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Nachrichten

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IFAC beginnt mit der 2. Phase des "Compliance"-Programms

03.12.2005

Im Juli 2003 begann IFAC ein Programm zur Überwachung und Beurteilung der Einhaltung der Mitgliedschaftsvorschriften (Statements of Membership Obligations) durch die 163 Mitgliedsorganisationen.

Dieses Programm besteht aus zwei Teilen:

Teil 1 - Informationssammlung: Im März 2004 wurde ein Fragebogen zur Identifizierung der gesetzlichen Vorschriften für Prüfungs- und Rechnungslegungsstandards, Berufsethik, den öffentlichen Sektor und die Fortbildung in den Staaten der Mitgliedsorganisationen herausgegeben. Bis jetzt wurden die Antworten zu Teil 1 von 78 Mitgliedsorganisationen auf der IFAC-Website veröffentlicht.

Teil 2 - Selbsteinschätzung der Mitgliedsorganisationen: Ziel dieses Teils ist die Gewinnung von Informationen bezüglich der Einhaltung der IFAC- Mitgliedschaftsvorschriften durch die Mitgliedsorganisationen. Teil 2 wurde im Dezember 2005 gestartet. Jede Mitgliedsorganisation und jedes assoziierte Gremium bekam ein Paket mit einer Anleitung für Teil 2 und vertraulichen Zugangsdaten zum Selbsteinschätzungsfragebogen. Diesen Fragebogen können Sie auf der IFAC-Website einsehen (in englischer Sprache).

IFAC Statement of Membership Obligation Nr. 7 International Financial Reporting Standards, das im Jahr 2004 in Kraft trat und sowohl von Vollmitgliedern als auch von assoziierten Gremien anzuwenden ist, besagt:

  1. Mitgliedsorganisationen der IFAC sollen die Arbeit des IASB unterstützen, indem sie ihre Mitglieder über alle IFRS in Kenntnis setzen.
  2. Der IASB veröffentlicht Entwürfe von IFRS-Standards mit der Bitte um Stellungnahmen. Mitgliedsorganisationen wird empfohlen, ihre Mitglieder über alle vom IASB herausgegebenen Entwürfe zu informieren und sie zur Abgabe von Stellungnahmen im Namen der an den Rechnungslegungsstandards interessierten Mitglieder zu ermuntern.
  3. Mitgliedsorganisationen sollten ihr möglichstes tun, um (a) die IFRS-Vorschriften in ihre nationalen Rechnungslegungsvorschriften einzuarbeiten, oder dort, wo die Verantwortung für die Entwicklung nationaler Rechnungslegungsstandards bei Dritten liegt, die für deren Entwicklung Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass für allgemeine Zwecke veröffentlichte Abschlüsse mit den IFRS oder mit lokalen, mit IFRS konvergierenden Rechnungslegungsstandards übereinstimmen sollten und dass diese Übereinstimmung auch offengelegt wird; und (b) bei der Einführung der IFRS oder nationaler, mit den IFRS in Einklang stehender Rechnungslegungsstandards mitzuwirken.
  4. Interpretation: Eine Mitgliedsorganisation hat ihr "möglichstes" getan, wenn sie vernünftigerweise nicht mehr zur Erfüllung ihrer besonderen Mitgliedspflichten tun konnte und kann.
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Aktualisierter EFRAG-Bericht zum Stand des Endorsement-Prozesses

02.12.2005

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechungslegung (European Financial Reporting Advisory Group- EFRAG) hat ihren Bericht zum Stand des Endorsement-Prozesses bezüglich der einzelnen IFRS (Standards, Interpretationen und Änderungen) aktualisiert.

Klicken Sie hier für den Stand des Endorsement-Prozesses per 30. November 2005 (23 KB, in englischer Sprache).
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Finanzberichterstattungsstrategie der Europäischen Kommission

02.12.2005

Charlie McCreevy, Europäischer Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, hielt eine Rede über die Finanzberichterstattungsstrategie der Europäischen Kommission: Fortschritte hinsichtlich Konvergenz und Konsistenz auf einem Seminar der Europäischen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) zu den International Financial Reporting Standards am 1. Dezember 2005 in Brüssel. Nachfolgend ein Auszug aus seiner Rede: .

