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2021

DRSC-Stellungnahme zum vorgeschlagenen neuen Standard für preisregulierte Geschäftsvorfälle

23.07.2021

Das DRSC hat seine Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2021/1 'Regulatorische Vermögenswerte und regulatorische Schulden' veröffentlicht.

Das DRSC begrüßt die Bemühungen des IASB, die Grundsätze für den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis und die Angaben von regulatorischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie von regulatorischen Erträgen und Aufwendungen festzulegen.

Außerdem wird die Zielsetzung des Entwurfs, ein Bilanzierungsmodell zu entwickeln, um relevante Informationen über die Auswirkungen der regulatorischen Erträge und Aufwendungen sowie der regulatorischen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bereitzustellen, unterstützt. Grundsätzlich ist das DRSC mit den vorgeschlagenen Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen einverstanden und stimmt den Ausweisanforderungen sowie den allgemeinen und spezifischen Zielen der Anhangangaben zu.

Allerdings beurteilt das DRSC insbesondere die vorgeschlagene Regelung als kritisch, nach der die regulatorische Rendite kein Bestandteil der zulässigen Gesamtvergütung bilden soll, sofern diese Rendite auf einen noch nicht zur Nutzung verfügbaren Vermögenswert entfällt. Auch der Analyse des IASB zu den wahrscheinlichen Auswirkungen der Umsetzung der Vorschläge auf die Qualität der Finanzberichterstattung und zu den wahrscheinlichen Kosten der Umsetzung der Vorschläge stimmt das DRSC nur teilweise zu.

Auf Grundlage des derzeitigen Standardentwurfs geht das DRSC davon aus, dass die Abschlussadressaten weiterhin auf andere Quellen zurückgreifen müssen, um die Auswirkungen der Preisregulierung zu verstehen. Darüber hinaus erwartet das DRSC für deutsche Unternehmen sehr hohe Kosten der Umsetzung einzelner Vorschriften. Folglich erwartet das DRSC kein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis aus der Umsetzung der derzeitigen Vorschläge.

Zur englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite des DRSC gelangen Sie hier.

 

DRSC-Papier zu den Berichtspflichten als Ergebnis der Strategie für nachhaltige Finanzen der Kommission

22.07.2021

Am 6. Juli 2021 hat die Europäische Kommission eine Reihe von Maßnahmen in Bezug auf ihre Ambitionen im Bereich nachhaltiger Finanzen beschlossen. Dazu gehörte auch der finale delegierten Rechtsakt zur EU-Taxonomie-Verordnung.

Das DRSC stellt jetzt ein Papier mit einem Kurzüberblick über die künftigen Berichtspflichten zur Verfügung, um betroffenen Unternehmen eine erste Orientierung bei der Umsetzung zu geben.

Zugang zu dem Papier haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite des DRSC.

IASB entscheidet, Stellungnahmefrist zu den vorgeschlagene Änderungen an IFRS 13 und IAS 19 und den Leitlinien für die Entwicklung von Angabevorschriften zu verlängern

21.07.2021

Die Boardmitglieder des IASB haben in ihrer Sitzung am 21. Juli 2021 beschlossen, die Stellungnahmefrist für den Entwurf 'Angabevorschriften in den IFRS - Ein Pilotansatz (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 13 und IAS 19)' bis zum 12. Januar 2022 zu verlängern.

Der Entwurf enthält der vorgeschlagene Leitlinien für den IASB selbst für die künftige Entwicklung und Formulierung von Angabevorschriften in den IFRS sowie vorgeschlagene Änderungen an IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts und IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer, die sich aus der Anwendung der vorgeschlagenen Leitlinien auf diese Standards ergeben. Bei der Verlängerung der Stellungnahmefrist argumentiert der IASB mit der Einzigartigkeit der Vorschläge und den bedeutenden neuen Überlegungen im Entwurf.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung auf der Internetseite des IASB. Unsere Mitschriften von der entsprechenden IASB-Sitzung finden Sie hier.

