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EFRAG hält längere Kommentierungsfrist für Rahmenkonzeptentwurf für notwendig

  • EFRAG Image

16.07.2015

Wie bereits bei der Veröffentlichung des Konsultationspapiers zum vorgeschlagenen neuen Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung angekündigt, hat die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) den IASB aufgefordert, die Kommentierungsfrist für den Entwurf um zwei Monate zu verlängern.

EFRAG führt die folgenden Gründe an:

  • Das Projekt zum Rahmenkonzept ist von großer Bedeutung und wird grundlegende Auswirkungen auf die künftige Standardsetzung haben. Es ist daher von größter Wichtigkeit, dass die Anwender ausreichend Zeit haben, um die Vorschläge im Entwurf zu prüfen.
  • Der IASB hatte argumentiert, dass eine Kommentierungsfrist von 150 Tagen ausreichend sei, da die Anwender mit den Inhalten des Entwurfs bereits aus dem Diskussionspapier vom Juli 2013 vertraut sein. EFRAG hält jedoch dagegen, dass es im Vergleich zum Diskussionspapier bedeutende Änderungen gegeben habe.
  • Nach Meinung von EFRAG enthält der Entwurf nicht genügend prinzipienbasierte Leitlinien zur Auswahl von Bewertungsmaßstäben und zur Frage, was im sonstigen Gesamtergebnis zu erfassen ist. EFRAG ist der Ansicht, dass einige Anwender gegebenenfalls eigene Vorschläge dazu entwickeln und unterbreiten wollen, wie diese Sachverhalte gelöst werden könnten. Dies würde zusätzlich Zeit erfordern.
  • In einigen Rechtskreisen würde die Zeit, die für eine Erörterung der Vorschläge zur Verfügung steht, durch eine vorher erforderliche Übersetzung eingeschränkt.
  • Die zur Verfügung stehende Zeit wird gegebenenfalls auch durch die Notwendigkeit beschränkt, auf andere Dokumente zu reagieren, die von der IFRS-Stiftung herausgegeben werden (demnächst erwartete Agendakonsultation und Überprüfung der Satzung 2015).

Weiterführende Informationen und Zugang zum Schreiben an den IASB finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG. Über das EFRAG-Konsultationspapier zum Rahmenkonzept hatten wir bereits Anfang dieses Monats berichtet.

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