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2020

IASB-Webcast für Anleger zu erwarteten Kreditverlusten und den entsprechenden Angaben

04.06.2020

Der IASB hat einen Webcast für Anleger veröffentlicht, der die Informationen umreißt, die Unternehmen im Zusammenhang mit erwarteten Kreditverlusten bereitstellen, wenn sie IFRS 9 und IFRS 7 zur Erstellung von Abschlüssen und Anhängen verwenden.

Der Webcast wird von der stellvertretenden IASB-Vorsitzenden Sue Lloyd und dem Mitglied des fachlichen Stabs Sid Kumar moderiert und deckt die folgenden Bereiche ab:

  • Modellentwicklung für erwartete Kreditverluste
  • wichtige Merkmale des Modells der erwarteten Kreditverluste
  • erwartete Kreditverluste betreffende Angaben
  • Wechselwirkung mit aufsichtlichen Bestimmungen

Weiterführende Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf der Internetseite des IASB.

Mitglieder der zweiten Arbeitsgruppe des European Lab

04.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Mitgliedschaft in der neuen Projektarbeitsgruppe des European Corporate Reporting Lab zur Berichterstattung über nicht finanzielle Risiken und Chancen und die Verknüpfungen zum Geschäftsmodell bekanntgegeben.

Folgende Mitglieder wurden berufen:

  • Charles Mario Abela, gemeinnützige Organisationen (Malta)
  • Maria Alexiou, Ersteller (Griechenland)
  • Estelle Aymard-Young, Finanzinstitute (Frankreich)
  • Emilie Beral, Adressaten (Frankreich)
  • Donato Calace, digitale Werkzeuge (Italien)
  • Daniela Cholakova, Ersteller (Bulgarien)
  • Jean-Philippe Desmartin, Adressaten (Frankreich)
  • Laura Girella, gemeinnützige Organisationen/ Wissenschaft (Italien)
  • Michael Goebbels, Ersteller (Deutschland)
  • Ulrika Hasselgren, Adressaten (Dänemark)
  • Christian Hell, Wirtschaftsprüfung (Deutschland)
  • Marcus Looijenga, Wirtschaftsprüfung (Niederlande)
  • Gloria Mazzocco, Ersteller (Italien)
  • Giuseppe Milici, Wirtschaftsprüfung (Italien)
  • Tegwen Le Berthe, Adressaten (Frankreich)
  • Isabel Gavín Pérez, Finanzinstitute (Spanien)
  • Eckhard Plinke, Adressaten (Deutschland)
  • Gunnar Rimmel, Wissenschaft (Schweden)
  • Dawn Slevin, sonstige Interessengruppen (Irland)
  • Mirjam Wolfrum, gemeinnützige Organisationen (Deutschland)

Eine entsprechende Presseerklärung finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

Wir nehmen Stellung zu der vorgeschlagenen Verschiebung des Zeitpunkts des Inkrafttretens der jüngsten Änderungen an IAS 1

03.06.2020

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED/2020/ 'Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig — Verschiebung des Zeitpunkt des Inkrafttretens (Vorgeschlagene Änderung an IAS 1)' eingereicht

Wir unterstützen die Verschiebung des Zeitpunkts des Inkrafttretens und sind der Meinung, dass es wichtig ist, dass Unternehmen ausreichend Zeit haben, um die potenziellen Auswirkungen der Änderungen auf die Klassifizierung ihrer Schulden zu analysieren und, falls erforderlich, ihre Schuldenverpflichtungen neu zu verhandeln. Wir schlagen dem Board vor, zusätzliche Leitlinien zur Anwendung der jüngsten Änderungen in Betracht zu ziehen.

Sie können sich unsere englischsprachige Stellungnahme hier herunterladen.

Neue Ausgabe des 'Investor Update'

03.06.2020

Der IASB hat die neueste Ausgabe der Publikationsreihe herausgegeben, die darauf abzielt, Investoren auf leicht zugängliche Art und Weise über Änderungen in den International Financial Reporting Standards auf dem Laufenden zu halten und ihnen zu zeigen, wie diese Änderungen sich auf ihre tägliche Arbeit auswirken können.

