlichen Möglichkeiten der Errichtung eines Systems von verpflichtenden Beiträgen/Abgaben, die von börsennotierten Unternehmen zu entrichten wären, die IFRS anwenden und von ihnen profitieren, zu analysieren. Während ein solches Abgabensystem eruiert wird, sollten die mitgliedstaaten, die noch keinen NFM eingerichtet haben, einen solchen einrichten.

EFRAG muss die Finanzierung für 2014 noch sichern. Der Beitrag der EU für das ganze Jahr 2014 ist noch nicht bestätigt worden, da der Entwurf der Verordnung über die Finanzierung noch durch die verschiedenen europäischen Gremien erörtert wird. EFRAG geht davon aus, weiter Finanzierungsbeiträge von der EU zu erhalten, aber Verzögerungen bei der Veröffentlichung der endgültigen Verordnung werden wahrscheinlich zu Verzögerungen bei den Zahlungen führen. Deshalb hat der Aufsichtsrat von EFRAG sich entschieden, die NFM dringlich zu bitten, die finanziellen Zusagen an EFRAG für 2014 zu formalisieren "damit EFRAG ohne jegliche Bedenken jeglichen möglicherweise verzögerten Zahlungen der EU-Kommission entgegensehen kann".

Auf der Internetseite von EFRAG finden Sie eine englischsprachige Presseerklärung zu den vorgesehenen Änderungen.

Aktualisierter EFRAG-Bericht zum Status des Übernahmeprozesses

28.11.2013

Der IASB hat am 21. November 2013 Änderungen an IAS 19 herausgegeben, mit denen die Bilanzierung von Arbeitnehmerbeiträgen zu leistungsorientierten Plänen klargestellt wird. EFRAG hat deshalb den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert.

Eine Übernahme der Änderungen wird derzeit im dritten Quartal 2014 erwartet, was nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des IASB liegt (1. Juli 2014).

Sie können sich den englischsprachigen Bericht mit Datum vom 27. November 2013 hier herunterladen.

Neueste Entwicklungen in der Nachhaltigkeits- und integrierten Berichterstattung

27.11.2013

Kurzer Überblick über jüngste Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung bei IIRC, GRI, UNEP und UNEP FI, UNCTAD und CDSB.

Wesentliche Entwicklungen waren die folgenden:

  • Häufig gestellte Fragen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Des Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme, UNEP), die Global Reporting Initiative (GRI) und der Rat für Standards zu Umweltangaben (Climate Disclosure Standards Board, CDSB) haben gemeinsam Häufig gestellte Fragen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung durch Unternehmen erarbeitet (in englischer Sprache auf der Internetseite des CDSB). Mit dem Dokument soll Hintergrund zur Arbeit der Gruppe "Freunde des Paragraphen 47" gegeben werden, die durch Brasilien, Dänemark, Frankreich und Südafrika bei der Rio+20-Konferenz gegründet wurde und die durch die UNEP und durch GRI unterstützt wird. Im Dokument werden Fragen zu Nachhaltigkeit und Berichterstattung erörtert und die Nachhaltigkeitsberichterstattung durch Unternehmen dadurch kontextualisiert und erläutert. Dabei wird auf gegenwärtige Berichterstattungspraxis, Nachhaltigkeitsberichterstattung im öffentlichen Sektor sowie Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Ausweitung der Nachhaltigkeitsberichterstattung durch Unternehmen eingegangen.
  • Jahrbuch des IIRC-Pilotprogramms. Der internationale Rat für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Council, IIRC) hat das Jahrbuch 2013 des IIRC-Pilotprogramms herausgegeben (in englischer Sprache auf der Internetseite des IIRC). Es bietet Einblicke in die Frage, wie diejenigen, die in den Unternehmen für Nachhaltigkeit verantwortlich sind, sich im Rahmen des IIRC-Pilotprogramms auf die integrierte Berichterstattung zu bewegen. Das Dokument zeigt, wie die Unternehmen das Kapitalienkonzept der integrierten berichterstattung umsetzen, welche Auswirkungen die integrierte Berichterstattung darauf hat, wie Unternehmen Werte definieren, den kritischen Einfluss des Geschäftsmodells eines Unternehmens, die Auswirkungen der integrierten Berichterstattung auf Anleger und die Entwicklung regionale Netzwerke, die die integrierte Berichterstattung unterstützen.
  • Arbeitsabkommen von UNCTAD und IIRC. Die Welthandelskonferenz (United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD) hat ein Arbeitsabkommen mit dem IIRC unterzeichnet. Damit wird die bestehenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen zur Förderung globaler Harmonisierung und Klarheit von Berichterstattungsrahmenkonzepten formalisiert. Weiter Informationen in englischer Sprache finden Sie im IIRC-Novembernewsletter auf der Internetseite des IIRC.
  • Tagung von UNEP FI. Die Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme Finance Initiative, UNEP FI) hat am 12. und 13 November 2013 eine globale Tagung in Peking abgehalten. Schwerpunkt der Tagung war die Frage, wie der Finanzsektor zu den globalen Nachhaltigkeitsbemühungen beitragen kann. Bei der Tagung wurde auch ein Online Guide to Banking and Sustainability vorgestellt (in englischer Sprache auf der Internetseite der UNEP FI),der Finanzinstituten dabei helfen soll, Nachhaltigkeit auf Grundlage der Verpflichtung von Finanzinstituten zu nachhaltiger Entwicklung der UNEP, die Finanzinstitute bei Beitritt zur UNEP FI unterzeichnen müssen und die auch Anforderungen in Bezug auf die Berichterstattung enthält, zu verstehen und umzusetzen. Weitere Informationen zur tagung finden Sie auf der eigens für die Tagung eingerichteten UNEP FI-Seite.

