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Zusammenfassung der DPOC-Sitzung vom Oktober 2014

  • DPOC-Sitzung Image

29.10.2014

Der Treuhänderausschuss für die Beaufsichtigung der Konsultationsprozesses (Due Process Oversight Committee, DPOC) hat im Rahmen der allgemeinen Sitzung der Treuhänder am 8. Oktober 2014 in Mexiko-Stadt getagt. Auf der Internetseite des IASB steht Ihnen eine Zusammenfassung der Sitzung zur Verfügung.

Während der Sitzung wurden die folgenden Themen erörtert:

Aktueller Stand der fachlichen Arbeiten

Die Mitglieder des Ausschusses empfingen Informationen zum aktuellen Stand der großen Projekte, der Forschungsprojekte und einiger Projekte mit begrenztem Umfang im Arbeitsprogramm des IASB.

  • Der DPOC hielt fest, dass die Veröffentlichung von IFRS 9 die bedeutendste Entwicklung seit der letzten DPOC-Sitzung im Juli 2014 gewesen sei.
  • Im Hinblick auf Versicherungsverträge wurde der DPOC über Fortschritte informiert, die im Nachgang der Stellungnahmen, Einbindungsaktivitäten und Feldversuche erfolgten, die sich auf die Vorschläge im überarbeiteten Entwurf des IASB zu Versicherungsverträgen bezogen. Der DPOC hielt fest, dass es zwar breite Unterstützung für die Vorschläge gebe, dass aber deutliche Bereiche mit Bedenken weiter vorlägen - insbesondere in Bezug auf Komplexität und Bilanzierungsanomalien. Der DPOC befragte die Vertreter des IASB zu den verschiedenen Sichtweisen der Anwender zu den Vorschlägen und wie Bedenken berücksichtigt und darüber Bericht erstattet würde.
  • Der DPOC nahm zur Kenntnis, dass die umfassende Überprüfung des IFRS für KMU weitergeht und dass der IASB mit seiner Sitzung im Oktober 2014 die Erörterung der Sachverhalte aufnehmen würde, die die Anwender in den Stellungnahmen zum Entwurf aufgebracht haben.
  • Eine kurze Diskussion zu Konvergenz und was dabei erzielt worden sei führte zu der Feststellung, dass die Veröffentlichung von IFRS 15 im Mai 2014 der greifbarste Erfolg gewesen sei.
  • In Bezug auf das Rahmenkonzeptprojekt wurde dem DPOC mitgeteilt, dass es einige leichte Verzögerungen in der zeitlichen Planung gegeben habe und dass die Veröffentlichung eines Entwurfs jetzt Anfang 2015 und nicht mehr Ende 2014 vorgesehen sei. Der DPOC nahm einige vorläufige Entscheidungen zur Kenntnis, die der IASB getroffen hat, und riet, dass die Begründung für die Sichtweise des IASB in der Grundlage für Schlussfolgerungen des kommenden Entwurfs klar dargestellt werden sollte.

Der DPOC wurde auch über Fortschritte bei Macro Hedge Accounting, der Angabeninitiative und preisregulierten Geschäftsvorfällen unterrichtet. Des Weiteren wurde der DPOC über die Fortschritte bei verschiedenen Forschungsprojekten auf der Agenda des IASB in Kenntnis gesetzt. Der DPOC fragte, ob der IASB alle Arbeiten vor dem Hintergrund der Ressourcenknappheit selbst durchführen wolle, und der IASB gab zu, dass er erkannt hat, dass die Priorisierung und die Ressourcenzuteilung noch genauer bedenken muss. Weitere Berichte betrafen verschiedene Projekte mit begrenztem Umfang und die XBRL-Taxonomie.

 

Leasingverhältnisse

Bei dieser Sitzung legte der DPOC besonderes Augenmerk auf die Fortschritte im Projekt zu Leasingverhältnissen. Insbesondere wurde Bedenken nachgegangen, die einige Anwender erhoben hatten, sowie Kommentaren, dass der Sichtweise von Anwendern nicht immer ausreichend Gewicht gegeben würde. Der fachliche Stab war der Ansicht, dass die Vorschriften des Konsultationsprozesses vollständig eingehalten worden seien und ihre Anwendung sachgerecht auf so ein wichtiges und umstrittenes Projekt sachgerecht erfolgt sei. Der DPOC gestand ein, dass der IASB nicht auf jede einzelne Stellungnahme oder Einreichung antworten könne, insbesondere nicht bei Projekten wie dem zur Leasingbilanzierung, die eine große Anzahl von Stellungnahmen generieren. Er hielt aber fest, dass es wichtig sei, dass der IASB kommuniziere und die wesentlichen aufgebrachten Sachverhalte zusammenfassen und diese nebst den Begründungen für die vorläufigen Schlussfolgerungen des Boards stets klar und nachvollziehbar darstellen müsse. Als Ergebnis der Diskussion mit dem DPOC, verpflichtete sich der IASB, die öffentliche Zurverfügungstellung der Begründungen für seine vorläufigen Entscheidungen und Schlussfolgerungen zu überprüfen und dabei besondere Aufmerksamkeit auf Sachverhalte zu legen, die während der öffentlichen Stellungnahme besonders diskutiert worden waren.

 

Beratungsgruppe für Auswirkungsanalysen

Der DPOC nahm einen Fortschrittsbericht zur Arbeit der Beratungsgruppe für Auswirkungsanalysen (Effects Analysis Consultative Group, EACG) entgegen, die eingerichtet wurde, um den IASB beim methodischen Vorgehen in Bezug auf Feldversuche und Auswirkungsanalysen zu beraten. Der DPOC war mit der beinahe endgültigen Fassung des Berichts, den die EACG erarbeitet hat, zufrieden. Er stimmte auch der Auffassung zu, dass es wichtig sei, dass der Bericht so schnell wie möglich fertiggestellt und veröffentlicht würde, so dass die Vorschläge rasch in die Prozesse des IASB integriert werden können, wenn sie nicht bereits im Konsultationsprozess enthalten seien.

 

Aktuelle Entwicklungen bei den Beratungsgruppen des IASB

Der DPOC nahm einen Überblick über Sitzungen der verschiedenen Beratungsgruppen seit Juli 2014 sowie einen Ausblick auf kommende Sitzungen zur Kenntnis. Der Vorsitzende erinnerte den Ausschuss, dass dieser die Verantwortung dafür trüge, die Wirksamkeit der Organe und Beratungsgruppen des IASB zu überwachen. Ein Vertreter des DPOC sollte wenigstens bei einem Teil der Sitzungen der größeren Gruppen jedes Jahr als Beobachter besuchen und dem Ausschuss dann Bericht erstatten, wie die Anwesenheit und die Qualität der Diskussionen sei.

 

Korrespondenz

Der DPOC erörterte ein Schreiben von EFRAG, in dem vorgeschlagen wird, eine öffentliche Konsistenzprüfung vor einer Finalisierung von Standards oder bedeutenden Änderungen an Standards als verpflichtenden Schritt in den Konsultationsprozess des IASB aufzunehmen. Der Stab und der IASB werden den Vorschlag prüfen und den DPOC über die Ergebnisse informieren.

Den vollständigen Bericht von der Sitzung in englischer Sprache können Sie auf der Internetseite des IASB einsehen.

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