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Endgültige EFRAG-Stellungnahme zum Diskussionspapier zu Macro Hedging

  • EFRAG Image

30.10.2014

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen Diskussionspapier zum Neubewertungsansatz für Portfolien bei Macro Hedging genommen.

EFRAG lobt die Bemühungen des IASB, die darauf abzielen, die Risikomanagementpraxis der Banken umfassend zu analysieren und neue Ansätze für deren bilanzielle Abbildung zu suchen. Gleichzeitig hält EFRAG fest, dass Einbindungsveranstaltungen gezeigt hätten, dass auch andere Arten von Unternehmen (beispielweise Versicherer und Versorgungsunternehmen) Interesse an einer Macro-Hedge-Accounting-Lösung gezeigt hätten, die eine Reihe verschiedener Arten von Risiken abdeckt. EFRAG bittet den IASB, weitere Untersuchungen in anderen Branchen vorzunehmen, um festzustellen, ob eine Einheitslösung möglich ist oder ob eine Familie von Modellen notwendig ist, um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Folgende Punkte werden insbesondere behandelt:

  • Obwohl EFRAG der Meinung ist, dass der IASB seine Arbeiten an einem Macro-Hedge-Accounting-Modell zügig fortsetzen sollte, glaubt EFRAG, dass es notwendig ist, das Projekt zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen abzuschließen, bevor es möglich ist, zu beurteilen, wie eine entsprechende Macro-Hedge-Accounting-Lösung auf die Versicherungsbranche angewendet werden kann.
  • EFRAG lehnt den vorgeschlagenen Anwendungsbereich, der sich auf dynamisches Risikomanagement konzentriert ab, da dies nach Meinung von EFRAG nicht zu entscheidungsnützliche Informationen führt. EFRAG glaubt vielmehr, dass eine Ausrichtung auf Risikominderung durch die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen vielversprechender wäre. Daher drängt EFRAG den IASB, der ursprünglichen Zielsetzung zu folgen und eine Lösung zu suchen, die der Adressierung der Bilanzierungsanomalien gilt, die daraus entstehen, dass Sicherungsderivate zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden während die Grundgeschäfte zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden.
  • Des Weiteren ist EFRAG der Meinung, dass ein Macro-Hedge-Accounting-Modell im Einklang mit IFRS 9Finanzinstrumente stehen sollte und regt an, dass der IASB untersucht, ob IFRS 9 als Ausgangspunkt für das neue Macro-Hedge-Accounting-Modell genutzt werden kann.
  • Schließlich gibt EFRAG der Meinung Ausdruck, dass ein Cash-Flow-Hedge-Accounting-Modell als Teil der künftigen Arbeiten berücksichtigt werden sollte, da viele Banken ihre Zinsrisiken nicht auf Bewertungsgrundlagen, sondern auf Cash-Flow-Basis steuern würden.

Zur englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite gelangen Sie hier.

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