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ECON bestätigt Kommissionsvorschlag für die Rolle des Präsidenten von EFRAG

  • EFRAG Image

30.05.2016

Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments (ECON) des EU-Parlaments hat heute nach öffentlicher Anhörung für den Kandidaten gestimmt, den die EU-Kommission für die Rolle des Präsidenten der europäischen Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) vorgeschlagen hat.

In seiner Eröffnungsansprache hat der Kandidat, Jean-Paul Gauzès, die Rolle des EFRAG-Präsidenten als eine verbindende und reflektierende charakterisiert. Er wies darauf hin, dass die EU keinen eigenen Standardsetzer hat und deshalb ihre Stimme direkt und deutlich beim IASB hörbar machen muss, um sicherzustellen, dass die IASB-Standards nicht mit EU-Verordnungen und -Bedürfnissen konfligieren.

Die Anhörung von Gauzès war ein Heimspiel - er ist früheres ECON-Mitglied und betonte, dass der Stimme des EU-Parlaments mehr Gewicht verliehen werden müsse. Er bot regelmäßige Treffen mit ECON zu fachlichen Fragen an und lobte den ECON-Bericht zur gegenwärtigen Rechnungslegungsstandardsetzung. Er erklärte, dass die neue EFRAG-Führung "von früherer Praxis nicht in Geiselhaft genommen" werde und gestand ein, dass EFRAG zwar ein Gremium sei, das die EU-Kommission berät, dass aber "die Einrichtung, die mir am Herzen liegt, das EU-Parlament ist". Im Gegenzug gratulierten die ECON-Mitglieder sich selbst, dass der Vorschlag eines früheren ECON-Mitglieds als EFRAG-Präsident "die Weisheit der EU-Kommission" und einen zunehmenden Einfluss des EU-Parlaments zeige. Gauzès wurde aufgefordert, die Situation, in der EFRAG für die IASB-Standards wirbt, umzukehren und den IASB dazu zu bringen, auf EFRAG zu hören.

An fachlichen Themen wurde kurz auf IFRS 9, das Konzept der Vorsicht, Vereinfachungen für KMU und die Finanzmarktkrise eingegangen. Allerdings betonte Gauzès, dass fachliche Fragen in den regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen besprochen werden sollten, die er ECON angeboten hat.

Bei der endgültigen Abstimmung sprachen sich 36 ECON-Mitglieder für den Kandidaten aus, 5 dagegen und zwei enthielten sich.

Das EU-Parlament hat eine entsprechende Presseerklärung veröffentlicht. Die Aufzeichung der Anhörung finden Sie hier (ab 17:49h). Sie können die Sprache auswählen, in der Sie zuhören wollen.

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