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Nachrichten

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Stellungnahme von Deloitte zu Dienstleistungskonzessionen

07.05.2005

Wir haben unsere Stellungnahme zu IFRICs Abfolge der drei Interpretationsentwürfe zu Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen eingereicht.

Dienstleistungskonzessionen sind Vereinbarungen, bei denen eine Regierung oder anderweitige Körperschaft Verträge mit privaten Betreibern zum Angebot öffentlicher Dienstleistungen eingeht, bspw. Straßen, Energieversorgung, Gefängnisse oder Krankenhäuser. Die Interpretationsentwürfe sehen zwei Rechnungslegungsmodelle vor - das Modell eines finanziellen Vermögenswertes und das Modell eines immateriellen Vermögenswertes. Das maßgebliche Modell hängt davon ab, ob es im Wesentlichen in der Verantwortung des Konzessionsgebers oder der Nutzer liegt, den Betreiber für die Dienstleistung unter der Konzession zu bezahlen. Die Stellungnahme von Deloitte können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 135 KB). Hier ist ein Ausschnitt:

Aus heutiger Sicht glauben wir, dass es besser gewesen wäre, dieses Projekt von Anfang an zu einem Projekt des Boards zu machen, aus dem ein Rechnungslegungsstandard hervorgeht. Vor dem Hintergrund der fortgeschrittenen Phase des Projekts und dem verzweifelten Bedürfnis des Marktes nach diesen drei Interpretationen sind wir allerdings der Ansicht, dass IFRIC das Projekt zügig zu einem Ende bringen sollte. [...] Wir haben eine ganze Reihe an vordringlichen Bedenken, bei denen wir der Ansicht sind, dass es sich um grundlegende Fehler in den von IFRIC vorgeschlagenen Rechnungslegungsmodellen handelt.

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Tagesordnung für die Maisitzung des IASB bekannt gegeben

06.05.2005

Der IASB wird seine monatliche Boardsitzung von Montag bis Mittwoch, 16. bis 18. Mai 2005, in seinen Londoner Räumen abhalten.

Nachfolgend ist die Tagesordnung für die Sitzung wiedergegeben.

16. - 18. Mai 2005, London

Montag, 16. Mai 2005 (nur Nachmittag)

Bewertung beim erstmaligen Ansatz - Entwurf eines Diskussionspapiers mit dem Titel Bewertungsmaßstäbe in der Rechnungslegung: Bewertung beim erstmaligen Ansatz

Kurzfristige Konvergenz - Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen

Dienstag, 17. Mai 2005

Versicherungsverträge - Bilanzierung von Nicht-Leben-Verträgen

Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) - Vorgehen bei der Erwägung möglicher Änderungen der Ausweis- und Angaben in den IFRS für KMU

Rahmenkonzept - Qualitative Eigenschaften von Finanzinformationen

Erfolgsberichterstattung - Auswirkungen der im April gefassten Boardbeschlüsse bei Segment A auf das Ergebnis je Aktie

Mittwoch, 18. Mai 2005 (nur Vormittag)

IFRIC X Schulden aus der Teilnahme an einem bestimmten Markt - Elektro- und Elektronikschrott - Genehmigung der vorgeschlagenen Interpretation

Aktienbasierte Vergütung - Infolge IFRICs jüngster Erörterungen von D11 wird der Board über Ergänzungen von IFRS 2 im Hinblick auf Annullierungen und die Definitionen der Erfüllungsbedingungen beraten

IFRS 7 Finanzinstrumente - Angaben - Angaben zu Gewinnen am Tag 1 und Ergänzungen an IFRS 4

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EU strebt "politische Verantwortlichkeit" für den IASB an

06.05.2005

In einem Grünbuch zur Finanzdienstleistungspolitik (2005-2010) stellt die Europäische Kommission ihre Prioritäten in der Finanzdienstleistungspolitik für die nächsten fünf Jahre vor, mit dem Ziel, einen integrierten, offenen und wettbewerbsstarken Finanzmarkt zu fördern, "auf dem Finanzdienstleistungen und Kapital frei innerhalb der EU zu den geringstmöglichen Kosten zirkulieren können - mit angemessenen und wirksamen Graden von Aufsicht, Finanzstabilität und einem hohen Grad an Verbraucherschutz." Die Verordnung, nach der europäische börsennotierte Unternehmen pflichtmäßig nach IFRS bilanzieren müssen und Mitgliedstaaten das Recht eingeräumt wird, die IFRS auch auf nicht börsennotierte Unternehmen auszudehnen, ist Teil dieser Politik.

