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Januar

Hochinflationäre Rechtskreise - aktualisierte Beobachtungsliste der IPTF verfügbar

27.01.2020

In IAS 29 'Rechnungslegung in Hochinflationsländern' werden allgemeine Leitlinien für die Beurteilung, ob die Volkswirtschaft eines bestimmten Rechtskreises als hochinflationär anzusehen ist, definiert und zur Verfügung gestellt. Allerdings nennt der IASB keine bestimmten Rechtskreise. Die International Practices Task Force (IPTF) des US-amerikanischen Zentrums für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ) beobachtet den Status 'hochinflationärer' Länder. Die Kriterien der Task Force für die Identifizierung solcher Länder ähneln denen für die Identifizierung "hochinflationärer Volkswirtschaften" nach IAS 29.

Im Agendapapier für die Sitzung am 21. Mai 2019, das jetzt verfügbar ist, wird die folgende Sichtweise der Gruppe zum Ausdruck gebracht:

Länder, in denen die kumulative Inflation in den letzten drei Jahren über 100% betrug:

  • Argentinien
  • Simbabwe
  • Südsudan
  • Sudan
  • Venezuela

Länder, in denen die vorhergesagte kumulative Inflation in den letzten drei Jahren über 100% betrug:

  • Islamische Republik Iran

Länder, in denen die kumulative Inflation in jüngster Vergangenheit über drei Jahre über 100% betrug:

In dieser Katergorie finden sich in dieser Periode keine Einträge.

Länder, in denen die kumulative Inflation in jüngster Vergangenheit über drei Jahre nach einer Hochinflation in einer diskretionären Periode über 100% betrug:

  • Angola
  • Surinam

Länder, in denen die vorhergesagte kumulative Inflation zwischen 70% und 100% liegt oder in denen in der laufenden Periode ein deutliche Steigerung (mehr als 25%) der Inflation auftrat:

  • Demokratische Republik Kongo
  • Jemen
  • Liberia

Die IPTF weist auch darauf hin, dass es weitere Länder geben könnte, deren kumulative Inflationsraten in den letzten drei Jahren 100% überschritten haben oder die aus anderen Gründen überwacht werden sollten, die aber nicht in die Analyse einbezogen werden, da die erforderlichen Daten nicht verfügbar sind. Als Beispiel wird Syrien angeführt.

Das Agendapapier mit exakten Zahlen, detaillierten Erläuterungen der Berechnung und Anmerkungen der IPTF finden Sie auf der Internetseite des CAQ. Unseren Überblick über hochinflationäre Rechtskreise am Ende der Standardzusammenfassung von IAS 29 aktualisieren wir ebenfalls stets in Bezug auf die Einschätzungen der IPTF.

 

Tagesordnung für die Sitzung von EFRAG-TEG

24.01.2020

Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 29. und 30. Januar 2020 in Brüssel tagen. Für die Sitzung sind jetzt eine Tagesordnung und die Sitzungsunterlagen verfügbar.

Schwerpunkte der Sitzung werden die Entwicklung eines Stellungnahmeentwurfs von EFRAG zum vorgeschlagenen Nachfolgestandard zu IAS 1 und die geplanten Änderungen an IFRS 17 sein.

Die Tagesordnung und Papiere für die Sitzung finden Sie hier. Anmelden für die Sitzung können Sie sich über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG. Dort finden Sie auch die Möglichkeit, sich für die Live-Übertragung zu registrieren.

IBC erörtert beim Weltwirtschaftsforum Big4-Bericht zur Berichterstattung von Nachhaltigkeitsinformationen

24.01.2020

Beim Weltwirtschaftsforum sprachen sich die Vorstandsvorsitzenden vieler der weltweit größten Unternehmen dafür aus, sich in ihren Jahresberichten auf eine Reihe von Kernmetriken und Angaben zu den nicht-finanziellen Aspekten der Unternehmensleistung wie Treibhausgasemissionen und -strategien, Diversität, Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter und andere Faktoren zu konzentrieren.

Der International Business Council (IBC) des Weltwirtschaftsforums erörterte einen Vorschlag, den das Forum in Zusammenarbeit mit den vier grossen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften - Deloitte, EY, KPMG und PwC - ausgearbeitet hatte und der den Titel Toward Common Metrics and Consistent Reporting of Sustainable Value Creation trägt. Der Vorschlag empfiehlt eine Reihe von Kernmetriken und empfohlenen Angaben. Die Absicht dahinter ist, dass die Metriken in den allgemeinen Jahresberichten der Unternehmen auf einer konsistenten Grundlage über alle Branchen und Länder hinweg dargestellt werden.

