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Vorsitzender der Treuhänder der IFRS-Stiftung erläutert, dass nur die vollständige Anwendung der IFRS die nötige Vertrautheit bringt

  • IFRS Treuhänder - Rede Image

11.11.2014

Der Vorsitzende der Treuhänder der IFRS-Stiftung, Michel Prada, hat bei einer Sitzung der japanische Rechnungslegungsstandardstiftung (Financial Accounting Standards Foundation, FASF) in Tokio eine Rede mit dem Titel 'Japan und globale Standards' gehalten. In seiner Rede bot er eine Bestandsaufnahme der Übernahme der IFRS weltweit und ließ sich näher auf die Situation in Japan ein.

Prada sprach zuerst über die stetig weiter zunehmende Anzahl von Rechtskreisen, die die IFRS übernehmen, und führte aus, dass in den meisten Branchen die IFRS die vorherrschende Grundlage sind, auf der Unternehmensabschlüsse erstellt werden. Als Teil des Grundes machte er aus, "dass Investoren eine klare Vorliebe für das Vertraute haben" und dass die IFRS das Mittel geworden sind, internationalen Anlegern diese Vertrautheit zu bieten. Rechtskreise oder Unternehmen, die sich entschließen, die IFRS nicht anzuwenden, müssten sich bewusst sein, dass sie zunehmend isoliert dastehen würden und dass "die Kosten dafür, außerhalb der Vertrautheit des IFRS-Systems zu stehen," größer werden würden.

Prada wendete sich dann den großen Volkswirtschaften zu, die die IFRS noch nicht übernommen haben (China, Indien, die Vereinigten Staaten US und Japan) und machte ermutigende Entwicklungen in allen aus, obwohl er festhielt, dass im Fall der Vereinigten Staaten "der Fortschritt langsamer gewesen ist als angenommen". Unter diesen Rechtskreisen hob er besonders Japan hervor und lobte den vorsichtigen und abgewogenen Ansatz in Bezug auf die Anwendung der IFRS in Japan, der gewählt wurde. Er hielt fest, dass die Option der freiwilligen IFRS-Anwendung von anderen Rechtskreisen genau beobachtet würde, da sie größeren, multinationalen Unternehmen gestatten würde, Nutzen aus den IFRS zu ziehen, ohne dass kleinere, eher national orientierte Unternehmen sofort gezwungen würden, ein neues System zu übernehmen.

Unter den Entwicklungen in Japan ging Prada auch auf die Einführung der japanischen modifizierten internationalen Standards (Japanese Modified International Standards, JMIS) ein, wo im Juli 2014 ein Entwurf veröffentlicht wurde. Er meinte:

Ich habe keine besonders ausgeprägte Meinung zu den JMIS, und es ist Aufgabe der japanischen Behörden, zu bestimmen, welche Übergangsschritte zu den IFRS notwendig sind. Wenn jedoch Vertrautheit der Anwender das Ziel ist, dann kann dies nur aus einer vollständigen Anwendung der IFRS kommen.

Prada schloss seine Rede damit, dass er unterstrich, dass die IFRS-Stiftung und der IASB zu einem globalen Standardsetzer geworden sind, der Willens und fähig sei, die sich daraus ergebenden Verantwortungen zu übernehmen. Gleichzeitig stehe er aber auch Neuem jederzeit offen gegenüber und sei bereit, auf die Anwender zu hören und von ihnen zu lernen.

Den vollständigen Text der Rede von Prada in englischer Sprache können Sie sich direkt von der Internetseite des IASB herunterladen.

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