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ESMA-Stellungnahme zur Agendaentscheidung zur Ausbuchung modifizierter finanzieller Vermögenswerte

  • ESMA Image

27.01.2016

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat gegenüber dem IFRS Interpretations Committee zu seiner im IFRIC Update vom November 2015 veröffentlichten vorläufigen Entscheidung Stellung genommen, kein eng umrissenes Projekt zur Klarstelllung der Umstände auf seine Agenda zu nehmen, unter denen eine Modifizierung oder ein Austausch von finanziellen Vermögenswerten zu einer Ausbuchung des ursprünglichen Vermögenswerts führt.

ESMA nimmt zur Kenntnis, dass das Interpretations Committee zu dem Schluss gekommen ist, der Sachverhalt so breit gelagert ist, dass er nicht im Rahmen einer Interpretation behandelt werden kann. Die daraufhin vom Interpretations Committee getroffene Entscheidung, den Sachverhalt gar nicht auf die Agenda zu nehmen, lehnt ESMA allerdings aus folgenden Gründen ab:

  • Es gebe bisher zu diesem Sachverhalt keine ausreichenden Leitlinien in IFRS 9 und IAS 39, was zu Abweichungen in der Praxis führt.
  • Die griechische Staatsschuldenkrise habe gezeigt, dass diese Problematik bedeutende Auswirkungen auf eine große Anzahl von Unternehmen haben kann.
  • Das gegenwärtige wirtschaftliche Umfeld legt nahe, dass in Zukunft noch mehr Transaktionen dieser Art auftreten werden.

ESMA empfiehlt daher dringend, den Sachverhalt an den IASB weiterzureichen.

Auch der IFRS-Fachausschuss des DRSC hat das Thema ausführlich in seinen Sitzungen im Dezember 2015 und Januar 2016 besprochen und beschlossen, eine ähnlich gelagerte Stellungnahme an das Interpretations Committee zu senden. Deloitte lehnt die vorläufige Agendaentscheidung ebenfalls ab.

Zu englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite von ESMA gelangen Sie hier.

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