Aktualisiertes Arbeitsprogramm des IASB verfügbar

26.11.2013

Im Nachgang seiner jüngsten Sitzung hat der IASB sein Arbeitsprogramm aktualisiert. Die erneuten Erörterungen im Versicherungsprojekt sollen jetzt erst im ersten Quartal 2014 aufgenommen werden, und das Diskussionspapier zu Preisregulierung wird jetzt erst im zweiten Quartal 2014 erwartet. Die nächsten Schritte im Projekt zu Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile sollen im ersten Quartal 2014 festgelegt werden.

 

Gegenwärtiger Stand

Bei den großen Projekten sieht das geplante Arbeitsprogramm jetzt wie folgt aus:

Projekt Gegenwärtiger Stand Nächster Schritt Erwartete zeitliche Planung
Rahmenkonzept — Umfassendes IASB-Projekt Diskussionspapier erneute Erörterungen 1. und 2. Quartal 2014
Finanzinstrumente – Wertminderung
Erneute Erörterungen endgültiger Standard 1. oder 2. Quartal 2014
Finanzinstrumente — Macro Hedge Accounting Erste Untersuchungen/Erörterungen Diskussionspapier

1. Quartal 2014

Finanzinstrumente – Begrenzte erneute Erwägung von IFRS 9 (Klassifizierung und Bewertung) Erneute Erörterungen endgültiger Standard 1. oder 2. Quartal 2014
Versicherungsverträge Erneute Veröffentlichung eines Entwurfs erneute Erörterungen 1. Quartal 2014*
Leasingverhältnisse Erneute Veröffentlichung eines Entwurfs erneute Erörterungen 4. Quartal 2013
Preisregulierte Geschäftsvorfälle - Zwischenstandard Entwurf endgültiger Standard 1. Quartal 2014
Preisregulierte Geschäftsvorfälle - Umfassendes Projekt Erste Untersuchungen/Erörterungen Diskussionspapier 2. Quartal 2014*
Erlöserfassung Erneute Erörterungen endgültiger Standard 1. Quartal 2014

* Änderung gegenüber dem letzten veröffentlichten Arbeitsprogramm vom 5. November 2013

Die nächsten Schritte im Projekt IAS 32 - Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile sollen im ersten Quartal 2014 bestimmt werden. Das Diskussionspapier zum Rahmenkonzept, das im Juli 2013 herausgegeben wurde, enthält einen Vorschlag, der eine Lösung bieten würde, die auf dieses Projekt angewendet werden könnte. Die Stellungnahmefrist zum Diskussionspapier endet am 14. Januar 2014, und vermutlich werden die Rückmeldungen der Anwender Einfluss auf die Entscheidung haben, wie mit dem Projekt zu Put-Optionen fortgefahren werden soll.

Den Arbeitsplan mit Stand vom 26. November 2013 können Sie hier herunterladen (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB). Wir haben unsere Projektseiten aktualisiert, um den aktuellen Stand des Arbeitsprogramms sowie anderweitige bekannte Entwicklungen widerzuspiegeln.