Charlie McCreevy, Europäischer Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, hielt eine Rede über die Finanzberichterstattungsstrategie der Europäischen Kommission: Fortschritte hinsichtlich Konvergenz und Konsistenz auf einem Seminar der Europäischen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) zu den International Financial Reporting Standards am 1. Dezember 2005 in Brüssel. Nachfolgend ein Auszug aus seiner Rede:

Ich bin fest davon überzeugt, dass Rechnungslegungsstandards international sein und weltweit angewendet werden sollen. Wir haben uns auf die Anwendung der IFRS festgelegt, aber andere wichtige Märkte - namentlich die USA - haben dies bisher nicht getan.

Unser Interesse einer Akzeptanz der IFRS in den USA ist selbstverständlich nicht ausschließlich uneigennützig. Per heute sind 250 Emittenten aus der EU in den Vereinigten Staaten gelistet, die IFRS anwenden. Die Kosten der gegenwärtigen US-GAAP-Überleitungsrechnungen sind enorm. Ich habe von Schätzungen zwischen einer und zehn Millionen Dollar für die größten Unternehmen gehört. Und dies Jahr für Jahr. Aber das ist nicht alles. Es gibt eine Vielzahl weiterer Unternehmen aus anderen Rechtskreisen, die ebenfalls an einer US-Börse gelistet sind und IFRS anwenden.

Vor diesem Hintergrund glaube ich, dass meine im Laufe dieses Jahres getroffene Übereinkunft mit dem früheren Vorsitzenden der SEC, Bill Donaldson, und die SEC Roadmap zur Beseitigung der US-GAAP-Überleitungsrechnung so wichtig sind. Diese Roadmap bedeutet, dass die IFRS in den Vereinigten Staaten bis spätestens 2009 anerkannt werden.

Klicken Sie hier für die Rede von Kommissar McCreevy (in englischer Sprache, 74 KB).

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IFRS-Umstellung im Handel

02.12.2005

Auf IAS Plus.com wurde die von unseren britischen Kollegen erstellte Publikation mit dem Titel "On Your Marks - Get Set?" (Auf die Plätze, fertig?) eingestellt, in der Themen behandelt werden, mit denen sich Handelsunternehmen wahrscheinlich im Zuge der Umstellung auf IFRS konfrontiert sehen werden.

Gesondert behandelte Themen sind die Segmentberichterstattung (IAS 14), Erlöserfassung (IAS 18), Vorräte (IAS 2), Wertminderung von Vermögenswerten (IAS 36), Sachanlagen (IAS 16), Goodwill und immaterielle Vermögenswerte (IFRS 3 und IAS 38). Die Publikation enthält darüber hinaus eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer von Deloitte im Jahr 2004 durchgeführten Vergleichsstudie, die der Frage nachging, wie gut der Handel auf die IFRS-Umstellung vorbereitet war. Zum Download der entsprechenden Publikationen klicken Sie bitte auf die nachfolgenden Links:

On Your Marks - Get Set? (in englischer Sprache, 312 KB)

Vergleichsstudie 2004(in englischer Sprache, 260 KB)

Vergleichsstudie 2004(in französischer Sprache, 214 KB)

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Bericht von der Dezember-Sitzung von IFRIC

02.12.2005

Das International Financial Reporting Interpretations Committee tagte am Donnerstag, den 1. Dezember 2005, in den Londoner Büroräumen des IASB.

Wir haben unsere vorläufigen und nicht offiziellen Mitschriften auf einer einzelnen Seite zusammengefasst.
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Studie über die Auswirkungen der aufwandswirksamen Erfassung von Aktienoptionen

01.12.2005

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat einen Bericht über die Auswirkungen der aufwandswirksamen Erfassung von Aktienoptionen auf die im S&P 500-Index enthaltenen Unternehmen veröffentlicht.

