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Europäische Union aufgefordert, dem Ansatz einer globalen Grundlinie für die ESG-Berichterstattung zu folgen

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26.10.2021

Unterstützt und koordiniert vom European Round Table for Industry, der Value Balancing Alliance, dem World Business Council for Sustainable Development und dem Weltwirtschaftsforum haben 57 Organisationen einen offenen Brief an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat der Europäischen Union geschickt, in dem sie diese auffordern, die kommenden europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung an weltweit konsistente und vergleichbare Leistungskennzahlen und -angaben anzupassen.

Die Unterzeichner des Schreibens weisen darauf hin, dass Ersteller und Konsumenten von Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten (ESG) weltweit mit einer Fülle von Berichtsrahmen und -standards zu kämpfen haben, die keine konsistenten und vergleichbaren Angaben ermöglichen. Gleichzeitig hat sich die Standardisierung der Finanzberichterstattung als Erfolg erwiesen. Daher, so wird in dem Schreiben argumentiert, sollte die Welt bei der ESG-Berichterstattung demselben Muster folgen und ein unabhängiges Gremium einrichten, das Objektivität und einen sachgerechten Konsultationsprozess gewährleisten kann.

Die Unterzeichner, die ein Vermögen von über 8,5 Billionen Euro repräsentieren und mehr als 5 Millionen Menschen beschäftigen, unterstützen daher nachdrücklich die Initiative der IFRS-Stiftung, einen International Sustainability Standards Board (ISSB) einzurichten, der global anerkannte Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt, die weltweit übernommen werden können.

In dem Schreiben wird auch anerkannt, dass es Rechtskreise gibt, die in ihren Initiativen zur ESG-Berichterstattung bereits weiter fortgeschritten sind und möglicherweise noch weiter gehen oder schneller vorgehen wollen, um bestimmte politische Prioritäten zu erfüllen. Daher unterstützen die 57 Organisationen die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) und die IFRS-Stiftung in ihrer Empfehlung eines "Bausteinansatzes" für die Schaffung einer weltweit einheitlichen Grundlage von Nachhaltigkeitsstandards, auf der nationale und regionale Standardsetzer zusätzliche Standards für ihre Bedürfnisse aufbauen können. Sie weisen auch darauf hin, dass dieser Bausteinansatz vor kurzem von den Finanzministern der G7 und der G20 sowie von den Gouverneuren der Zentralbanken, einschließlich der Europäischen Union, befürwortet worden ist. Im Brief heißt es:

Die weltweite Angleichung der Berichtsstandards ist von entscheidender Bedeutung, um einen umfassenden Überblick über die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens zu erhalten. Wir fordern die Europäische Kommission auf, die Einrichtung des International Sustainability Standards Board zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen EFRAG und dem neuen Board aktiv und dringend zu fördern. Eine verstärkte internationale Zusammenarbeit bei der Angleichung und Harmonisierung der Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung ist von wesentlicher Bedeutung, um weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Ein Verzicht auf den Bausteinansatz, so argumentieren die Organisationen, würde das Risiko von Divergenzen, Inkonsistenzen und mangelnder Vergleichbarkeit erhöhen, was wiederum die Gefahr birgt, dass ungleiche Wettbewerbsbedingungen entstehen und sich die Berichtslast in Ländern, in denen unterschiedliche Standards gelten, verdoppeln könnte.

Schließlich wird in dem Schreiben auf den Vorschlag der IOSCO für einen beratenden Multi-Stakeholder-Ausschuss verwiesen, der innerhalb der Struktur der IFRS-Stiftung tätig werden soll, um die Kohärenz und Vergleichbarkeit mit rechtskreisspezifischen Berichtsstandards zu fördern. Die angemessene Präsenz multilateraler Gremien und wichtiger Interessengruppen in einem solchen Gremium, einschließlich der Europäischen Kommission, könnte die notwendige Unterstützung für das Erreichen einer globalen Grundlinie und einen wirksamen Mechanismus für die Zusammenarbeit mit nationalen oder regionalen Standardsetzern bieten.

Das vollständige Schreiben in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums.

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