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FEE hält eine Unterscheidung zwischen vermeidbarer und nicht vermeidbarer Komplexität nicht für notwendig, um das Problem zu adressieren

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22.04.2014

Der Europäische Wirtschaftsprüferverband (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) hat Stellung zum Rahmenkonzeptbulletin zum Thema Komplexität genommen, das die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) und die nationalen Standardsetzer von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien im Februar 2014 herausgegeben haben.

In dem Bulletin werden Komplexitätsprobleme in Abschlüssen und mögliche Gründe dafür erörtert und Vorschläge für das Rahmenkonzept unterbreitet, die möglicherweise zu einer Verringerung der Komplexität führen können.

FEE stimmt der Definition von Komplexität im Bulletin zu und ist ebenfalls der Meinung, dass es eine direkte Beziehung zwischen Komplexität, den Kosten für Ersteller und dem Nutzen für Abschlussadressaten gibt. Ebenso unterstützt FEE die Aussage, dass der Standardsetzungsprozess  - zu einem gewissen Grad - zur Komplexität beitragen kann. FEE widerspricht jedoch der Behauptung, dass Standardsetzung zum "vermeidbaren" Teil von Komplexität beiträgt, während nur die komplexe wirtschaftliche Realität zum "unvermeidbaren" Teil beiträgt:

FEE ist der Meinung, dass die Unterscheidung zwischen vermeidbarer und unvermeidbarer Komplexität eine eine rein philosophische Übung ist, und wir fragen uns, ob diese notwendig ist, um das Problem zu adressieren.

FEE kommt daher zu dem Schluss, dass Komplexität nicht als Primärfaktor bei der Standardsetzung berücksichtigt werden sollte. Vielmehr ist FEE der Meinung, dass die Einschätzung, ob unnötige Komplexität in einen Standard eingeführt wurde, im Rahmen der Überprüfung in Form von Feldversuchen und als Teil der Kosten-Nutzen-Analyse eines Standards erfolgen sollte.

Sie können sich die vollständige Stellungnahme in englischer Sprache direkt von der Internetseite von FEE herunterladen.

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