Der US-Rechnungslegungsstandard SFAS 123(R) schreibt die aufwandswirksame Erfassung von Aktienoptionen vor (für die Mehrheit der an der US-Börse notierten Unternehmen ist dies ab 2006 verpflichtend). IFRS 2 stimmt mit SFAS 123(R) fast vollständig überein. S&P kam zu folgenden Ergebnissen:

Der Aufwand für Aktienoptionen wird bei den S&P 500-Unternehmen zu einem Ergebnisrückgang um 4,2% führen. Am meisten ist hiervon der Bereich Informationstechnologie betroffen, wo die Ergebnisse um 18% geringer ausfallen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis aller Bereiche wird sich dadurch erhöhen, jedoch unter dem langfristigen Durchschnitt bleiben.

Die aufwandswirksame Erfassung von Aktienoptionen wird deutliche Auswirkungen auf die Unternehmen des Standard & Poor's 500-Index haben. Allerdings ist der Index aufgrund des Rekordgewinnklimas, hoher Margen und historisch niedriger operativer Kurs-Gewinnverhältnisse bestens in der Lage, die zusätzlichen Aufwendungen zu absorbieren.

S&P zeigt sich unzufrieden mit solchen Unternehmen, die versuchen, ihr Ergebnis vor Abzug von Aktienoptionsaufwand besonders hervorzuheben, und über Analysten, die die aufwandswirksame Erfassung von Aktienoptionen ignorieren. In dem Bericht wird betont, dass

Standard & Poor's Aktienoptionsaufwand in sämtlichen Ergebniswerten über alle Branchen hinweg berücksichtigen und hierüber berichten wird. Dies bezieht sich auf das operative, das berichtete und das Kernergebnis und findet in den Analysen in den S&P Domestic Indices, Börsenberichten und den zukunftsorientierten Schätzungen Anwendung. Dies schließt auch alle elektronischen Produkte ein [...]. Die Anleger profitieren von klaren und einheitlichen Informationen und Analysen. Eine einheitliche Methode der Ergebnisberechnung, die auf anerkannten Rechnungslegungsstandards und Verfahren fußt, stellt ein entscheidendes Element des Anlageprozesses dar. Durch seine Unterstützung dieser Definition trägt Standard & Poor's zu einem seriösen Anlageumfeld bei.

Die gegenwärtige Diskussion um die Ergebnisdarstellung unter Vernachlässigung von Optionsaufwand durch Unternehmen, allgemein auch als "Non-GAAP-Earnings" bezeichnet, zielt auf das Herzstück der Corporate Governance ab. Darüber hinaus werden viele Analysten dazu ermuntert, ihre Einschätzungen auf der Basis dieser "Non-GAAP-Earnings" durchzuführen. Auch wenn wir keine Wiederholung der EBBS ("Earnings Before Bad Stuff") Pro-Forma Ergebnisrechnungen wie in 2001 erwarten, so hängt die Vergleichbarkeit von Sachverhalten und Branchen doch von der generellen Einhaltung eines anerkannten Kanons von Rechnungslegungsvorschriften ab. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, benötigen die Anleger Daten, die im Einklang mit anerkannten Rechnungslegungsvorschriften stehen. Noch besorgniserregender sind die möglichen Auswirkungen derartiger alternativer Darstellungen und Berechnungen auf das gesunkene Vertrauen in die Unternehmensberichterstattung seitens der Anleger. Die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre im Bereich der Corporate Governance haben das Vertrauen vieler Anleger ausgehöhlt, Vertrauen, dessen Wiedergewinnung Jahre kosten wird. In einer Zeit der sofortigen Verfügbarkeit von Daten und der sorgfältig ausformulierten Veröffentlichungen an die Anleger ist Vertrauen ein bedeutendes Thema.

Zum Download des Berichts von S&P über die Auswirkungen der aufwandswirksamen Erfassung von Aktienoptionen (in englischer Sprache, 399 KB) klicken Sie bitte hier. Bitte beachten Sie, dass dieser Beitrag urheberrechtlich geschützt ist und hier lediglich mit der freundlichen Erlaubnis von S&P veröffentlicht wurde.

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Bericht der ARC-Sitzung vom 30. November 2005

01.12.2005

Der Regelungsausschuss für Rechnungslegung (Accounting Regulatory Committee, ARC) der Europäischen Kommission tagte am 30. November 2005 in Brüssel.

