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Veröffentlichung des Berichts der Beratungsgruppe für Auswirkungsanalysen

  • EACG Image

28.11.2014

Die Beratungsgruppe für Auswirkungsanalysen (Effects Analysis Consultative Group, EACG) - eine unabhängige Gruppe von Experten, die durch die Treuhänder der IFRS-Stiftung im Jahr 2013 etabliert wurde - hat den Treuhändern ihren auch öffentlich zugänglichen Bericht vorgelegt. Die Treuhänder begrüßen die im Bericht enthaltenen Schlussfolgerungen und Empfehlungen zu Themenbereichen wie der Durchführung von Feldstudien und der Berichterstattung über die Auswirkungen neuer Standards.

Die Beratungsgruppe wurde im Nachgang der im Jahr 2012 von den Treuhändern abgeschlossenen Strategieüberprüfung im Jahr 2013 eingerichtet, um den IASB beim methodischen Vorgehen in Bezug auf Feldversuche und Auswirkungsanalysen zu beraten. Die Mitglieder der Gruppe sind sowohl geographisch als auch im Hinblick auf ihren beruflichen Hintergrund sehr heterogen und repräsentieren daher eine Vielzahl von Interessengruppen.

Der Bericht, der nun den Treuhändern der IFRS-Stiftung vorgelegt wurde und der für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist, soll den Standardsetzungsprozess stärken und den IASB bei der Einbettung von Auswirkungsanalysen in diesen Prozess unterstützen.

Der 76-seitige Bericht enthält u.a. die folgenden Empfehlungen:

Der IASB sollte beurteilen und erklären, wie sich die für allgemeine Zwecke erfolgende finanzielle Berichterstattung auf Grund der sich aus neuen Regelungen ergebenden Verpflichtungen ändern wird und in welcher Weise diese Änderungen die Qualität der finanziellen Berichterstattung verbessern. Außerdem sollte der IASB nachweisen, wie die mit den neuen Regelungen verbundenen Kosten für Ersteller und Nutzer berücksichtigt wurden.

Der IASB sollte kooperativ mit nationalen Standardsetzern zusammenarbeiten, so dass Feldarbeit und Einbindung (outreach) nach Möglichkeit in einer Weise organisiert werden, die sowohl für den IASB als auch für einzelne Rechtskreise von Nutzen sind.

Der IASB sollte seine Feldarbeit so planen, dass deren Intensität in einem angemessenen Verhältnis zu den vorgesehenen Änderungen in der finanziellen Berichterstattung steht. Die Art und Tiefe der Feldarbeit sollte zudem die jeweilige Phase des Standardsetzungsprozesses reflektieren.

Konsultationen des IASB sollten geographisch breit durchgeführt werden, so dass die in den neuen Standards enthaltenen Prinzipien global angewendet werden können. Andere Standardsetzer können den IASB dabei unterstützen, indem sie dem IASB Analysen und Informationen zu den ggf. rechtskreisspezifischen Auswirkungen geplanter Regelungen zur Verfügung stellen.

Der IASB sollte der Öffentlichkeit während es gesamten Standardsetzungsprozesses umfassende Informationen zu seinen Feldarbeits- und Einbindungsaktivitäten zur Verfügung stellen.

Das Format der Auswirkungsanalysen sollte die jeweilige Phase des Standardsetzungsprozesses reflektieren. Wenn ein neuer Standard veröffentlicht wird, sollte der IASB grundsätzlich einen separaten Bericht zur Auswirkungsanalyse zur Verfügung stellen.

 

Der englischsprachige Bericht der Beratungsgruppe sowie die entsprechende Presseerklärung sind auf der Internetseite des IASB erhältlich.

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