Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Indem Sie ohne Veränderungen Ihrer Standard-Browser-Einstellung weiterhin diese Seite besuchen, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Möchten Sie mehr Informationen zu den von uns verwendeten Cookies erhalten und erfahren, wie Sie den Einsatz unserer Cookies unterbinden können, lesen Sie bitte unsere Cookie Notice.
Sie können die volle Funktionalität unserer Seite mit Ihrem Browser nicht nutzen, weil Sie entweder eine alte Version von Internet Explorer verwenden oder der Kompatilitätsmodus eingeschaltet ist. Bitte prüfen Sie, ob der Kompatibilitätsmodus ausgeschaltet ist, nutzen Sie eine Version ab IE 9.0, oder verwenden Sie einen anderen Browser wie bspw. Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Treuhänderveranstaltung zur Einbindung der Anwendern mit Podiumsdiskussion zur Komplexität

  • IFRS Foundation Image

16.04.2014

Am 9. April 2014 boten die Treuhänder der IFRS-Stiftung zusammen mit den regionalen Wirtschaftsprüfervereinigungen CPA Australia und Institute of Chartered Accountants Australia (ICAA) am Rande ihrer Sitzung in Sydney eine Einbindungsveranstaltung für Anwender an.

Bei der Veranstaltung, bei der auch Michel Prada, der Vorsitzende der Treuhänder der IFRS-Stiftung, eine Rede zum Zusammenwirken von globalem Wachstum und IFRS-Anwendung hielt, beinhaltete auch eine interaktive Podiumsdiskussion mit führenden Vertretern aus dem Bereich IFRS-Anwendung in Australien. Der stellvertretende Vorsitzende des IASB Ian Mackintosh war Teil der Podiumsrunde.

Der Titel der Veranstaltung war Globale Rechnungslegungsstandards: Werden sie ihrem Zweck gerecht? Den größten Teil der Diskussion unter diesem Themen widmeten die Podiumsmitglieder Fragen im Spannungsbereich zwischen Komplexität und Wesentlichkeit.

Bei der Frage, was eigentlich zur Komplexität in der Rechnungslegung beitrage, meinte Mackintosh, dass auch die Anwender Steigbügelhalter zunehmender Komplexität seien, da sie nach immer mehr Informationen und auch nach immer mehr Interpretationen fragten. Er sagte zu den immer wieder an den IASB oder das IFRS Interpretations Committee gerichteten Umsetzungsfragen:

Wenn man diese Probleme hört, muss man sich erst einmal wehren und fragen: 'Sind dies überhaupt Probleme oder ist das etwas, das man, wenn man mal zur Seite geht und gründlich darüber nachdenkt, nicht auch selber lösen kann?'

Nachdem die Diskussion kurz auch andere Themen wie das Rahmenkonzept, Leasingverhältnisse und integrierte Berichterstattung berührte, schloss sie mit dem Thema Berichterstattung im öffentlichen Sektor. Hans Hoogervorst, Vorsitzender des IASB, der bereits während der vorangegangenen Diskussion mehrfach Kommentare aus dem Publikum beigetragen hatte, äußerte sich zur Konsultation zur Überprüfung der Governance- und Aufsichtsstrukturen des Rates für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) und die Frage, ob der IPSASB dem Aufsichtsgremium und den Treuhändern der IFRS-Stiftung unterstellt werden sollten:

Ich würde die Aufgabe gerne übernehmen – Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor zu setzen – […], aber die große Gefahr wäre, dass es unsere Arbeit noch mehr politisieren würde als jetzt schon der Fall ist, und wir würden gerne unsere Unabhängigkeit bewahren. Wenn wir in dieses Wasser geworfen werden, könnten wir untergehen.

Eine Videoaufzeichnung der gesamten Podiumsdiskussion steht Ihnen auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

Zugehörige Themen

Correction list for hyphenation

These words serve as exceptions. Once entered, they are only hyphenated at the specified hyphenation points. Each word should be on a separate line.