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Quantitative Studie zu Geschäfts- oder Firmenwerten und deren Wertminderung

  • EFRAG Image

30.09.2016

Im Zusammenhang mit der Überprüfung nach der Einführung von IFRS 3 hat die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine Studie dazu durchgeführt, wann Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten erfasst wird und ob sich in dieser Hinsicht eine Blase aufbaut. EFRAG veröffentlicht nun die quantitativen Daten, die im Rahmen der Studie gesammelt wurden, um die Debatte um die Bilanzierung von Geschäfts- und Firmenwerten zu unterstützen, indem Daten zur Entwicklung von Geschäfts- oder Firmenwerten und deren Wertminderung über zehn Jahre hinweg zur Verfügung gestellt werden.

Die wesentlichen Ergebnisse aus Europa sind die folgenden (die Studie enthält auch Vergleiche mit den Vereinigten Staaten, Australien und Japan):

  • Von 2005 bis 2014 hat sich der Betrag angesetzter Geschäfts- oder Firmenwerte von 935 Mrd. Euro auf 1,341 Mrd. Euro erhöht, was eine Zunahme um 43% ausmacht;
  • eine kleine Anzahl von Unternehmen machen einen großen Anteil des Buchwerts angesetzter Geschäfts- oder Firmenwerte aus;
  • das Verhältnis des Geschäfts- oder Firmenwerts zum Gesamtvermögen ist über die Jahre bei ca. 3,7% relativ konstant geblieben, wird die Finanzbranche ausgenommen, ist dieser Anteil erheblich höher, nimmt aber seit 2009 langsam ab;
  • das Verhältnis des Geschäfts- oder Firmenwerts zum Reinvermögen nimmt seit 2008 kontinuierlich ab, ist aber 2014 bei 29% weiterhin bedeutend;
  • der Betrag der erfassten Wertminderungen von Geschäfts- oder Firmenwerten war 2008 und 2011 am höchsten, als die Erfolge der Finanzmärkte negative waren; im Durchschnitt machten Wertminderungsverluste 2,7% der Eröffnungsbilanz des Geschäfts- oder Firmenwerts aus;
  • Wertminderungsverluste konzentrieren sich erheblich in einer kleinen Gruppe von Unternehmen insbesondere in der Telekommunikationsbranche und im Finanzsektor; und
  • absolute und relative Grade von Geschäfts- oder Firmenwerten und deren Wertminderung variieren zwischen den einzelnen Branchen ganz erheblich.

Die Studie und eine zugehörige Presseerklärung finden Sie auf der Internetseite von EFRAG. Die entsprechende Studie des ASBJ finden Sie hier.

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