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Zusammenfassung der DPOC-Sitzung vom Januar 2014

  • IFRS Foundation Image

11.02.2014

Der Treuhänderausschuss für die Beaufsichtigung der Konsultationsprozesses (Due Process Oversight Committee, DPOC) hat im Rahmen der allgemeinen Sitzung der Treuhänder am 28. Januar 2014 in Mailand getagt. Auf der Internetseite des IASB steht Ihnen eine Zusammenfassung der Sitzung zur Verfügung.

Während der Sitzung wurden die folgenden Themen erörtert:

 

Aktueller Stand der fachlichen Arbeiten

Die Mitglieder des Ausschusses empfingen Informationen zum aktuellen Stand der großen Projekte und einiger Projekte mit begrenztem Umfang im Arbeitsprogramm des IASB.

  • Im Hinblick auf die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen nahm der DPOC zur Kenntnis, dass das Projekt abgeschlossen sei und dass endgültige Leitlinien im November 2013 herausgegeben worden seien.
  • Beim Projekt zur begrenzten erneuten Erörterung von IFRS 9 (Klassifizierung und Bewertung) wurde der DPOC informiert, dass die gemeinsamen erneuten Erörterungen von IASB und FASB im September 2013 aufgenommen worden seien, aber dass der FASB auf seiner Seizung im Dezember 2013 Entscheidungen getroffen habe, die bedeuten würden, dass der FASB zumindest teilweise auf Konvergenz in diesem Projekt verzichten werde. Die IASB-Vertreter bei der DPOC-Sitzung gestanden ein, dass die Situation unglücklich sei und dass der IASB bei seiner Sitzung im Februar die Position bedenken werde, die der FASB eingenommen habe.
  • In Bezug auf das Projekt zu Wertminderungen wurde der DPOC daran erinnert, dass die Aussichten auf Konvergenz mit dem FASB verschwindend seien, da der FASB auf seiner Sitzung im Dezember 2013 entschieden habe, mit seinem eigenen Modell der erwarteten VErluste fortzufahren. Der DPOC stellte Fragen zu den Unterschieden zwischen den Modellen und wollte insbesondere wissen, was der Finanzstabilitätsrat (FSR) zu den mangelnden Aussichten auf Konvergenz meine. Der DPOC wurde informiert, dass der FSR jetzt akzeptiere, dass es bei der Wertminderung keine Konvergenz gäbe, aber er würde darauf drängen, die Wertminderungsmodelle sobald als mäglich umzusetzen.
  • Beim Macro Hedge Accounting wurde dem DPOC mitgeteilt, dass der IASB in Kürze ein Diskussionspapier veröffentlichen werde, dass mit einer verlängerten Kommentierungsfrist von 180 Tagen versehen werde, da die Materie so komplex sei.
  • In Bezug auf Leasingverhältnisse hielt der DPOC fest, dass es weiterhin beträchtliche Bedenken unter den Anwendern in Bezug auf die kosten und die Komplexität der Vorschläge im zweiten Entwurf gebe. Er wurde darüber informiert, dass die beiden Boards die erneuten Erörterungen im Januar 2014 aufgenommen hätten und bei den wesentlichen Bedenken der Anwender zu Entscheidungen im März 2014 zu gelangen hofften. In Hinsichtlich Konvergenz konnten die Vertreter des IASB aber ein Abweichen nicht ausschließen. Sollte es gelingen, im März 2014 zu wichtigen Entscheidungen zu kommen, könnte ein endgültiger IFRS möglicherweise schon Anfang 2015 herausgegeben werden.
  • Hinsichtlich  Erlöserfassung wurde der DPOC darüber unterrichtet, dass der neue Standard sich in der Abstimmungsphase befinde und im ersten Halbjahr 2014 herausgegeben werden solle. Vorschläge in Bezug auf die Zusammensetzung der gemeinsamen Umsetzungsgruppe von IASB und FASB für diesen Standard würden dem DPOC zur Genehmigung vorgelegt, bevor diese bekanntgegeben werden würde.

Andere größere Projekte, die erörtert wurden, waren Versicherungsverträge und das Rahmenkonzeptprojekt.

Bei den den Projekten mit begrenztem Umfang wurde der DPOC über Fortschritte in Bezug auf die Angabeninitiative, fruchttragende Pflanzen, vorgeschlagene Änderungen an IFRS 11 und IAS 28 sowie die Überprüfung nach der Einführung von IFRS 3 informiert. Der DPOC fragte auch nach der Entscheidung des Interpretations Committee, eine Bitte um Klarstellung des Abzinsungssatzes im Zusammenhang mit IAS 19 nicht auf seine Agenda zu nehmen. Die Vertreter des IASB erklärten, dass Abzinsungssätze ein übergreifendes Thema seien und dass ein umfassenderes Projekt zu diesem Thema ins Forschungsprogramm des IASB aufgenommen worden sei.