Das Grünbuch schlägt vor, dass Aufsicht und Verantwortlichkeit des IASB einer Verschärfung bedürfen:

Die Debatte über die künftige Führung, Finanzierung und politische Verantwortlichkeit der internationalen Normungseinrichtungen wie dem International Accounting Standards Board ist von wachsender politischer Bedeutung. Die Kommission vertritt die Auffassung, dass die öffentliche Kontrolle dieser Strukturen ausgebaut werden muss, um eine angemessene Berücksichtigung der Interessen der beteiligten Parteien, eine ausreichende Transparenz , die Einhaltung der Prozeduren und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen.

In Anhang 1 des Papiers wird der Dialog der Aufsichtsbehörden von EU und USA erörtert. Ein Kernziel der Kommission besteht darin, "auf Gleichwertigkeit/Konvergenz zwischen IAS und US-GAAP hinzuarbeiten - eine Übereinkunft über den Weg und einen Zeitplan sind nun drängend." In dem Papier wird festgehalten, dass die Kommission bis Ende 2006 oder Anfang 2007 warten wird, bevor sie eine Entscheidung über die Gleichwertigkeit eines Rechnungslegungssystems eines Drittlandes (Kanada, Japan oder USA) mit den IFRS fällen wird. Nachfolgend können Sie folgende Dokumente herunterladen:

Grünbuch zur Finanzdienstleistungspolitik (2005-2010) (76 KB)

Anhang 1 (88 KB)

Anhang 2 (36 KB)

Die Kommission hat um Stellungnahmen zu ihrer Politik bis zum 1. August 2005 gebeten.

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Vergleich von kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen und IFRS

06.05.2005

Am 10. April 2005 bat der kanadische Accounting Standards Board (AcSB) um Stellungnahmen zum Entwurf seines strategischen Plans mit dem Titel Rechnungslegungsstandards in Kanada: Zukünftige Richtungen.

Der Entwurf des Plan beinhaltet des Vorschlag des AcSB, wonach börsennotierte Unternehmen in Kanada den IFRS statt den kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen folgen sollten und dafür eine fünfjährige Übergangsperiode eingeräumt bekämen. Um denjenigen, die Stellung zum Plan beziehen wollen, fundierter das Ausmaß des Wandels, den die vorgeschlagene Konvergenz mit IFRS umfassen mag, zu verstehen zu geben, hat der Stab des AcSB einen überblickartigen Vergleich der kanadischen Rechnungslegungsgrundsätze mit IFRS zum 31. März 2005 erstellt. Für diejenigen, die an einem Vergleich auf fachlicher Ebene interessiert sind, entwickelt der Stab ferner einen detaillierteren Vergleich. Dieser Vergleich soll vor dem 31. Juli 2005 verfügbar sein. Nachfolgend können Sie folgende Dokumente herunterladen:

Vergleich von IFRS mit den kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen (in englischer Sprache, 206 KB)

Entwurf des strategischen Plans des AcSB (in englischer Sprache)

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Problem mit IAS 27 für britische Unternehmen

06.05.2005

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in England und Wales (Institute of Chartered Accountants in England and Wales, ICAEW) hat ein Informationsbulletin an den IASB und Andere übermittelt, in dem auf ein Problem bei der Anwendung von IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse durch britische Unternehmen (und höchstwahrscheinlich auch andere) hingewiesen wird.

IAS 27 verlangt, dass Investoren Erfolge aus Tochterunternehmen "nur in dem Maße erfassen, in welchem der Investor Ausschüttungen aus aufgelaufenen Gewinnen des Tochterunternehmens erhält, die nach dem Tag des Erwerbs entstanden sind." Jedwede erhaltene Ausschüttung von Gewinnen, die vor dem Erwerb entstanden sind, wird als Rückerhalt der Anschaffungskosten der Beteiligung behandelt. Infolge der rückwirkenden Übergangsvorschriften von IFRS 1 für erstmalige Anwender von IFRS "muss ein Mutterunternehmen sämtliche früheren Ausschüttungen jedes seiner Tochterunternehmen darauf hin untersuchen, ob sie aus Gewinnen resultieren, die vor dem Erwerbszeitpunkt entstanden sind. Einige Mutterunternehmen besitzen eine erkleckliche Zahl an Tochterunternehmen und müssen Daten erheben und analysieren - die in einigen Fällen nicht mehr verfügbar oder aufgrund von innerkonzernlichen Umstrukturierungen verzerrt sind -, und zwar seit dem ursprünglichen Erwerbszeitpunkt. In vielen Fällen wird sich dies wahrscheinlich als überaus aufwändige Angelegenheit darstellen." Das ICAEW drängt auf eine kurzfristige Ergänzung von IFRS 1, um die Hürde zu mindern. Klicken Sie hier, um das Informationsbulletin des ICAEW herunterzuladen (in englischer Sprache, 29 KB).
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Frist für die Beantwortung des KMU-Fragebogens verlängert

05.05.2005

Auf Bitten von Adressaten hat der IASB die Frist für die Beantwortung des Fragebogens zur Rechnungslegung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zum 30. Juni 2005 verlängert.