IFRS-Stiftung ernennt neue Treuhänder

26.11.2013

Die IFRS-Stiftung hat die Ernennung von Maria Helena Santana und Lynn Wood zu Treuhändern der IFRS-Stiftung bekanntgegeben. Beide ersetzen ausscheidende Treuhänder mit ähnlichem Hintergrund. Die Amtszeiten der neuen Treuhänder beginnen am 1. Januar 2014 und enden am 31. Dezember 2016 und können einmalig um drei Jahre verlängert werden.

Santana war Vorsitzende und Präsidentin der brasilianischen Wertpapier- und Börsenaufsicht Comissao de Valores Mobiliarios (CVM) von 2007 bis 2012. In dieser Funktion hatte sie die Aufsicht über die erfolgreiche Übernahme und Umsetzung der IFRS für börsennotierte Unternehmen in Brasilien. Santana war außerdem Vorsitzende des Exekutivausschusses der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO) und Mitglied des internationalen Rats für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Council, IIRC). Sie ersetzt Pedro Malan, ehemaliger Finanzminister und ehemaliger Präsident der Zentralbank von Brasilien. Malans Amtszeit endet am 31. Dezember 2013.

Wood ist seit 2011 Vorsitzende des australischen Rats für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) und Mitglied des neuseeländischen Rechnungslegungsrats (External Reporting Board, XRB). Wood folgt auf Jeffrey Lucy, ehemaliger Vorsitzender des FRC und ehemaliger Vorsitzender der australischen Wertpapieraufsichtsbehörde (Australian Securities and Investments Commission, ASIC). Auch Lucys Amtszeit endet am 31. Dezember 2013.

Die englischsprachige Presseerklärung der IFRS-Stiftung zu den Ernennungen finden Sie auf der Internetseite des IASB.

Mitschrift von der Novembersitzung des IASB — Teil 3 (Abschluss)

25.11.2013

Der IASB tagt vom 20. bis 22. November 2013 in seinen Räumen in London. Einige Sitzungsteile werden gemeinsam mit dem FASB diskutiert. Wir haben die noch fehlenden Mitschriften der Beobachter von Deloitte zu den Sitzungsteilen zu Finanzinstrumenten eingestellt.

Für einen unmittelbaren Zugang zu der jeweiligen Mitschrift klicken Sie bitte auf den Link:

Mittwoch, 20. November 2013

Donnerstag, 21. November 2013

Sie können ferner die vorläufige und inoffizielle Mitschrift der gesamten Sitzung aufrufen, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben.

14 Neuberufungen in den IFRS-Beirat des IASB

25.11.2013

Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben die Berufungen von 14 neuen Mitgliedern in den IFRS-Beirat des IASB bekanntgegeben.

Die neuen Mitglieder des Beirats sind:

    1. Peter Chambers - Investment Management Association
    2. Micheline Dionne - International Actuarial Association
    3. Egbert Eeftink - KPMG
    4. Stephenie Fox – International Federation of Accountants
    5. Dr. Jens Freiberg - BDO
    6. Jake Green - Grant Thornton
    7. Markus Grund - International Association of Insurance Supervisors (Wiederberufung)
    8. John Hitchins – PwC (Wiederberufung)
    9. Igor Kozyrev - Lukoil
    10. Goro Kumagai - The Securities Analysts Association of Japan
    11. Danita Ostling - EY
    12. Lynda Sullivan - HUB Global Insurance Group
    13. Stephen Taylor - Deloitte
    14. Dr. Lothar Weniger - Corporate Reporting Users' Forum

Die neuen Mitglieder ersetzen die folgenden Mitglieder, deren Amtszeit zum 31. Dezember 2013 endet: Norbert Barth, Andrew Buchanan, Gerard Ee, Sei-Ichi Kaneko, April Mackenzie, Liz Murrall, Joel Osnoss, Francis Ruygt, Jerry de St. Paer, Jim Sylph, Leo van der Tas und Mark Vaessen

Aus der Sicht von Deloitte ersetzt Stephen Taylor, Leiter des IFRS Centre of Excellence des asiatisch-pazifischen Raums mit Sitz in Hongkong, das ausscheidende Beiratsmit Joel Osnoss, Deloittes Global Leader für IFRS-Mandanten und -Märkte.

Die englischsprachige Presseerklärung auf der Internetseite des IASB, in der die Neuberufungen bekanntgegeben werden, enthält auch den Hinweis, dass weitere Berufungen in den Beirat zur Ersetzung von Mitgliedern, deren Amtszeiten Ende 2013 enden, und die Benennung eines neuen Vorsitzenden des Beirats in Kürze ebenfalls bekanntgegeben werden.