 

IFRS 14 'Regulatorische Abgrenzungsposten'

Der DPOC erhielt einen Bericht über die Einhaltung des Konsultationsprozesses während der bisherigen Laufzeit des Projekts zur Entwicklung eines Interimsstandards zur Preisregulierung. Der DPOC hinterfragte die Entscheidung des IASB, mit einem Interimsstandard fortzufahren und fragte, ob der Interimsstandard zu weniger VErgleichbarkeit führen würde, ob der Interrimsstandard zu Fairnessfragen führen würde, da er nur für Erstanwender zur Verfügung stehe, wie der IASB den doch deutlichen Widerstand berücksichtigt habe, den die Vorschläge ausgelöst hätten, und wie lange der Interrimsstandard in Kraft bleiben würde, insbesondere, wenn das Projekt zur Entwicklung eines endgültigen Standards länger dauern würde. Nach ausführlicher Diskussion akzeptierte der DPOC die Schlussfolgerungen des IASB, die zu dieser Entscheidung geführt hätten, aber gab der Hoffnung Ausdruck, dass solche Situationen selten und schnellstmöglich vorrübergehend sein würden.

 

XBRL

Der DPOC wurde über den aktuellen Stand in Bezug auf einen vorher genehmigten Plan des IASB informiert, die personelle Ausstattung und die Beratungsaktivitäten in Bezug auf die elektronische Berichterstattung zu überdenken. Insbesondere bezieht sich dieser auf: (1) vorgeschlagene Änderungen in Bezug auf den Konsultationsprozess hinsichtlich der Aktualisierung der IFRS-Taxonomie und (2) Vorschläge zur Ersetzung des XBRL-Beirats (XBRL Advisory Council, XAC) und der XBRL-Qualitätssicherungsgruppe (XBRL Quality Review Team, XQRT) durch eine einzige Beratungsgruppe.

 

Aktuelle Entwicklungen bei den Beratungsgruppen des IASB

Der DPOC wurde über die Entwicklungen bei einer Reihe von Beratungsgruppen informiert, über die der DPOC im Rahmen seiner jährlichen Überprüfung auf seiner Sitzung im Juli 2013 diskutiert hatte: Das beratende Forum für Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) ist weiter sehr aktiv, nicht zuletzt wegen seiner Rolle als Beratungsgruppe für das Rahmenkonzeptprojekt; der Kapitalmarktbeirat des IASB (Capital Markets Advisory Committee, CMAC) wird ab Anfang 2014 eine neue Mitgliedschaft aufweisen, und die Anstrengungen werden fortgesetzt, seine Mitgliedschaft sowohl im Hinblick auf beruflichen als auch auf geografischen Hintergrund auszuweiten; von den projektspezifischen Arbeitsgruppen (Finanzinstrumente, Leasingverhältnisse und Versicherungen) hat seit einer Weile keine getagt, aber der DPOC akzeptierte die Sichtweise des Stabs, dass die Gruppen am Leben gehalten werden sollten, damit der IASB eine Liste von Experten habe, auf die er mit spezifischen Fragen zurückgreifen könne; der Expertenbeirat zu der Scharia'a gemäßen Instrumenten und Geschäftsvorfällen weist jetzt eine ausgeweitete Mitgliedschaft auf wie bei der Sitzung des DPOC im Oktober 2013 vorgeschlagen worden war. Der DPOC wurde auch über den Vorschlag des IASB unterrichtete, die Mitgliedschaft der Arbeitsgruppe für die Einführung des IFRS für KMU (SME Implementation Group, SMEIG) ab Juli 2014 auf 30 zu erhöhen; er erörterte und genehmigte außerdem eine Aktualisierung der Aufgaben- und Prozessbeschreibung von SMEIG.

 

Berichterstattung über Einbindungsaktivitäten und Feldversuche und Überprüfung der Korrespondenz

Der DPOC wurde über die anhaltenden Bemühungen des Stabs informiert, die Transparenz und die Berichterstattung in Bezug auf die Rückmeldungen von Einbindungsaktivitäten betreffend Anleger und andere Abschlussadressaten und von Feldversuchen zu bestimmten Projekten informiert. Der DPOC hielt außerdem fest, dass seit seiner letzten Sitzung im Oktober 2013 keine neuen Korrespondenzfälle aufgetreten seien.

 

Der DPOC ist ein Ausschuss der Treuhänder, der 2006 eingerichtet wurde und für folgende Tätigkeiten verantwortlich zeichnet:

  • die Genehmigung des Konsultationsprozesses und die Beaufsichtigung der Befolgung dieses Konsultationsprozesses durch den IASB, einschließlich der Beurteilung des Konsultationsprozesses des IASB im Vergleich zu dem anderer Organisationen, um eine 'best practice' sicherzustellen,
  • die Prüfung, ob die Treuhänder ihre Aufsichtsfunktion in Übereinstimmung mit der Satzung der IFRS-Stiftung ausüben.

Den vollständigen Bericht von der Sitzung in englischer Sprache können Sie auf der Internetseite des IASB einsehen.

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