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Nachrichten

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CAQ veröffentlicht Bericht zu von Unternehmen erstellten Informationen

04.12.2019

Das Zentrum für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ) des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hat einen Bericht 'The Role of Auditors in Company-Prepared Information: Present and Future' veröffentlicht.

Der Bericht vermittelt ein grundlegendes Verständnis der aktuellen Rolle der Wirtschaftsprüfer bei verschiedenen Arten von von Unternehmen erstellten und veröffentlichten Informationen und soll Anlegern und Prüfungsausschüssen aufzeigen, wie Wirtschaftsprüfer in der Lage sein könnten, bestehende Lücken bei der Verbesserung der Verlässlichkeit von entscheidungsrelevanten Informationen zu schließen. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Rolle der Wirtschaftsprüfer zwar heute weitgehend auf die Prüfung von Abschlüssen beschränkt, dass aber veränderte Geschäftsmodelle und die Nachfrage der Anleger dazu führen, dass Unternehmen zunehmend Informationen außerhalb des Abschlusses bereitstellen. Der Bericht argumentiert, dass die Prüfer bereit sind, den Bedürfnissen der Adressatengruppen gerecht zu werden und das Vertrauen in diese anderen Arten von unternehmensbezogenen Informationen zu stärken, zu denen auch alternative Finanzkennzahlen, Umwelt-, Sozial- und Governance-Informationen, Cybersicherheitsberichte und andere Mitteilungen über die Wertschöpfung außerhalb von Abschlüssen gehören.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung und der Publikation auf der Internetseite des CAQ.

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Rückblick auf EFRAG-Aktivitäten im November

03.12.2019

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine neue Ausgabe des 'EFRAG Update' herausgegeben. Der Newsletter bietet einen Überblick über alle EFRAG-Aktivitäten im November 2019.

Wie bereits berichtet, waren im November folgende Höhepunkt zu verzeichnen:

Der Newsletter bietet außerdem Zusammenfassungen der Sitzung des EFRAG-Boards am 13. November und der Sitzung von TEG am 5. und 6. November.

Sie können sich den vollständigen Monatsrückblick in englischer Sprache hier von der Internetseite von EFRAG herunterladen.

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Tagesordnung für die Sitzung des IASB im Dezember 2019

03.12.2019

Der IASB wird am 11. und 12. Dezember 2019 in London zu seiner allmonatlichen Sitzung zusammenkommen. Es werden neun Themen erörtert.

Die folgenden Themen sollen besprochen werden:

  • IFRS-Umsetzung
  • Änderungen von Rechnungslegungsmethoden und rechnungslegungsbezogenen Schätzungen
  • Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
  • Änderungen an IFRS 17 Versicherungsverträge
  • IFRS 3-Verweis auf das Rahmenkonzept
  • Überprüfung und Aktualisierung des IFRS für KMU
  • IBOR-Reform und die Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung
  • Tochtergesellschaften, die KMU sind
  • Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle

Die vollständige Tagesordnung für die Sitzung finden Sie hier; wir werden sie sobald verfügbar um unserer Zusammenfassungen der Agendapapiere vor der Sitzung und später um unsere Sitzungsmitschriften ergänzen.

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Tagesordnung für die kommende Sitzung der Beratungsgruppe zur Lageberichterstattung

03.12.2019

Die Beratungsgruppe für die Überarbeitung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung des IASB wird am 13. Dezember 2019 ihre nächste Sitzung in London abhalten. Eine Tagesordnung für die Sitzung und die Präsentationsfolien sind jetzt verfügbar.

Schwerpunkte der Sitzung sind Themen für weitere Informationen, ein Überblick über die aktuellen Vorschläge des Stabs und die Förderung der Anwendung des Leitliniendokuments.

Die Tagesordnung und Folien für die Sitzung sind auf der Internetseite des IASB verfügbar.

EFRAG - Sitzung Image

Tagesordnungen für die Sitzungen von CFSS und TEG

29.11.2019

Das Beratungsforum der Standardsetzer (Consultative Forum of Standard-Setters, CFSS) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 4. Dezember 2019 in Brüssel tagen. Daran schließt sich eine Sitzung des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) von EFRAG bis einschließlich 5. Dezember 2019 an.

Die Tagesordnung und die Papiere für die Sitzung von CFSS (4. Dezember, 10:20h-16:30h) finden Sie hier. Anmeldeinformationen sind hier verfügbar.

Die Tagesordnung und die Papiere für die Sitzung von Teg (4. Dezember 16:45h bis 5. Dezember 16:45h) finden Sie hier. Anmeldeinformationen sind hier verfügbar.

