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Stellvertretender FASB-Vorsitzender sieht Zukunft der internationalen Standardsetzung in der ebenbürtigen Zusammenarbeit von Standardsetzern

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11.06.2014

Der stellvertretende FASB-Vorsitzende sprach während einer Rede bei einer SEC-Konferenz in Kalifornien letzte Woche davon, dass es bei der internationalen Rechnungslegung keine Einheitsgrößen gebe und die Zukunft der internationalen Standardsetzung darin liegen müsse, dass IASB, FASB und andere große Standardsetzer "ebenbürtig zusammenarbeiten, einander zuarbeiten und sich mit einander abstimmen".

In seiner Rede, die sich schwerpunktmäßig mit den Prioritäten des FASB auseinandersetzte, ging Kroeker am Ende auch auf internationale Themen ein. Oberstes Ziel des FASB sei es, die verbleibenden Konvergenzprojekte zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Danach würde die bilaterale Zusammenarbeit enden, nicht aber das Ziel aus den Augen verloren werden, einheitlichere internationale Standards zu entwickeln. Langfristig läge die Lösung in der ebenbürtigen Zusammenarbeit der großen Standardsetzer, die vergleichbarere Standards entwickeln müssten, die gleichzeitig den besonderen Bedürfnissen der einzelnen Kapitalmärkte gerecht würden, für die die Standardsetzer jeweils zuständig seien.

Laut Kroeker wolle der FASB bei diesem internationalen Zusammenwirken weiterhin eine führende Rolle spielen, indem er die eigenen Rechnungslegungsstandards beständig verbessere, aktiv an der Entwicklung der IFRS teilnehme und Beziehungen zu anderen Standardsetzern in Nordamerika, Europa und Asien aufbauen und vertiefen wolle. Ein Forum für den internationalen Austausch biete dabei das beratende Forum für Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) des IASB, in dem der FASB Mitglied ist.

Kroeker meinte aber auch, dass es eben keine einheitliche Lösung geben könne:

Unser Ziel ist, einen fortwährenden Dialog darüber zu ermöglichen, wie wir enger zusammenarbeiten können, um unsere gesammelten Erfahrungen, Erkenntnisse und Einblicke beim Verfolgen des Ziels auszutauschen, Rechnungslegungsstandards international vergleichbarer zu gestalten - selbst wenn wir erkennen, dass es nicht immer eine Einheitsgröße geben kann. Damit meine ich, dass wir verstehen, dass Unterschiede in den Standards aus rechtlichen, aufsichtlichen und kulturellen Unterschieden zwischen den verschiedenen Rechtskreisen immer bestehen bleiben werden.

Kroeker hielt auch fest, dass die oberste Priorität des FASB immer bleiben werde, US-GAAP für all diejenigen zu verbessern, die diese Standards anwenden - in einigen Fällen könne das bedeuten, dass das Ziel den eigenen Anwendern bestmöglich zu dienen, das Ziel international vergleichbare oder gar identische Standards zu schaffen, überwiegen könne. Der FASB sei eben der Standardsetzer, der für die Interessen der Anleger, Ersteller, Prüfer und anderer Parteien zuständig sei, die am US-amerikanischen Finanzberichterstattungssystem teilnähmen. Die USA verfügten über eigene Geschäftspraktik und -kultur, und die Anwender bräuchten eindeutige Standards, die eben dieser Kultur entsprachen. Das US-amerikanische könne einfach auf lange Sicht nicht nur auf der Grundlage allgemeiner Ideen funktionieren.

Zugang zum vollständigen Redetext von Kroeker haben Sie auf der Internetseite des FASB.

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