Der Fragebogen dient der Erhebung von Ansichten darüber, ob irgendeiner der Ansatz- und Bewertungsgrundsätze in den International Financial Reporting Standards für KMU modifiziert werden soll. Klicken Sie hier, um die Presseerklärung des IASB herunterzuladen (in englischer Sprache, 42 KB).
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SEC wird über außerbilanzielle Sachverhalte berichten

05.05.2005

Im Rahmen seiner Bemerkungen beim Frühjahrsforum der amerikanischen Akademie der Versicherungsmathematiker in Washington am 3. Mai 2005 sagte der leitende Rechnungsleger (Chief Accountant) der US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde SEC, dass diese im Verlauf des Monats einen Bericht über Zweckgesellschaften, außerbilanzielle Schulden und damit in Zusammenhang stehende Sachverhalte einschließlich Leasing und Pensionsverpflichtungen herausbringen.

Abschnitt 401 des Sarbanes-Oxley-Acts verpflichtet die SEC, die von Emittenten eingereichten Unterlagen und deren Angaben zu untersuchen, um das Ausmaß außerbilanzieller Geschäfte (einschließlich Vermögenswerten, Schulden, Leasingvereinbarungen, Verluste und der Nutzung von Zweckgesellschaften) zu ermitteln. Ferner soll mit dieser Untersuchung ermittelt werden, ob die Rechnungslegungsvorschriften zu Abschlüssen führen, die den Investoren die Wirkungsweise solcher außerbilanzieller Geschäfte in transparenter Weise widerspiegeln.
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Börse in Hongkong führt Angaben zum Übergang auf IFRS ein

04.05.2005

Die Börse in Hongkong hat Angabevorschriften zum Übergang auf IFRS für den erstmaligen Zugang und die laufende Berichterstattung eingeführt.

Diese Angaben beziehen sich auf die Auswirkungen des Übergangs auf Rechnungslegungsstandards in Hongkong zum 1. Januar 2005. Die Standards stimmen - mit Ausnahme des Datums des Inkrafttretens - wörtlich mit den IFRS überein. Sie können sich die Angabevorschriften hier herunterladen (in englischer Sprache, 41 KB).
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Neue erläuternde Beispiele zu „Konzessionsvereinbarungen‟

04.05.2005

Am 3. März 2005 hatte das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) drei zusammenhängende Interpretationsentwürfe mit der Bitte um Stellungnahme veröffentlicht (s.

unsere Nachricht vom 4. März 2005):

D12 Service Concession Arrangements - Determining the Accounting Model (Konzessionsvereinbarungen - Bestimmung des Rechnungslegungsmodells)

D13 Service Concession Arrangements - the Financial Asset Model (Konzessionsvereinbarungen - Das Modell der Finanzinstrumente)

D14 Service Concession Arrangements - the Intangible Asset Model (Konzessionsvereinbarungen - Das Modell der immateriellen Vermögenswerte)

Die Interpretationsentwürfe enthalten Beispiele, die die Anwendung der beiden Rechnungslegungsmodelle erläutern. Aus Illustrationsgründen sind die Beispiele auf vereinfachenden Annahmen aufgebaut – zuvorderst auf der Annahme, dass die Konzessionen für einen Zeitraum von zehn Jahren gelten. In der Praxis bestehen Konzessionen normalerweise für längere Zeiträume und basieren auf komplexeren Merkmalen als die in den Interpretationsentwürfen enthaltenen Beispiele. Eine Gruppe von Adressaten meinte, dass es für die Abgabe einer Stellungnahme sinnvoll sei, wenn man die Auswirkungen der Vorschläge auf Situationen sehen könne, die eher dem wirklichen Leben entsprächen. IFRIC stimmte dem zu, und die von diesen Adressaten entwickelten Beispiele können nun von der Internetseite des IASB heruntergeladen werden (in englischer Sprache), ebenso wie die Interpretationsentwürfe selbst. Die Kommentierungsfrist endet am 31. Mai 2005.

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US-amerikanische SEC und japanische Finanzaufsicht diskutieren globale Konvergenz

04.05.2005

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC), William H.

Donaldson, und der japanische Minister für Finanzdienstleistungen, Tatsuya Ito, trafen am 3. Mai 2005 in Washington zusammen und sprachen unter anderem über die Ausweitung der Nutzung hochwertiger weltweit geltender Rechnungslegungsgrundsätze. Einer Verlautbarung der SEC zufolge "bekräftigten der Vorsitzende Donaldson und Minister Ito ihre Unterstützung für eine Konvergenz von Rechnungslegungsgrundsätzen. Zwischen ihnen herrscht Übereinstimmung, dass der Dialog zwischen dem US-amerikanischen FASB und dem japanischen Accounting Standards Board (ASBJ) ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Konvergenzbestrebungen ist." Die vollständige Erklärung der SEC finden Sie hier (in englischer Sprache).

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