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Tagesordnungen für die Sitzungen der Fachausschüsse des DRSC im Dezember

29.11.2019

Am 19. und 20. Dezember 2019 werden der HGB-Fachausschuss, der gemeinsame Fachausschuss und der IFRS-Fachausschuss des DRSC in dichter Folge in Berlin tagen. Für die öffentlichen Teile der Sitzungen sind jetzt Tagesordnungen verfügbar.

Während seiner 46. Sitzung wird der HGB-Fachausschuss folgende Themen besprechen:

  • Überprüfung von DRS 18 Latente Steuern
  • Aktueller Stand IBOR-Reform

Die vollständige Tagesordnung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Die nachfolgende 2. Sitzung des gemeinsamen Fachausschusses findet nicht öffentlich statt.

Während seiner 79. Sitzung wird der IFRS-Fachausschuss folgende Themen besprechen:

Anmeldungen für eine Teilnahme vor Ort an den öffentlichen Sitzungsteilen sind über die Presseerklärung auf der Internetseite des DRSC möglich.

Die vollständige Tagesordnung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

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IFRS-Musterkonzernabschluss 2019 in deutscher Sprache

29.11.2019

Deloitte Deutschland hat den IFRS-Musterkonzernabschluss für die zum 31. Dezember 2019 endenden Geschäftsjahre in deutscher Sprache veröffentlicht.

Zielsetzung

Der Musterkonzernabschluss der fiktiven International GAAP Holding AG für das Geschäftsjahr 1.1. - 31.12.2019 hat zum Ziel, die in der Europäischen Union anzuwendenden Darstellungs- und Angabevorschriften gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS), zu veranschaulichen. Er enthält zusätzliche „Best Practice“-Angaben, insbesondere, wenn diese konkret in den erläuternden Beispielen eines Standards enthalten sind.

Neue und geänderte Standards 2019

Grundsätzlich enthält der Musterkonzernabschluss keine Auswirkungen aus der Anwendung von neuen oder geänderten Standards oder Interpretationen, die am 1. Januar 2019 in der Europäischen Union noch nicht verpflichtend anzuwenden waren.

Bei den in diesem Musterkonzernabschluss erstmalig angewandten neuen oder überarbeiteten Standards und Interpretationen handelt es sich um:

  • IFRS 16 Leasingverhältnisse
  • Änderungen an IAS 28 Langfristige Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschafts-
    unternehmen
  • Änderungen an IFRS 9 Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2015 – 2017)
  • Änderungen an IAS 19 Planänderung, -kürzung oder -abgeltung
  • IFRIC 23 Unsicherheit bei der ertragsteuerlichen Behandlung

Anwendungshinweise

Die International GAAP Holding AG stellt ihren Konzernabschluss bereits seit einigen Jahren nach IFRS auf und ist somit kein IFRS-Erstanwender. Für weiterführende Informationen zu den besonderen Vorschriften für den ersten IFRS-Abschluss eines Unternehmens verweisen wir auf IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards sowie auf die Checkliste für Compliance, Ausweis- und Angabevorschriften nach IFRS von Deloitte, die Sie auf unserer Seite iasplus.de kostenfrei beziehen können.

Zu den vorgeschlagenen Anhangangaben finden Sie jeweils den Verweis auf die ihnen zugrundeliegenden Vorschriften der entsprechenden Standards und Interpretationen.

Um eine Berichterstattung im Sinne eines „true and fair view“ zu gewährleisten, weisen wir neben der Zuhilfe
nahme dieses Musterkonzernabschlusses ausdrücklich auf die Verwendung der Standards und Interpretationen hin. Der vorliegende Musterkonzernabschluss deckt nicht alle von den IFRS geforderten Angaben ab. Ebenso ist eine abweichende Darstellungsform, unter Beachtung der geforderten Anforderungen, möglich.

In Deutschland nach IFRS bilanzierende Unternehmen sind verpflichtet, die ergänzenden Vorschriften des § 315e Abs. 1 HGB zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den IFRS bspw. Angaben zur Mitarbeiterzahl oder der Abschlussprüfervergütung zu machen sind. Der vorliegende Musterkonzernabschluss berücksichtigt dabei ausschließlich die handelsrechtlich geforderten Anhangangaben, die von allen Mutterunternehmen gemacht werden müssen. Angaben, die allein von börsennotierten bzw. kapitalmarktorientierten Mutterunternehmen gefordert werden (z.B. Angaben zu § 161 AktG), sind nicht enthalten. Auch enthält dieser Musterkonzernabschluss nicht den nach § 315e Abs. 1 HGB geforderten Konzernlagebericht.

Sie können sich den Musterkonzernabschluss hier herunterladen.

