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Oktober

Tagesordnung für die Sitzung des IASB im Oktober 2021

15.10.2021

Der IASB wird vom 25. bis 28. Oktober 2021 in seinen Räumen in London tagen und zehn Themen erörtern. Eine Tagesordnung für die Sitzung wurde jetzt zur Verfügung gestellt.

Der IASB wird folgende Themen erörtern:

  • Überprüfung und Aktualisierung des IFRS für KMU
  • Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten
  • Überprüfung nach der Einführung von IFRS 10-12
  • Bilanzierung nach der Equity-Methode
  • Standardpflege und einheitliche Anwendung
  • Pensionsleistungen, die von Vermögenswertrenditen abhängen
  • Konsultationsprozess in Bezug auf die IFRS-Taxonomie
  • Primäre Abschlussbestandteile
  • Änderung an IFRS 17
  • Preisregulierte Geschäftsvorfälle

Die vollständige Tagesordnung für die Sitzung finden Sie hier. Wir werden sie sobald verfügbar um unsere Zusammenfassungen der Agendapapiere vor der Sitzung und später um unsere Sitzungsmitschriften ergänzen.

DRSC benennt Mitglieder des neuen Fachausschusses für Finanzberichterstattung

15.10.2021

Mit einer Satzungsänderung im Juni 2021 hat das DRSC seine Organisationsstruktur geändert, um Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung gleichberechtigt nebeneinander zu stellen. Die beiden neuen Fachausschüsse zu Finanzberichterstattung und Nachhaltigkeitsberichterstattung werden am 1. Dezember 2021 ihre Arbeit aufnehmen. Die Mitglieder des Fachausschusses für Finanzberichterstattung wurden heute bekanntgegeben.

Im neuen Fachausschuss werden die Aufgabenbereiche der bisherigen beiden Fachausschüsse für HGB und IFRS zusammengeführt. Dem neuen Gremium gehören drei Mitglieder des bisherigen HGB-Fachausschusses, fünf Mitglieder des bisherigen IFRS-Fachausschusses und drei neue Mitglieder an. Deloitte ist im Fachausschuss Finanzberichterstattung durch Jens Berger, Leiter IFRS and Corporate Reporting, der auch zuvor schon Mitglied des IFRS-Fachausschusses des DRSC war, vertreten.

Eine Auflistung aller Mitglieder des neuen Fachausschusses finden Sie in der Presseerklärung auf der Internetseite des DRSC.

Neuer TCFD-Statusbericht, zusätzliche und aktualisierte Leitlinien

15.10.2021

Die sogenannte Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), die vom Finanzstabilitätsrat (FSR) gegründet wurde, um freiwillige, einheitliche Angaben zu klimabezogenen Finanzrisiken zu entwickeln, die von Unternehmen genutzt werden können, um Kreditgebern, Versicherern, Anlegern und anderen Interessengruppen entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, hat einen vierten Statusbericht veröffentlicht, der einen Überblick darüber gibt, inwieweit Unternehmen in ihren Berichten für 2020 Informationen zur Verfügung stellen, die mit den im Juni 2017 veröffentlichten TCFD-Kernempfehlungen übereinstimmen.

Die TCFD kam zu folgenden Ergebnisse:

  • Die Angaben haben zwischen 2019 und 2020 stärker zugenommen als in jedem anderen untersuchten Jahr, was mit der weltweiten Dynamik der klimabezogenen Berichterstattung im Einklang steht. Es sind jedoch noch erhebliche Fortschritte erforderlich, da im Durchschnitt nur eines von drei untersuchten Unternehmen klimabezogene Informationen in Übereinstimmung mit den TCFD-Empfehlungen angegeben hat.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen Informationen über ihre klimabezogenen Risiken und Chancen angeben, ist nach wie vor höher als bei allen anderen empfohlenen Angaben, wobei mehr als die Hälfte der untersuchten Unternehmen solche Informationen in ihre Berichte für 2020 aufnahmen.
  • Die Angabe der Belastbarkeit der Unternehmensstrategien unter verschiedenen klimabezogenen Szenarien ist nach wie vor die am wenigsten gemeldete empfohlene Angabe, allerdings stieg die Angabe von 5 % der Unternehmen im Jahr 2018 auf 13 % im Jahr 2020.
  • Obwohl die TCFD die Angabe der Governance unabhängig von der Wesentlichkeit empfiehlt, bleibt die Governance-Empfehlung die am wenigsten angegebene Empfehlung; die beiden empfohlenen Angaben zur Governance werden am zweit- und drittwenigsten angegeben.
  • Unternehmen aus der Material- und Baubranche sind nun führend bei den Angaben. Das durchschnittliche Niveau der Angaben über die 11 empfohlenen Angaben für das Geschäftsjahr 2020 lag bei 38 % für Unternehmen der Material- und Baubranche.
  • Die Versicherungsbranche hat ihr durchschnittliches Angabeniveau zwischen 2019 und 2020 um 11 Prozentpunkte deutlich erhöht und führt nun alle Gruppen mit mindestens 15 Prozentpunkten bei der Angabe von Risikomanagementprozessen an.
  • Europa bleibt die führende Region bei den Angaben, wobei das durchschnittliche Niveau der Berichterstattung über die 11 empfohlenen Angaben ab dem Geschäftsjahr 2020 nun bei der Hälfte der untersuchten europäischen Unternehmen liegt. Die europäischen Unternehmen haben ihre durchschnittliche Angabequote seit 2019 um 15 Prozentpunkte erhöht und geben nun 16 Prozentpunkte mehr an als die nächstfolgende Region.

