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ESMA-Stellungnahme zur Rolle des Geschäftsmodells im Abschluss

  • ESMA Image

26.06.2014

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat Stellung zum Forschungspapier zur 'Rolle des Geschäftsmodells im Abschluss' genommen, das die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG), der französische Standardsetzer Autorité des Normes Comptables (ANC) und der britische Standardsetzer Financial Reporting Council (FRC) im Dezember letzten Jahres gemeinsam veröffentlicht haben.

ESMA stimmt zu, dass die im Forschungspapier aufgeführten Beispiele zeigen, was das Papier belegen soll - dass die Berücksichtigung des Geschäftsmodells zu relevanteren Informationen hinsichtlich der finanziellen Leistung, der Finanzlage und der Kapitalflüsse eines Unternehmens führen könnte. ESMA stimmt auch zu, dass der Bargeldzyklus dabei helfen könne, das Geschäftsmodell zu identifizieren.

ESMA sieht aber auch, dass die Verwendung unterschiedlicher bilanzieller Behandlungen für unterschiedliche Geschäftsmodelle zu einem Verlust an Vergleichbarkeit führen kann. Daher ist ESMA der Meinung, dass das Verhältnis von Relevanz und Vergleichbarkeit von Informationen genau austariert werden müsse. Auf jeden Fall sollte über die Verwendung unterschiedlicher Bilanzierungsmodelle auf Standardebene entschieden werden, wobei klare und objektive Kriterien zugrund gelegt werden müssten. Auf Ebene des Rahmenkonzepts sei es ausreichend, einen Hinweis aufzunehmen, dass das Konzept möglicher unterschiedlicher Geschäftsmodelle bei der Entwicklung neuer Standards berücksichtigt werden solle. Damit würden auch Probleme wie eine zu unscharfe oder weitgreifende Definition des Geschäftsmodells im Rahmenkonzept umgangen.

Die vollständige Stellungnahme in englischer Sprache steht Ihnen auf der Internetseite von ESMA zur Verfügung.

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