Sitzungsunterlagen für die Dezembersitzungen der Fachausschüsse des DRSC

25.11.2013

Der HGB-Fachausschuss des DRSC wird am 2. Dezember 2013 tagen; am 3. Dezember tagen die beiden Fachausschüsse gemeinsam; am 4. Dezember folgt eine Sitzung des IFRS-Fachausschusses. Für fast alle Sitzungsteile wurden jetzt Sitzungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Der HGB-Fachausschuss wird folgende Themen besprechen:

  • Überarbeitung DRS 7 Eigenkapitalspiegel
  • HGB-Reform
  • E-DRS 28 Kapitalflussrechnung - Auwertung der Stellungnahmen

Die Sitzungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite des DRSC.

Bei der gemeinsamen Sitzung von HGB- und IFRS-Fachausschuss stehen folgende Themen auf der Tagesordnung:

Die Sitzungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite des DRSC. (Die noch fehlenden Papiere folgen in Kürze.)

Der IFRS-Fachausschuss wird folgende Themen besprechen:

Die Sitzungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite des DRSC. (Die noch fehlenden Papiere folgen in Kürze.)

Bilanzierung von islamischen Finanzgeschäften in Nordafrika und im nahen Osten

25.11.2013

Die Gruppe der Standardsetzer aus dem asiatisch-pazifischen Raum (Asian-Oceanian Standards Setters Group, AOSSG) hat die Ergebnisse einer Befragung veröffentlicht, die die AOSSG-Arbeitsgruppe für islamische Finanzgeschäfte in 24 Ländern in Nordafrika und im Nahen Osten durchgeführt hat, um die dortigen Bilanzierungsvorschriften für islamische Finanzgeschäfte zu verstehen. Die Befragung ergab einen hohen Grad der Koexistenz von International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Rechnungslegungsstandards, die von der Prüfungs- und Rechnungslegungsorganisation für islamische Finanzinstitute (Accounting and Auditing Organisation for Islamic Financial Institutions, AAOIFI) herausgegeben werden.

60% der Befragten gaben an, dass in ihrem Rechtskreis die IFRS oder im Wesentlichen mit den IFRS konvergierte Standards angewendet werden, während gleichzeitig 64% ebenfalls angaben, dass die Standards der AAOIFI angewendet werden.

Da IFRS und AAOIFI-Standards voneinander abweichen, sind zwei Methoden für ihre Koexistenz entwickelt werden: (1) In einigen Rechtskreisen werden die AAOIFI-Standards allgemein angwendet, und die IFRS werden verwendet, um Regelungslücken in den AAOIFI-Standards zu fülle. (2) In anderen Rechtskreisen werden die IFRS angewendet, aber für bestimmte Bilanzierungssachverhalte gibt es Ausnahmen von der IFRS-Einhaltung, und die AAOIFI-Standards werden stattdessen angewendet.

Die Rechnungsleger und Prüfer, die die Zielgruppe dieser Befragung waren, steht die Koexistenz von IFRS und AAOIFI-Standards nicht im Konflikt mit einer allgemeinen IFRS-Konvergenz, und die meisten gaben an, dass sie Abschlüsse akzeptieren würden, bei denen manche Posten nach IFRS erstellt wurden und manche Posten nach AAOIFI-Standards. Dieser 'prgamatische' Ansatz in Bezug auf Konvergenz steht in scharfem Kontrast zur Meinung der Standardsetzer in diesen Rechtskreisen. 2011 hatte die AOSSG eine ähnliche Befragung unter nationalen Standardsetzern durchgeführt, und 78% der Befragten hatten angegeben, dass das Bestehen eines eigenständigen Satzes von islamischen Rechnungslegungsstandards nicht in Einklang mit einer IFRS-Konvergenz zu bringen sei.

Die Befragung hat auch ergeben, dass es kein großes Verlangen danach gibt, vollständig auf IFRS überzugehen. 75% der Befragten in den Rechtskreisen, in denen die AAOIFI-Standards angewendet werden, waren der Meinung, dass diese trotz des globalen Trends hin zu den IFRS beibehalten werden sollten. Einer der genannten Gründe war, dass der IASB sich noch nicht öffentlich dazu geäußert hat, ob und wie er beabsichtigt, die Bilanzierung für islamische Finanzgeschäfte zu adressieren.

Eine englischsprachige Zusammenfassung der Ergebnisse der Befragung finden Sie auf der Internetseite der AOSSG. Sie werden auch bei der fünften Jahrestagung der AOSSG Ende dieser Woche erörtert werden.

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