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Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer soll durch Änderungen des Ethik-Kodex gestärkt werden

  • IESBA Image

15.08.2014

Der internationale Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Ethics Standards Board for Accountants, IESBA) hat den Entwurf eines veränderten Kodex der ethischen Grundsätze für den Berufsstand veröffentlicht. Die Änderungen zielen darauf ab, die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer zu stärken und betreffen insbesondere Regelungen zu langjährigen Verbindungen zwischen Wirtschaftsprüfern und geprüften Unternehmen.

Der Entwurf mit dem Titel Vorgeschlagene Änderungen einzelner Regelungen im Kodex im Hinblick auf lange Verbindungen zwischen Wirtschaftsprüfern und Prüfungs- bzw. Beratungsmandaten enthält u.a. die folgenden Änderungsvorschläge:

  • Umfassendere Leitlinien im Hinblick auf mögliche Beeinträchtigungen der Unabhängigkeit, die aus langen Verbindungen zwischen Wirtschaftsprüfern und Prüfungsmandaten resultieren könnten.
  • Verlängerung der verpflichtenden "Abkühlungsphase" nach erfolgter Rotation von Prüfungsmandaten von 2 auf 5 Jahre für die verantwortlichen Prüfungspartner, wobei diese Ausweitung auf Prüfungen von Unternehmen von öffentlichem Interesse beschränkt sein soll.
  • Einschränkung der Aufgaben, die ein früher für ein Mandat verantwortlicher Prüfungspartner während der Abkühlungsphase übernehmen darf mit gleichzeitiger Klarstellung, dass es auch während der Abkühlungsphase möglich ist, dass ein Prüfungspartner eine führende Rolle bei einem früheren Mandat übernimmt.
  • Aus langen Verbindungen zwischen allen Mitgliedern des Prüfungsteams und dem geprüften Unternehmen möglicherweise resultierende Beeinträchtigungen der Unabhängigkeit müssen bei allen Prüfungsaufträgen ausdrücklich in Betracht gezogen werden.

Keine Änderung soll es hingegen im Hinblick auf den derzeit festgelegten 7-Jahres-Zeitraum geben, nach dem die Pflichtrotation für einen für ein Mandat verantwortlichen Prüfungspartner greift. Eine Analyse der entsprechenden Regelungen in verschiedenen Rechtskreisen habe ergeben, dass 7 Jahre einen angemessenen und abgewogenen Zeitrahmen darstellen.

Zum Entwurf kann bis zum 12. November 2014 Stellung genommen werden. Die entsprechende Presseerklärung sowie der Zugang zum Entwurf (beides in englischer Sprache) finden sich auf der Internetseite des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC).

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