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Berichtsentwurf zur IAS-Evaluierung und zu den Aktivitäten von IFRS-Stiftung, EFRAG und PIOB

  • Europäische Union - neu Image

14.01.2016

Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments (ECON) hat den Entwurf eines Berichts zur IAS-Evaluierung und zu den Aktivitäten von IFRS-Stiftung, EFRAG und PIOB verfügbar gemacht. Der Bericht enthält einen Antrag für eine Beschlussfassung des EU-Parlaments.

Im Bericht heißt es, dass die IFRS "unabdingbar für das wirksame Funktionieren des Binnenmarkts und der Kapitalmärkte" sind, dass sie als öffentliches Gut in Europa anzusehen sind und dass die "die Rechenschaftspflicht stärken, indem der Informationsabstand zwischen Anlegern und Unternehmen reduziert, Anlagen schützt, und Transparenz ermöglicht, dadurch dass die internationale Vergleichbarkeit und Qualität von Finanzinformationen erhöht und die Anleger und andere Marktteilnehmer in die Lage gesetzt werden, informierte Entscheidungen zu treffen, wodurch das Verhalten von Marktakteuren in den Finanzmärkten gesteuert und Auswirkungen auf die Stabilität dieser Märkte erzielt werden".

Von den einzelnen aufgeführten Punkten im Bericht, sind insbesondere die folgenden hervorzuheben:

Das Europäische Parlament:

  • begrüßt den Bericht der EU-Kommission zur IAS-Evaluierung und ihre Schlussfolgerung, dass die Zielsetzung der IAS-Verordnung erreicht wurde;
  • fordert die Kommission auf, Vorschläge zu machen, wie die Maystadt-Empfehlung zur Ausweitung des Kriteriums des 'öffentlichen Wohls' im Übernahmeprozess berücksichtigt werden soll; Kommission und EFRAG werden aufgefordert, klare Leitlinien zu den Begriffen 'öffentliches Wohl' und 'den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild' herauszugeben, sodass es ein gemeinsames Verständnis dieser Übernahmekriterien gibt;
  • begrüßt die Absicht des IASB, mit dem neuen Rahmenkonzept das Prinzip der Vorsicht wieder einzuführen und das Prinzip der verantwortlichen Unternehmensführung zu stärken;
  • hält fest, dass die Auswirkungen eines Rechnungslegungsstandards vollständig verstanden sein müssen, und besteht darauf, dass es eine Priorität für den IASB und EFRAG sein sollte, ihre Auswirkungsanalysen zu verbessern und die besonderen Bedürfnisse von Anlegern und Unternehmen festzustellen;
  • ist besorgt angesichts der Komplexität der IFRS und fordert dazu auf, diese Komplexität wo immer sachgerecht und möglich bei der Entwicklung neuer Rechnungslegungsstandards zu reduzieren;
  • ist der Meinung, dass ein gesunder Dialog zwischen dem IASB und dem US-amerikanischen Standardsetzer fortgesetzt werden sollte, obwohl der Fortschritt beim Konvergenzprozess langsam ist;
  • begrüßt die Absicht der Kommission, gemeinsam mit dem IASB die Möglichkeit auszuloten, gemeinsame, hochwertige und vereinfachte Rechnungslegungsstandards für KMU zu entwickeln, die auf EU-Ebene von KMU angewendet werden können, die in multilateralen Handelssystemen notiert sind;
  • unterstützt die Kommission darin, die IFRS-Stiftung aufzufordern, dass die Anwendung der IFRS und permanente finanzielle Beiträge Bedingung für die Mitgliedschaft der Führungs- und Aufsichtsgremien der IFRS-Stiftung und des IASB sind;
  • begrüßt die EFRAG-Reform, die zum 31. Oktober 2014 in Kraft getreten ist, und fordert die Kommission auf, das Unionsprogramm für EFRAG für die Zeit 2017-2020 zu verlängern.

Wenn der Antrag vom Parlament angenommen wird, wird der Präsident aufgefordert, den Beschluss an den Rat und die Kommission weiterzugeben.

Der Berichtsentwurf ist auch in deutscher Sprache verfügbar. Sie können ihn hier auf der Internetseite des EU-Parlaments einsehen.

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