Die TCFD hat außerdem zwei weitere Dokumente veröffentlicht: Guidance on Metrics, Targets, and Transition Plans zur Unterstützung der Ersteller bei der Angabe entscheidungsnützlicher Informationen und der Verknüpfung dieser Angaben mit Schätzungen der finanziellen Auswirkungen sowie Implementing the Recommendations of the Task Force on Climate-related Financial Disclosures, das die ursprünglich 2017 veröffentlichte Publikation Implementing the Recommendations of the TCFD aktualisiert und ersetzt.

Die folgenden weiterführenden Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Finanzstabilitätsrats zur Verfügung:

Weiteres IVSC-Perspektivenpapier zu ESG und Unternehmensbewertung

15.10.2021

Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) hat ein drittes Perspektivenpapier 'ESG und Immobilienbewertungen' veröffentlicht, das sich auf Umweltfaktoren konzentriert, die sich auf Immobilienbewertungen beziehen, insbesondere auf Bewertungen von Bestandsimmobilien.

Das Papier ist eine Fortsetzung des Perspektivenpapiers zu ESG und Unternehmensbewertung, das im März 2021 veröffentlicht wurde, und des Rahmenkonzepts zur Beurteilung von ESG-Wertschöpfung, das im Mai 2021 veröffentlicht wurde. In allen Papieren wird untersucht, wie ESG-Merkmale in den Wertbemessungsprozess einbezogen werden bzw. einbezogen werden können.

Das neue Papier steht Ihnen auf der Internetseite des IVSC zur Verfügung.

Leitbild für die Arbeit des DRSC formuliert

15.10.2021

Der Verwaltungsrat des DRSC hat erstmalig ein Leitbild für die Arbeit des DRSC für die kommenden Jahren beschlossen. Anlass ist die Ausweitung des Tätigkeitsgebiets des DRSC auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Das Leitbild umfasst vier Ziele:

  • Einsetzung für eine fortschrittliche Form der Unternehmensberichterstattung ein, die Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung gleichermaßen berücksichtigt;
  • Unterstützung die Weiterentwicklung global einheitlicher Berichtsanforderungen im Interesse der deutschen Wirtschaft;
  • breite Berücksichtigung der Meinungen von Interessengruppen in der Diskussion um Fragen der Unternehmensberichterstattung; und
  • Fokussierung auf die Bedürfnisse von Unternehmen verschiedener Art und Größe.

Die vier Ziele werden jeweils mit Einzelmaßnahmen unterlegt.

Das neue Leitbild kann auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

Video zum vorgeschlagenen neuen IFRS mit reduzierten Angabevorschriften

14.10.2021

Am 26. Juli 2021 hat der IASB den Entwurf 'Tochtergesellschaften ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben' veröffentlicht, mit dem es qualifizierten Tochterunternehmen, die KMU sind, ermöglicht werden soll, die IFRS anzuwenden, jedoch mit reduzierten Angabenvorschriften.

Der IASB hat nun ein kurzes Video mit Boardmitglied Jianqiao Lu veröffentlicht, in dem dieser einen Überblick über den Entwurf bietet. Stellungnahmen zum Entwurf sind noch bis 31. Januar 2022 möglich.

Zugang zum englischsprachigen Video haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite des IASB.

Tagesordnung und Papiere für die kommende DPOC-Sitzung

14.10.2021

Die Sitzung des Ausschusses für die Aufsicht über den Konsultationsprozess (Due Process Oversight Committee, DPOC) wird am 19. Oktober 2021 als Videokonferenz stattfinden.

Die Tagesordnung für die Sitzung fassen wir nachfolgend für Sie zusammen.