Die vorgeschlagenen Metriken und empfohlenen Angaben wurden in vier Säulen gegliedert, die mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen und den wichtigsten Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsfaktoren (Environment, Social und Governance, ESG) übereinstimmen:

Governance-Prinzipien Planet Menschen Wohlstand
ausgerichtet an den SDG 12, 16 und 17 ausgerichtet an den SDG 6, 7, 12, 13, 14 und 15 ausgerichtet an den SDG 1,3, 4, 5 und 10 ausgerichtet an den SDG 1, 8, 9 und 10
fokussiert die Verpflichtung eines Unternehmens zu Ethik und gesellschaftlichem Nutzen befasst sich mit den Themen Klimaverträglichkeit und Umweltverantwortung untersucht die Rolle, die das Human- und Sozialkapital in der Wirtschaft spielt konzentriert sich auf den Beitrag der Wirtschaft zu gerechtem, innovativem Wachstum

Die Metriken werden, wo immer möglich, aus bestehenden Standards und Angaben wie GRI, SASB, TCFD, CDSB und anderen entnommen. Anstatt das Rad durch die Schaffung eines neuen Standards neu zu erfinden, zielen sie darauf ab, die gründliche Arbeit, die von diesen Initiativen bereits geleistet wurde, zu verstärken und zu vertiefen, indem sie ihre wesentlichsten Aspekte konsequent in die allgemeinen Jahresberichte einbringen.

Die Übernahme solcher empfohlenen universellen Metriken und Angaben durch IBC-Unternehmen soll ein Katalysator für eine größere Angleichung und Synergie zwischen den bestehenden ESG-Standards und letztlich eine systemweite Lösung sein, wie z.B. ein allgemein anerkannte internationaler Rechnungslegungsstandards oder ein anderer aus der bester ausgeübter Praxis abgeleiteter Berichtsstandard.

Toward Common Metrics and Consistent Reporting of Sustainable Value Creation steht Ihnen auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums zur Verfügung.

Blaues Buch 2020 jetzt verfügbar

23.01.2020

Die IFRS-Stiftung hat bekanntgegeben, dass die jährliche Publikation, die auch als 'Blaues Buch' bekannt ist, jetzt verfügbar ist.

Die Publikation enthält alle offiziellen Verlautbarungen, die zum 1. Januar 2020 verpflichtend anzuwenden sind. Sie enthält keine IFRS, deren Zeitpunkt des Inkrafttretens nach dem 1. Januar 2020 liegt. Dies wird auch im offiziellen Titel der Publikation Required IFRS Standards 2020 ausgedrückt.

Das Blaue Buch wird in zwei Versionen angeboten:

  • Required IFRS Standards 2020
  • Annotated Required IFRS Standards 2020

Die zweite Fassung bietet denselben Inhalt wie die erste, wird aber durch zusätzliche Annotationen, Querverweise, erläuternde Beispiele und Agendaentscheidungen des IFRS Interpretations Committee ergänzt.

Die Bücher stehen eIFRS-Professional-Abonnenten in elektronischer Form zur Verfügung. Gedruckte Fassungen werden über den IASB web shop vertrieben.

Regierungsentwurf zu ESEF

23.01.2020

Die Bundesregierung hat am 22. Januar 2020 den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie im Hinblick auf ein einheitliches elektronisches Format für Jahresfinanzberichte beschlossen.

Der Regierungsentwurf enthält Vorschläge zur Umsetzung von Artikel 4 Abs. 7 der Transparenzrichtlinie, wonach Jahresfinanzberichte mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in einem einheitlichen europäischen elektronischen Format (European Single Electronic Format, ESEF) erstellt werden müssen. Der Regierungsentwurf weicht von den Vorschlägen im Referentenentwurf vom 23. September 2019 teilweise erheblich ab und greift verschiedene Kritikpunkte der diesbezüglichen Stellungnahmen auf.

Die Presseerklärung auf der Internetseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz bietet Zugang zum Regierungsentwurf, zum Referentenentwurf und den Stellungnahmen zum Referentenentwurf.

IASB finalisiert Änderungen an IAS 1 in Bezug auf die Klassifizierung von Schulden

23.01.2020

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat 'Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig (Änderungen an IAS 1)' herausgegeben, um einen allgemeingültigeren Ansatz für die Klassifizierung von Schulden nach IAS 1 einzuführen, der auf den vertraglichen Vereinbarungen aufbaut, die zum Berichtsstichtag vorliegen.

 

Hintergrund

Der Sachverhalt wurde ursprünglich als Teil des Zyklus jährlicher Verbesserungen 2010-2012 erörtert. Im Entwurf ED/2012/1 Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2010—2012), der im Mai 2012 herausgegeben wurde, war vorgeschlagen worden, IAS 1.73 zu ändern, um klarzustellen, dass eine Schuld als langfristig zu klassifizieren ist, wenn ein Unternehmen erwartet und verlangen kann, dass eine Verpflichtung im Rahmen einer bestehenden Kreditvereinbarung für mindestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag durch denselben Kreditgeber zu denselben oder ähnlichen Bedingungen refinanziert oder verlängert wird. 2013 entschied der IASB jedoch, die Änderung nicht zu finalisieren, sondern stattdessen ein Projekt mit begrenztem Umfang aufzunehmen, in dessen Rahmen die bestehenden Leitlinien in IAS 1 dazu verfeinert werden sollen, wann Leitlinien als kurzfristig zu klassifizieren sind.