Schwerpunkte der Tagungsordnung:

Die Kommission merkte an, dass bezüglich des zu verwendenden Zeitpunktes für die Anwendung der übernommenen IFRS Unklarheit herrscht. Dieses ist insbesondere in den Fällen relevant, in denen IASB einen Standard vor dem Bilanzstichtag eines Unternehmens veröffentlicht, die EU diesen Standard allerdings erst nach dem Bilanzstichtag übernimmt und im Amtsblatt veröffentlicht. Die Kommission informierte die Mitgliedstaaten, dass Verordnungen zur Übernahme der IFRS, die im Amtsblatt veröffentlicht wurden und erst nach dem Bilanzstichtag, aber vor dem Tag des Unterzeichnens des Jahresabschlusses in Kraft treten, in diesen Jahresabschlüssen bereits verwendet werden können, wenn eine frühere Anwendung in der Verordnung und dem IFRS erlaubt ist.

Das ARC beschloss die Übernahme von IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben, die Änderungen bezüglich der Vergleichsangaben von IFRS 1 und IFRS 6, die Kapitalausweisänderung des IAS 1, die Änderungen an IAS 39 und IFRS 4 zu Finanzgarantieverträgen und IFRIC 6 einstimmig.

Auf seiner Sitzung am 8. November beschloss der ARC die Übernahme der Änderungen von IAS 39 zum Cash-Flow Hedge Accounting von erwarteten konzerninternen Transaktionen einstimmig.

Eine wichtige Folge des Vorstehenden ist, dass - unter der Annahme, dass IFRS 7 und die zahlreichen Änderungen von der Kommission übernommen und Anfang 2006 im Amtsblatt veröffentlicht werden - europäische IFRS-Bilanzierer IFRS 7 und die Änderungen vorzeitig bereits in ihren Jahresabschlüssen 2005 anwenden können, wenn sie dies wünschen. Übernahme und Veröffentlichung werden bis spätestens März 2006 erwartet. Die Europäische Kommission hat die oben genannten Informationen auf ihrer Website veröffentlicht.

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SEC schlägt Einreichung von Vollmachtserklärungen über das Internet vor

01.12.2005

Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission SEC bittet um Stellungnahmen zu einem Vorschlag, der Unternehmen die Einreichung von Vollmachtserklärungen ("Proxy statements") über das Internet ermöglichen würde.

Zum Download der englischsprachigen Presseerklärung klicken Sie bitte hier.
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Europäische Kommission beginnt mit Studie zur Begrenzung der Wirtschaftsprüferhaftung

01.12.2005

Die Europäische Kommission hat ein europäisches Forum zur Haftung der Wirtschaftsprüfer ins Leben gerufen, um die Ansichten der Marktteilnehmer zur Begrenzung der finanziellen Belastung der Wirtschaftsprüfer zu erfahren.

Unter den Mitgliedern ist unter anderem Hendrik Descheemaeker, Vorsitzender des Vorstands von Deloitte Belgien. Anfang 2006 wird die Kommission mit einer Studie der wirtschaftlichen Auswirkungen alternativer haftungsrechtlicher Vorschriften, Wettbewerb auf dem Markt und der Verfügbarkeit von Versicherungsmöglichkeiten beginnen. Das Forum wird hierzu die Daten liefern und als Feedback-Instanz für Vorschläge fungieren. Die Ergebnisse der Studie werden ab Herbst 2006 vorliegen. Es wird erwartet, dass das Forum seine Arbeit bis 31. Dezember 2006 abschließen wird. Klicken Sie auf die nachfolgenden Links für:

die Presseerklärung (in englischer Sprache, 58 KB)

die Liste der Forum-Mitglieder (in englischer Sprache, 78 KB)

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Nahezu endgültiger Entwurf der überarbeiteten Angabehinweise zu IFRS 4

01.12.2005

Der IASB hat im Abonnentenbereich seiner Website einen nahezu endgültigen Entwurf Revised Guidance on Implementing IFRS 4 Insurance Contracts (Überarbeitete Hinweise zur Implementierung von IFRS 4 Versicherungsverträge) eingestellt.

Die überarbeiteten Hinweise beziehen sich auf die Angabevorschriften von IFRS 4. Diese sollen den Abschlussadressaten von Versicherungen helfen, Art und Umfang von Risiken aus Versicherungsverträgen beurteilen zu können.

Correction list for hyphenation

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