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IDW veröffentlicht drei Modulentwürfe zu IFRS 16

29.11.2019

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat Entwürfe von zwei Modulen der IDW-IFRS-Modulverlautbarung veröffentlicht. Sie sind der Bilanzierung von Erbbaurechtsverträgen nach deutschem Recht, der Bilanzierung von Vereinbarungen zur Überlassung von Firmenwagen an Arbeitnehmer und der Bilanzierung von Mieterdarlehen aus Immobilienleasingverträgen gewidmet.

Die Kommentierungsfrist endet jeweils am 3. Februar 2020. Die Entwürfe können Sie über folgende Verknüpfungen auf die Internetseite des IDW herunterladen:

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Wir nehmen Stellung zu den vorgeschlagenen Änderungen an IAS 1 und dem Leitliniendokument zu Wesentlichkeit

29.11.2019

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen im August 2019 veröffentlichten Entwurf ED/2019/6 'Angabe von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Vorgeschlagenen Änderungen an IAS 1 und am IFRS-Leitliniendokument 2)' eingereicht.

Obwohl wir der Sichtweise des IASB zustimmen, dass es sinnvoll ist, "bedeutend" durch "wesentlich" zu ersetzen, sind wir besorgt, dass die Beurteilung, ob eine Bilanzierungs- und Bewertungsmethode wesentlich ist, ohne weitere Leitlinien in erster Linie auf quantitative Erwägungen zurückzuführen sein könnte. Aus diesem Grund schlagen wir vor, IAS 1 um zusätzliche Leitlinien zu ergänzen, um hervorzuheben, dass die Beurteilung der Wesentlichkeit davon abhängen sollte, ob die Transaktion, das sonstige Ereignis oder die Bedingung, auf die sich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode bezieht, in Bezug auf Größe oder Art oder eine Kombination aus beidem wesentlich ist.

Sie können sich unsere englischsprachige Stellungnahme hier herunterladen.

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ESMA lehnt nationale oder regionale Umsetzungsleitlinien für IFRS ab

28.11.2019

Bei der Konferenz 'IFRS & Regulation: Searching for Common Ground', die heute in Brüssel von der Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) veranstaltet wurde, hielt Steven Maijoor, Vorsitzender der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA), eine Grundsatzrede.

In Beantwortung der Frage "Sind die IFRS noch gut geeignet, den europäischen Kapitalmärkten zu dienen", wies Maijoor auf die enge Beziehung zwischen den IFRS und dem Aufbau einer Kapitalmarktunion, die Rolle der IFRS bei der Ermöglichung einer wirksamen Durchsetzung der Rechnungslegung und die Rolle der IFRS bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen und Chancen hin, die sich aus der elektronischen Berichterstattung und der Nachhaltigkeit ergeben. Er warnte insbesondere vor lokalen Interpretationen der IFRS:

Der prinzipienbasierte Charakter der IFRS bietet eine geeignete Grundlage, um sich an die unvermeidliche Vielfalt von Tatsachen anzupassen, die in der Realität von Unternehmen in einer vielgestaltigen Rechtsordnung wie der EU auftreten, und ermöglicht gleichzeitig einen soliden und einheitlichen Ansatz sowohl bei der Umsetzung als auch bei der Durchsetzung. Wie Sie verstehen werden, unterstützt ESMA die Veröffentlichung nationaler oder regionaler Umsetzungsleitlinien für IFRS nicht, und dies nicht nur, weil sie der IAS-Verordnung zuwiderlaufen würden, sondern auch, weil sie potenziell schädlich für die dringend erforderliche EU-weite einheitliche Anwendung der IFRS wäre. Darüber hinaus schwächen EU- oder nationale spezifische Lösungen unsere Position als einheitliche, geschlossene Gerichtsbarkeit und machen sie weniger einflussreich in der Diskussion um die Rechnungslegung auf globaler Ebene.

Maijoor stellte jedoch auch fest, dass die IFRS, um weiterhin relevant zu sein, erwägen müssen, wie Zukunftsprojektionen - die bereits jetzt z.B. bei der Berechnung von Wertminderungen erforderlich sind - Risiken berücksichtigen werden müssen, die sich aus Aspekten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen ergeben. Er erklärte, dass man anerkennen müsse, dass es eine Reihe von wirtschaftlichen Realitäten gebe, die nicht gut geeignet seien, über das System der doppelten Buchführung erfasst zu werden, die jedoch immer wichtiger würden.

Der vollständige Redetext von Maijoor steht Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite von ESMA zur Verfügung.

Zu der übergreifenden Veranstaltung gibt es einen kurzen Bericht auf der Internetseite von EFRAG.

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