Dienstag, 19. Oktober 2021 (13:15h–14:00h)

  • Einführung und Rückblick auf die Sitzung am 16. Juni 2021
  • Überwachung der Einhaltung des Konsultationsprozesses durch den Board:
    • Fachliche Aktivitäten
    • Jahresberichte über die Aktivitäten des Boards und des IRFS Interpretations Committee:
      • Beiräte und beratende Gremien
      • Jährliches Berichtsprotokoll
      • Konsultationsprozess in Bezug auf Lehrmaterialien
  • DPOC-Angelegenheiten
    • Korrespondenz
    • Zusammenfassung

    Die Agendapapiere für die Sitzung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

    FRC veröffentlicht Ergebnisse der Überprüfung von Unternehmensangaben zu IAS 37

    14.10.2021

    Der britische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat die Ergebnisse einer standardbezogenen Überprüfung veröffentlicht, um Unternehmen bei der Verbesserung der Qualität ihrer Unternehmensberichterstattung in Bezug auf IAS 37 'Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen' zu unterstützen.

    Die Berichterstattung über Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten ist für Investoren von besonderer Bedeutung, da sie zukunftsorientierte Informationen über die Risiken eines Unternehmens liefern kann. Die Probleme, die zu Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten führen, sind oft langfristiger Natur, wie z.B. der Klimawandel und andere Umweltverpflichtungen, oder sie sind für die Beurteilung der zukünftigen Geschäftsentwicklung von Bedeutung, wie z.B. belastende Verträge und behördliche Strafen oder Entschädigungen.

    Die Überprüfung des FRC, bei der eine Stichprobe von 20 Jahresberichten von Unternehmen auf die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften für die Berichterstattung geprüft wurde, ergab, dass es in mehreren Bereichen Verbesserungsmöglichkeiten gibt, insbesondere in Bezug auf die folgenden Aspekte:

    • Erläuterung der Art und Weise, wie die Beträge der erwarteten Abflüsse geschätzt wurden, Benennung der wichtigsten Annahmen und Beschreibung der damit verbundenen Unsicherheiten;
    • Angabe des zeitlichen Verlaufs der Abflüsse, die die Unternehmen bei der Inanspruchnahme ihrer Rückstellungen erwarten; und
    • Beschreibung der zugrundeliegenden Kosten, für die die Unternehmen Rückstellungen bilden.

    Der Bericht umreißt die Erwartungen des FRC für künftige Angaben und nennt Beispiele für gute ausgeübte Praxis, insbesondere im Zusammenhang mit der Angabe von unternehmensspezifischen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der Bereitstellung von mehr quantitativen Informationen über Eventualverbindlichkeiten.

    Zugang zum Bericht haben Sie auf der Internetseite des FRC.

    Drei Artikel über Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle

    12.10.2021

    Die Australian Accounting Review hat drei Artikel über Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle veröffentlicht, einer davon von IASB-Boardmitglied Ann Tarca.

    Der Artikel von Tarca erläutert die vorläufigen Sichtweisen des Boards zur Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle, die darauf abzielen, die Vielfalt in der Praxis zu verringern und die Informationen für Investoren zu verbessern, damit diese die Auswirkungen dieser Transaktionen verstehen und Unternehmen, die sie durchführen, vergleichen können.

    Der zweite Artikel befasst sich mit der Perspektive des beherrschenden Unternehmens bei Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle und schlägt einige Fragen vor, denen der Board bei seinen erneuten Erörterungen seiner vorläufigen Sichtweisen nachgehen sollte.

    Der dritte Artikel befasst sich mit der Wahl der beherrschenden Partei oder der Buchwerte des übertragenen Unternehmens, den Prinzipien und Zielen des IASB-Diskussionspapiers und der Beziehung zu den Angaben über verbundene Unternehmen.

    Alle drei Artikel können über die Pressemitteilung auf der Internetseite des IASB abgerufen werden.

    ISAR 38

    12.10.2021

    Die 38. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe der Experten zu internationalen Bilanzierung- und Berichtsstandards (Intergovernmental Working Group of Experts on International Standards of Accounting and Reporting, ISAR) der Welthandelskonferenz (United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD) findet vom 9. bis 12. November 2021 in Genf statt.

    Die beiden Hauptthemen der Sitzung werden sein:

    • Überprüfung der praktischen Umsetzung, einschließlich der Messung, von Kernindikatoren für die Berichterstattung der Unternehmen über den Beitrag zur Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung
    • Klimabezogene finanzielle Angaben in der allgemeinen Unternehmensberichterstattung: gute Praxis und zentrale Herausforderungen

    Die Hintergrundpapiere zu diesen beiden Themen sind in Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch verfügbar und können hier abgerufen werden.

    Der Workshop vor der diesjährigen ISAR-Sitzung am 8. November 2021 ist dem Thema "Auswirkung der Coronavirus-Pandemie auf die finanzielle und nichtfinanzielle Berichterstattung durch Unternehmen" gewidmet.

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