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Der FASB bekräftigt, dass die Verbesserung von US-GAAP seine oberste Priorität ist

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25.06.2014

In der ersten Rede eines FASB-Mitglieds nach der Rede des stellvertretenden IASB-Vorsitzenden, in der dieser davor gewarnt hatte, die Uhr zurückdrehen zu wollen, wurde die FASB-Position bekräftigt, die darin besteht, dass der FASB zwar weiterhin mit dem IASB daran arbeiten wolle, Rechnungslegungsstandards so vergleichbar wie möglich zu gestalten, aber oberste Priorität darauf zu legen 'die Qualität von US-GAAP zu verbessern und zu schützen'.

In einer Rede bei der IFRS-Konferenz in London Anfang dieser Woche hatte der stellvertretende IASB-Vorsitzende Ian Mackintosh davor gewarnt, 'die Uhr zurückdrehen zu wollen' und hatte direkt auf Kommentare von FASB-Mitgliedern in jüngerer Zeit reagiert, dass bei der Rechnungslegung eine Einheitsgröße nicht allen passen könne. Er hatte gesagt: "Wenn alle Anwender der IASB-Standards darauf bestehen würden, ihren nationalen Ansprüchen den Vorzug zu geben, würde das Ziel eines einzigen Satzes hochwertiger Rechnungslegungsstandards offensichtlich zunichte gemacht."

Bei einer Rechnungslegungskonferenz in Kalifornien reagierte FASB-Mitglied Tom Linsmeier gestern, indem er noch einmal die Position des FASB bekräftigte, die auch schon in der Rede des stellvertretende FASB-Vorsitzenden Jim Kroeker, die von Mackintosh unter anderem angegriffen worden war, Anfang Juni zum Ausdruck gebracht worden war. Diese Position besteht darin, dass der FASB sich weiterhin dem Abschluss der verbleibenden Konvergenzprojekte mit dem IASB verpflichtet fühlt, danach aber eine Zukunft der Koexistenz anstelle der Konvergenz um jeden Preis sieht:

Sobald diese Projekte abgeschlossen sind, stellen wir uns ein neues, langfristiges, dezentralisiertes, globales Standardsetzungsumfeld vor, in dem FASB, IASB und andere Standardsetzer großer Kapitalmärkte koexistieren und ebenbürtig zusammenarbeiten mit dem Ziel, vergleichbarere Standrads herauszugeben und gleichzeitig den besonderen Bedürfnissen der Kapitalmärkte Rechnung zu tragen, für die die Standardsetzer jeweils zuständig sind.

Angesichts der Tatsache, dass er bei einer Konferenz der Vereinigung amerikanischer Gasunternehmen sprach, wählte Linsmeier das Thema Preisregulierung, um die Position des FASB zu verdeutlichen. Er erklärte, dass die Prinzipien, die für die Bilanzierung preisregulierter Geschäftsvorfälle unter US-GAAP entwickelt worden seien, von der US-amerikanischen Praxis akzeptiert, verstanden und unterstützt würden. Unter IFRS dagegen gäbe es bisher nur einen Interimsstandard (IFRS 14 wurde Anfang des Jahres herausgegeben) und der IASB arbeite noch an einem endgültigen Standard, der sich als Projekt noch in der Forschungsphase befinde.

Seinen Punkt hinsichtlich der Prioritäten des FASB nach Abschluss der Konvergenzprojekte unterstreichend hielt Linsmeier fest, dass er trotz des Drucks Einiger aus der internationalen Gemeinschaft, gemeinsam mit dem IASB einen neuen, konvergierten Standard zu entwickeln, nicht sehen könne, "dass der FASB größere Änderungen an seinem Modell vornimmt". Er gab der Meinung Ausdruck, dass das Modell des FASB zwar nicht perfekt sei, "aber es ist nicht kaputt", und deshalb sei es sehr schwer zu der Schlussfolgerung zu kommen, "dass es die Kosten-Nutzen-Abwägung es hergeben würde, unseren Anwendern vorzuschreiben, ihre Bilanzierung von preisregulierten Geschäftsvorfällen komplett umzustellen, nur um Konvergenz mit den IFRS zu erzielen".

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