Im Februar 2015 veröffentlichte der Board seine Vorschläge im Entwurf ED/2015/1 Klassifizierung von Schulden (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 1). Der Board erörterte die Rückmeldungen zum Entwurf von Dezember 2015 bis September 2019, wobei er das Projekt zwischen 2016 und 2018 auf Eis legte, während er die Überarbeitung der Definition einer Schuld im Rahmenkonzept abschloss. Als Ergebnis der Erörterungen der Rückmeldungen nahm der Board keine grundlegenden Änderungen an den vorgeschlagenen Änderungen vor, beschloss jedoch, einige Aspekte weiter klarzustellen.

 

Änderungen

Die Änderungen in Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig (Änderungen an IAS 1) betreffen nur den Ausweis von Schulden in der Darstellung der finanziellen Lage - nicht den Betrag oder den Zeitpunkt der Erfassung von Vermögenswerten, Schulden, Erträgen oder Aufwendungen oder die Angaben, die Unternehmen zu diesen Posten leisten. Sie:

  • stellen klar, dass die Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig auf den Rechten basieren muss, die zum Bilanzstichtag vorliegen, und gleichen in allen betroffenen Textziffern die sprachlichen Formulierungen an, sodass auf das "Recht" Bezug genommen wird, die Erfüllung einer Verpflichtung um mindestens zwölf Monate aufzuschieben, und explizit darauf verwiesen wird, dass nur Rechte, die "zum Ende der Berichtsperiode" bestehen, Auswirkungen auf die Klassifizierung einer Schuld haben;
  • stellen klar, dass die Klassifizierung nicht von den Erwartungen in Bezug darauf abhängt, ob ein Unternehmen von seinem Recht Gebrauch macht, die Erfüllung einer Verpflichtung aufzuschieben; und
  • stellen klar, dass Erfüllung sich auf die Übertragung von Barmitteln, Eigenkapitaltiteln oder sonstigen Vermögenswerten oder Leistungen an die Gegenpartei bezieht.

 

Zeitpunkt des Inkrafttretens und Übergang

Die Änderungen sind rückwirkend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2022 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig.

 

Weiterführende Informationen

Ergänzende Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des IASB und auf IAS Plus zur Verfügung:

Ergebnisse der Sitzung des IFRS Interpretations Committee im Januar 2020

23.01.2020

Das IFRS Interpretations Committee hat am 21. Januar 2020 eine Videokonferenz abhalten, um eine Agendaentscheidung zu finalisieren.

Zu finalisierende Agendaentscheidung

IFRS 16 — Definition eines Leasingverhältnisses - Versandvertrag: Das Committee entscheid mit 11 Ja-Stimmen, die Agendaentscheidung zu finalisieren, wobei zwei Änderungen an den Formulierungen vorgenommen werden sollen.

Laufende Arbeiten

Es gab keine laufenden Arbeiten, die dem Committee bisher noch nicht vorgelegt worden sind.

EFRAG-Bericht über die Rückmeldungen zum Stellungnahmeentwurf zu den vorgeschlagenen Änderungen im Zusammenhang mit Wesentlichkeit

22.01.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat einen Bericht veröffentlicht, in dem die Rückmeldungen zum Stellungnahmeentwurf zum Entwurf ED/2019/6 'Angabe von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Vorgeschlagenen Änderungen an IAS 1 und am IFRS-Leitliniendokument 2)' der endgültigen Position von EFRAG jeweils gegenübergestellt werden.

Zugang zum Bericht haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

Mitschnitte von der jüngsten Sitzung des IFRS-Fachausschusses des DRSC

21.01.2020

Der IFRS-Fachausschuss des DRSC hat am 20. Januar 2020 in Berlin getagt. Von der Sitzung sind jetzt Mitschnitte verfügbar.

Tagesordnung für die Sitzung des IASB im Januar 2020

20.01.2020

Der IASB wird vom 28. bis 30. Januar 2020 in London zu seiner allmonatlichen Sitzung zusammenkommen. Es werden zwölf Themen erörtert.

Die folgenden Themen sollen besprochen werden:

  • Tochtergesellschaften, die KMU sind
  • Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle
  • Pensionsleistungen, die von Vermögenswertrenditen abhängen
  • IFRS-Umsetzung
  • Angabeninitiative: Gezielte Überprüfung von Angaben auf Standardebene
  • IFRS 3-Verweis auf das Rahmenkonzept
  • Rückstellungen
  • Forschungsprogramm — Aktueller Stand
  • Preisregulierte Geschäftsvorfälle — Aktueller Stand
  • IBOR-Reform und die Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung
  • Änderungen an IFRS 17 Versicherungsverträge
  • Taxonomie – IBOR-Änderungen

Die vollständige Tagesordnung für die Sitzung finden Sie hier; wir werden sie sobald verfügbar um unserer Zusammenfassungen der Agendapapiere vor der Sitzung und später um unsere Sitzungsmitschriften ergänzen.

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