Aufzeichnung der Internetpräsentation zum Entwurf zur Lageberichterstattung

21.07.2021

Der IASB hat eine Aufzeichnung der Internetpräsentation zur Verfügung gestellt, in der er einen Überblick über seinen Entwurf ED/2021/6 'Lageberichterstattung' gegeben hat.

Die Internetpräsentation dauert etwa 60 Minuten einschließlich der Fragen und Antworten aus dem Publikum.

Zugang zur Aufzeichnung haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite des IASB.

IDW-Papier zur Bilanzierung von "grünen" Finanzierungen

21.07.2021

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat ein Papier veröffentlicht, in dem die derzeitigen Herausforderungen für Bilanzierende und Prüfer bei der bilanziellen Abbildung von "grünen" Finanzierungen beschrieben werden.

Das IDW hält fest, dass am Markt mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlich ausgestalteter "grüner" Finanzprodukte beobachtbar sei. Die Bandbreite reiche von Finanzinstrumenten, die sich kaum von einer klassischen Darlehensfinanzierung unterscheiden, bis hin zu Instrumenten mit einer umfassend "grünen" Ausgestaltung.

Auch wenn mit der Veröffentlichung der EU-Taxonomie (als erstes "grünes" Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten) und dem kürzlich veröffentlichten Vorschlag für einen EU Green Bond Standard wichtige Schritte der Regulierung - einerseits zum Schutz der Anleger und andererseits zur Förderung derartiger Emissionen - unternommen worden seien, sei der bilanziellen Abbildung von "grünen" Finanzierungen bislang wenig Beachtung geschenkt worden. Weder die IFRS noch das Handelsrecht enthalten derzeit Vorschriften, welche sich speziell mit der Bilanzierung dieser Art von Finanzinstrumenten auseinandersetzen.

Das Papier Bilanzierung von "grünen" Finanzierungen (Verknüpfung auf die Internetseite des IDW) erläutert vor dem Hintergrund der aktuell gültigen gesetzlichen Regelungen wesentliche Aspekte, die bei der bilanziellen Abbildung von "grünen" Finanzprodukten zu berücksichtigen sind und liefert darüber hinaus erste Anregungen für eine weitergehende Diskussion. Eine solche Diskussion ist aus Sicht des IDW unter Beteiligung der verschiedenen Adressatengruppen der Rechnungslegung dringend zu führen, damit eine transparente und vergleichbare Darstellung von "grünen" Finanzinstrumenten in den Abschlüssen der Unternehmen gewährleistet ist.

Aufzeichnung der Internetpräsentation zur Agendakonsultation

20.07.2021

Der IASB hat eine Aufzeichnung der Internetpräsentation zur Verfügung gestellt, in der er einen Überblick über seine Bitte um Informationsübermittlung gegeben hat, mit der öffentliche Meinungen zur strategischen Ausrichtung und zur Gesamtbalance seines künftigen Arbeitsprogramms eingeholt werden sollen.

Die Internetpräsentation dauert etwa 60 Minuten einschließlich der Fragen und Antworten aus dem Publikum.

Zugang zur Aufzeichnung haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite des IASB.

DRSC-Quartalsbericht zum zweiten Quartal 2021 mit Beitrag zur Agendakonsultation des IASB

20.07.2021

Der Bericht des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) zum 2. Quartal 2021, der in strukturierter Form über aktuelle Aktivitäten des IASB/IFRS IC, anderer Organisationen wie insbesondere EFRAG sowie des DRSC und seiner Fachgremien informiert, steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zur Verfügung.

Der kommentierende Beitrag stammt diesmal von Dr. Julia Zicke und Dr. Christopher Sessar, beide SAP, die einen kritischen Blick auf die dritte Agendakonsultation des IASB werfen.

Zugang zum Quartalsbericht auf der Internetseite des DRSC haben Sie hier.

Zusammenfassung der zusätzlichen Treuhändersitzung vom Juli 2021

19.07.2021

Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben am 13. Juli 2021 per Videokonferenz getagt. Auf der Internetseite des IASB steht jetzt eine englischsprachige Zusammenfassung der Sitzung zur Verfügung.