In der 20. Ausgabe sind die folgenden Themen enthalten:

  • Die Reaktionen der IFRS-Stiftung auf die Coronavirus-Pandemie
  • Neue zeitliche Planung von Projekten
  • zur Kommentierung stehende Dokumente des IASB
  • aktuelle Nachrichten und Hinweise auf Materialien für Anleger

Die neueste Ausgabe der Investor Updates steht Ihnen hier auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

Accountancy Europe empfiehlt Maßnahmen für den öffentlichen Sektor im Kontext der Coronavirus-Pandemie

03.06.2020

Accountancy Europe hat kurz- und langfristige Maßnahmen analysiert, die den öffentlichen Sektor bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Pandemie unterstützen könnten, darunter viele Maßnahmen im Hinblick auf Transparenz und Berichterstattung.

Accountancy Europe stellt fest, dass die Coronavirus-Pandemie zu einer raschen Bereitstellung von staatlichen Finanzmitteln und zur Entwicklung von Unterstützungsprogrammen geführt hat. Da die Regierungen über die Auswirkungen sehr transparent sein sollten, gehören zu den empfohlenen kurzfristigen Maßnahmen:

  • Die Kontrollen der Ausgaben des öffentlichen Sektors wurden gelockert. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die Regierungen hinsichtlich der Höhe der von den Empfängern erhaltenen Mittel transparent sind und dass solche Zahlungen rückwirkend geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt verwendet wurden.
  • Die Berichterstattungs- und Prüfungsvorschriften für Unternehmen des öffentlichen Sektors müssen unter bestimmten Umständen vorübergehend gelockert werden. Aber Transparenz ist wichtig, und sie sollten über das berichten, was wirklich wichtig ist.
  • Die Zentralregierungen sollten den Unternehmen des öffentlichen Sektors dringend Leitlinien für die Berichterstattung über die Unternehmensfortführung, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und Lageberichte zur Verfügung stellen.

Accountancy Europe weist auch darauf hin, dass es nach der Krise nicht mehr so weitergehen wird wie bisher und dass die Regierungen die Gelegenheit nutzen sollten, Programme voranzutreiben, die die langfristige fiskalische Widerstandsfähigkeit unterstützen. Zu den empfohlenen langfristigen Maßnahmen gehören daher:

  • Die Bilanzen des öffentlichen Sektors werden wichtiger denn je sein, da die Vermögenswerte und Schulden des öffentlichen Sektors stark ansteigen werden.
  • Nach der Coronavirus-Krise werden die Finanzen des öffentlichen Sektors wiederhergestellt werden müssen, und die Volkswirtschaften werden einen Anschub brauchen. Robuste periodengerechte Abgrenzungen bilden die notwendige Grundlage für vorausschauende Schätzungen und Wirtschaftsmodelle.
  • Die Regierungen werden Kreditaufnahmen in Rekordhöhe benötigen, einen Großteil davon auf offenen Märkten, und die Investoren werden zuverlässige, international vergleichbare und zeitnahe Informationen wünschen. Die Übernahme international anerkannter Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (IPSAS) würde eine solche Grundlage schaffen.

Die von Accountancy Europe empfohlenen Maßnahmen liegen in einer zusammenfassenden Übersicht, einer eingehenden Analyse der kurzfristigen Maßnahmen und einer eingehenden Analyse der langfristigen Maßnahmen vor.

EFRAG reagiert schnell mit Übernahmeempfehlung zur Änderung von IFRS 16

03.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine endgültige Übernahmeempfehlung in Bezug auf 'Auf die Coronavirus-Pandemie bezogene Mietkonzessionen (Änderung an IFRS 16)' ausgesprochen - nicht einmal eine Woche, nachdem der IASB die Änderung herausgegeben hat.

EFRAG ist zu der Einschätzung gekommen, dass die Änderung die fachlichen Kriterien der IAS-Verordnung für die Übernahme erfüllt und dem europäischen Gemeinwohl förderlich ist und empfiehlt daher ihre Übernahme.

Die Abstimmung des Regelungsausschusses für Rechnungslegung (RAR) der Europäischen Kommission, die den nächsten Schritt im Übernahmeprozess darstellt, soll noch im Juni erfolgen. Allerdings wird eine endgültige Übernahme derzeit nicht vor "Q3/Q4 2020" erwartet.

Auf der Internetseite von EFRAG finden Sie die endgültige Übernahmeempfehlung und eine entsprechende Presseerklärung.

Endgültige EFRAG-Stellungnahme zur vorgeschlagenen Verschiebung des Zeitpunkts des Inkrafttretens der jüngsten Änderungen an IAS 1

03.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2020/3 'Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig — Verschiebung des Zeitpunkt des Inkrafttretens (Vorgeschlagene Änderung an IAS 1)' Stellung genommen.

In der Stellungnahme stimmt EFRAG den Vorschlägen im Entwurf zu, mit denen der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen vom Januar 2020 um ein Jahr verschoben würde.

EFRAG ist der Ansicht, dass die Vorteile einer Verschiebung während dieser Zeit erheblicher Beeinträchtigungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Nachteile überwiegen würden, da eine frühere Anwendung der Änderungen weiterhin zulässig sein wird.

Weiterführende Informationen können Sie der Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG entnehmen. Dort ist auch die endgültige Stellungnahme zugänglich.

Stellungnahme des DRSC zur Konsultation zur Überarbeitung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung

02.06.2020

Das DRSC hat der Europäischen Kommission seine Stellungnahme zur Konsultation zur Überarbeitung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung übermittelt.

Neben der Beantwortung des Fragenkatalogs der Kommission hat das DRSC seine wesentlichen Ansichten in einem Brief des DRSC-Verwaltungsrats zusammengefasst. Darin begründet das DRSC die Notwendigkeit global einheitlicher Berichtsstandards und lehnt einen europäischen Alleingang ab. Zudem spricht sich das DRSC für die Vernetzung finanzieller und nichtfinanzieller Unternehmensberichterstattung und ebenso für ein vernetztes Rahmenkonzept aus. Eindringlich warnt das DRSC vor einer Aufweichung der IAS-Verordnung.

Des Weiteren sieht das DRSC auch die Notwendigkeit, nichtfinanzielle Informationen durch Externe prüfen zu lassen. Allerdings sei dafür ein belastbarer Beurteilungsmaßstab erforderlich, anhand dessen die Informationen als korrekt oder nicht korrekt bewertet werden können. Dies solle die Kommission berücksichtigen, bevor sie eine obligatorische Prüfung in vollem Umfang vorschreibt.

Auf der Internetseite des DRSC stehen Ihnen folgende Dokumente zur Verfügung:

Tagesordnung und Papiere für die kommende Sitzung des IFRS-Fachausschusses des DRSC

02.06.2020

Am 8. Juni 2020 wird der IFRS-Fachausschuss des DRSC per Videokonferenz seine nächste Sitzung abhalten. Eine Tagesordnung und Papiere sind jetzt verfügbar.

Während seiner 86. Sitzung wird der Ausschuss folgendes Thema besprechen:

  • IASB-Entwurf ED/2019/7 Allgemeine Darstellung und Angaben (Stellungnahme des DRSC)

Die Papiere für die Sitzung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Rückblick auf EFRAG-Aktivitäten im Mai

02.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine neue Ausgabe des 'EFRAG Update' herausgegeben. Der Newsletter bietet einen Überblick über alle EFRAG-Aktivitäten im Mai 2020.

Wie bereits berichtet, waren im Mai folgenden Höhepunkte zu verzeichnen:

Der Newsletter bietet außerdem Zusammenfassungen von den Sitzungen des EFRAG-Boards am 11. und 18. Mai, der gemeinsamen Sitzung von EFRAG und TEG am 26. Mai sowie von TEG am 6. und am 11. Mai.

Sie können sich den vollständigen Monatsrückblick in englischer Sprache hier von der Internetseite von EFRAG herunterladen.

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