Die Treuhänder diskutierten den Fortschritt und die nächsten Schritte bei der Gründung eines neuen Boards, der sich auf nachhaltigkeitsbezogene Angabestandards konzentriert. Sie wurden auch über ein kürzlich stattgefundenes Treffen einiger Treuhänder mit dem Monitoring Board informiert, das es den Treuhändern ermöglichte, ein detailliertes Update über den Fortschritt und die nächsten Schritte in ihrer Arbeit zur Gründung des vorgeschlagenen International Sustainability Standards Board zu geben. Der Vorsitzende der Treuhänder berichtete über seine Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zu den Themen Regulierung, Angaben, finanzielle Risiken und private Finanzierung für die grüne Wirtschaft. Die Treuhänder nahmen auch die Unterstützung der G20 für die Arbeit der IFRS-Stiftung zur Gründung eines neuen Boards zur Kenntnis.

Die vollständige Zusammenfassung der Sitzung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

Ergebnisse der jüngsten Sitzung des Gemeinsamen Fachausschusses des DRSC

19.07.2021

Der Gemeinsame Fachausschuss des DRSC hat am 5. Juli 2021 per Videokonferenz getagt. Ein Ergebnisbericht von der Sitzung steht jetzt zur Verfügung.

Während seiner 22. Sitzung hat der Gemeinsame Fachausschuss den IASB-Entwurf eines überarbeiteten Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung erörtert.

Den Ergebnisbericht finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

IDW befürwortet globale Grundlage für die Nachhaltigkeitsberichterstattung

19.07.2021

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat zum einen gegenüber der Europäischen Kommission Stellung zur vorgeschlagenen CSRD genommen und zum anderen eine Stellungnahme bei den Treuhändern der IFRS-Stiftung zu den vorgeschlagenen Satzungsänderungen zur möglichen Schaffung eines ISSB eingereicht.

In der Stellungnahme zur neuen vorgeschlagenen Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) bringt das IDW seine grundsätzliche Unterstützung für eine CSRD zum Ausdruck. Das IDW weist dabei aber auch auf einzelne Aspekte der CSRD hin, die einer weitergehenden Erörterung bedürften. Dazu zählten die Notwendigkeit einer globalen Grundlage für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, zu der weitere EU-rechtliche Anforderungen hinzugefügt werden könnten, sowie ein vergleichbarer Ansatz für Assurance-Engagements. Würde die CSRD wie vorgeschlagen erlassen, würde dies zu einer Verdreißigfachung der Zahl deutscher Unternehmen führen, die eine Nachhaltigkeitsberichterstattung in den Lagerbericht aufnehmen müssen. Dazu kommt die Verpflichtung einer Prüfung anfänglich mit begrenzter, zu einem späteren Zeitpunkt ggf. aber auch mit hinreichender Sicherheit. Das IDW fordert die EU-Kommission auf, den vorgesehenen Zeitplan zu überdenken, so dass alle Seiten - vor allem auch der Mittelstand - ausreichend Zeit für die Umsetzung erhalten, um dauerhaft eine verlässliche Nachhaltigkeitsberichterstattung der Unternehmen sicherzustellen. Die englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier auf der Internetseite des IDW.

Auch gegenüber den Treuhändern der IFRS-Stiftung bringt das IDW Ünterstützung für die geplante Entwicklung qualitativ hochwertiger und international einheitlicher Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dies erfordere die Einrichtung eines neuen unabhängigen internationalen Gremiums. Da die Governance-Struktur der IFRS-Stiftung ein wesentlicher Faktor für den Erfolg und die weltweite Akzeptanz der IFRS darstelle, erscheine sie auch als geeignete Basis für ein weiteres unabhängiges Expertengremium, welches im Rahmen eines transparenten und angemessenen Standardsetzungsprozesses internationale Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt.
Das IDW stimmt daher den vorgeschlagenen Änderungen der Satzung der IFRS-Stiftung weitgehend zu. Die entsprechende englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier auf der Internetseite des IDW.

 

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